Erst mal ausspannen. Nach dem ausgiebigen Frühstück gibg es, der Wetterbericht sagte gutes Wetter bis 28°C voraus, in Richtung der Jaunschlucht oder wie die hiesigen sagen "Les Gorges de la Jogne".
Hach, auf französisch schimpfen muss sein wie sich mit Wattebällchen zu bewerfen. :-P
Auf dem Weg lag auch die kleine abet freine Burg (Schloss?) von Bulle die genau wie auch der TPF Streckenast von Bulle nach Broc Fabrique mit besucht wurde.
In Broc Fabrique befindet sich die Schokoladenfabrik von Callier die auch per Bahn angedient wird. Hierzu werden die Normalspurwagen in Bulle auf Rollschemel verladen und zur Fabrik gefahren. Der Abschnitt weist respektable Rampen auf.
Es besten Planungen den Abschnitt Bulle - Broc Fabrique auf Normalspur umzustellen. Dies böte vmtl. auch den Vorteil die Züge aus Romont in ihrer derzeitigen Wendezeit in Bulle nach Broc Fabrique Durchzubinden. Die Schmalspur wurde dann Palezieux - Bulle - Montbovon durchgebunden.
Schaumermal was die Zukunft bringt.
Hinter Broc Fabrique geht es weiter zur Jaunschlucht. Diese ist unbedingt einen Besuch wert. Gletschermühlen, Steinschichtungen und Wasser einfach ein tolles Erlebnis. Am Ende der Schlucht gilt es den "Stairway to Haven" zu überwinden da die Schlucht an der Staumauer des Stausee "Barrage de Montsalvens" endet. Nach der Querung der Staumauer geht es immer am nördlichen Seeufer entlang nach Charmey das über eine nette Hängebrücke erreicht wird.
Hier mache ich mal einen auf Faul. Mit der Gondelbahn geht es auf den Vounetz. Dieser bietet sehr schöne Einblicke in die Ausläufer der Alpen und ist ein beliebter Startpunkt für Paraglider.
Wieder unten angekommen geht es an den Rückweg. Hierfür wird der Weg südlich des Stausee und oberhalb der Schlucht gewählt.
Und siehe da. Die Anlagen zum Schutz des Reduit [1] sind immer noch erkennbar. An dieser Stelle oberhalb Broc sollte vermieden werden dass ein allfälliger Eindringling über das Tal der Jaun dem Reduit näher komnt.
In Broc Fabrique wurde noch der 18:36 nach Bulle und Montbovon erreicht. In Montbovon kam es u. a. zu einer Korrespondenz mit dem Golden Pass Express der MOB.
Geschlaucht, ohne Blasen an den Füßen und dies trotz neuer Wanderschuhe (guuut! ), aber gut gelaunt ging es zurück ins Hotel. Herrlich so eine Dusche.
Sonntag, 10. August 2014
Les Gorges de la Jogne und Barrage de Montsalvens
Samstag, 9. August 2014
It’s a Long Way to Tipperary
Nein. Für mich ging es heute noch nicht nach Hause. Wäre ja sonst zu langweilig so direkt nach Hause...
Nur mein Mitreisender und Tourenplaner Herr K. aus D. schlug sich auf Umwegen nach Hause durch um nächste Woche dann noch die britische Insel zu beehren.
Heute galt es früh aufzustehen, ging der TGV gen Norden (TGV "Franco-Allemagne" nach Frankfurt/M) doch schon um 8:14,... und nicht vergessen... die Türen schließen bereits 2min vor Abfahrt. :-)
Sodenn wurde zunächst mit bis zu 300km/h durch das Tal der Rhône und ihrer Flanken gebügelt. In Chalon-sur-Saône wurde auf den TER nach Dijon Ville umgestiegen und die gut 1,5h Wartezeit mit dem Fotografieren eines RFF Schienenprüfzug sowie der Tram u. a. an der fotogenen Haltestelle "Monge" mit der Kapelle im Hintergrund überbrückt.
Pünktlich (!!!) traf der TGV Lyria aus Paris nach Lausanne ein und prompt zeigte sich wieder wie unvorteilhaft für die Zeiten für den Fahrgastwechsel der TagV konstruiert ist. Wenige Turen und dann noch ein paar unkoordinierte die nicht mal ihr Gepäck sauber ausladen... *grrr* in der Zeit leeren und füllen sich ganze ICE in der hier 5 Mann aus- und einsteigen.
Gemütlich aber trotzdem zügig geht es hernach nach Dôle und dann in den Jura hinauf nach Frasne. Was auf der Strecke erstaunt ist die trotz des eigentlich recht dünnen Verkehrs recht dichte Anordnung von Bahnhöfen mit der Möglichkeit für Zugkreuzungen.
In Frasne wartet bereits am Nachbargleis ein recht langer Zweisystem SBB NPZ. Die Anzahl der umsteigenden Reisenden ist dagegen eher sehr überschaubar.
Nach der Abfahrt des TGV geht es auf die Minute pünktlich los Richtung Pontarlier. Diesem Bahnhof sieht man seine einstige Bedeutung als Grenzbahnhof noch heute an. Die genutzten Gleisanlagen sind aber mittlerweile eher in der Minderheit. Am nördlichen Bahnsteig wartet ein Blauwal der SNCF auf die nächste Fahrt (wohlgemerkt, die Strecke ist elektrifizert) und der NPZ hält am nördlichen Gleis des Inselbahnsteig mit dem Empfangsgebäude. Die südlich davon ligenden Gleise sind gänzlich ungenutzt.
Der Chef de Gare fertigt ab und los geht es Richtung Schweiz. Die Grenze ist auch ohne Schilder oder Fahren klar erkennbar. Das Tack-Tack Tack-Tack der Schienenstösse ist verschwunden. Kaum zu glauben dass hier auch/noch TGV der Relation Paris-Zürich fahren. ;-)
Der Zug klettert nun unablassig herab ins Tal der Allier und danach weiter nach Neuchâtel. Fas Wetter ist gut und gewährt tolle Ausblicke über den See in die Alpen.
Die Umsteugezeit wird zur Verpflehungsaufnahme (Weltbester Apfelsaft von Möhl und Zweifel Chips) genutzt. Danach mit der TPF über Ins und Murten nach Fribourg. Dort klappte trotz 2min Verspätung der planmäßige 3min Übergang zum RE nach Bulle aus Gl. 5 nach Gl. 2. Hallo SNCF, nimm dir da nach dem gestrigen Debakel in Nizza mal ein Beispiel!
Bulle ist eine hübsche Stadt auch wenn der Bahnhof im 80er "Beton Style" so gar nicht dazu passt. Das soll sich aber ändern. Man plant die Strecke Bulle - Broc Fabrique von Meter auf Normalspur umzustellen. Damit würde man sich den Rollschemelbetrieb sparen und konnte den Bahnhof schlanker und weniger im Bogen gestalten. Schaumermal...
Das Hotel ist Top und dank der bei den Appenzeller Bahnen gewonnenen 50% Hotelcard zudem für Eurolandbewohner erschwinglich. Zum Abendessen gab es dann ein 1a Steak vom Pferd. Für irgendwas müssen die Klepper ja gut sein. ;-P
Genua nach Marseille über die Tenda Bahn
Von Genua ging es ab Savona zunächst ins Hinterland nach Fossano. Da die Region Piemont viele Nebenlinien abbestellt hat bleiben nur die Hauptlinien auf dem Weg nach Cuneo. Der Bahnhof von Cuneo beeindruckt im Gebäude. Aussen relativ unscheinbar birgt er wunderbare Gänge und Treppenhäuser wie msn sie eher in gehobenen Hotels denn in Bahnhöfen erwarten würde.
Im Minuetto Triebwagen gibg es dann über die beeindruckende Tena Bahn nach Ventimiglia.
Trotz Verspätung wurde der Anschluss nach Nizza erreicht. Leider war der Z26xx Triebwagen bereits hier zu > 100% belegt so dass nur ein "toller Stehplatz" im Wagenübergang blieb. In Monaco wurde es dann richtig heftig und sb dort war suf den Unterwegsstationen kein Zustieg mehr möglich. Dies scheint auf dem üblich zu sein, konnte dies in den Jahren zuvor auch morgens in der Gegenrichtung beobachtet (genossen) werden.
Der Anschluss in Nizza wurde durch die angesammelte Verspätung nicht erreicht und so hieß es eine Stunde warten.
Als besonderes Extra sammelte der Zug dann auch noch bis Toulon 15min und als Extrabonus fuhr er ab dort nicht wie nach Fahrplan nonstop bis Marseille sondern bediente wegen eines zuvor ausgefallenen TER weitere fünf Haltestellen.
Irgendwann kam man dann doch min +25min in Marseille an.
Wie es die SNCF hinbekommt den folgenden IC als ein und den selben Zug plan und verspätet zu fahren?
Egal der TER war noch etwas früher da und zu Essen gab es such noch.