Donnerstag, 8. Oktober 2026

Herbstradtour2026 - Windiger letzter Tag auf Borkum

Für heute war Regen vorausgesagt aber ausser dass es extrem windig ist, beim herausfahren aus dem Hof auf die Strasse hätte es mich fast runtergeweht, hält der Regen sich von ein paar kurzen und kleinräumigen Schauern doch sehr zurück. 
Erstmal an der Promenade die Nase in den Wind halten und dann gehts zum Bahnhof.
Vom Bahnhof wieder auf gewohnten Weg zum Reededamm um ein paar der Züge bei Sonne zu erwischen was trotz der Wolken doch irgedwie gelingt. 
Danach fahre ich quer rüber zum Flughafen. Wo dieser heute heute liegt war vor über 150 Jahren noch Wasser denn damals bestand Borkum noch aus zwei von einem Pril getrennten Inseln. Auch den Reededamm und den Fähranleger gab es noch nicht. 
Hinter dem Flughafen ging es durch die Dünen zum Nordstrand.
Der Wind pfiff gynz schön über die strandnahen Dünen und den Strand und trieb dabei den feinen Sand über die Oberfläche. 
Genug Sand beim Fliegen zugesehen, weiter geht's zum alten Wasserturm.
Dieser ging 1972 auser Betrieb und verfiel zusehens, aber nach der Jahrtausendwende übernahm ihn ein Förderverein und sanierte ijn für über eine halbe Million Euro sehr vorbildlich. 
Auf einer der Schautafeln zur Geschichte und Funktionsweise des Wasserturms findet sich auch ein aus der Heimat wohlbekannter Wasserturm der auch mal ein sehr exotisches Stellwerk beherbergte.
Die an der Turmwand aus Betonquadern bestehende Treppe die früher bis kurz unter dem Wasserbehälter führte muss heute, zum Glück, nicht mehr genutzt werden ist aber noch zur Ansicht vorhanden. Als Ersatz wurden nurmale Stahltreppen eingenaut die mehrere zusätzlich eingezogene Zwischenetagen verbinden. 
Jede dieser Etagen thematisiert einen eigenen Themenabschnitt. So zeigt die zweite Etage symbolhaft ein Hotelzimmer der 1930er Jahre. 
Ganz oben befand sich unter der sogenannten Laterne eine Verrieselungsanlage die das Wasser vor dem Einlauf in den Behälter reinigte.
Von hier hat es einen sehr schönen Rundumblick auf Borkum. 
Nach den schönen Ausblicken und Infos zur Wasserversorgung geht es weiter zum alten Leuchtturm von Borkum der auch gleichzeitig(als ehemalige Kirche einer der ältesten Gebäude auf der Insel ist.
In der Nachbarschaft findet such ein Haus dessen Zaun aus Knochen eines Walskeletts besteht. 
Vorbei an andren alten Häusern geht es wieder zum Bahnhof um die Fähre umzubuchen und im benachbarten Depot beim Umsetzen in ein anderes Hallengleis genießt das Schweineschnäuzchen etwas die Sonne.
Ich schiebe dann das Rad durch die Einkaufsstraße.
Und danach geht es wieder mal über den Reededamm zum Fähranleger.
Dort wartet gerade der Katamaran bach Emden auf den Zug um 14 Uhr ab Borkum Bahnhof. Auch am Fähranleger werden stets die Zeiten der Ankunft am Bahnhof angezeigt. Inkl. SBB Uhr Darstellung der aktuellen Uhrzeit und entsprechend irgendwie pünktlich legt der Katamaran dann an.
Ich fahre zurück auf den Reededamm für den im 14:45 Uhr den Bahnhof verlassenden Dampfzug. 
Irgendwie war es ja klar dass kurz vor dem Zug doch noch eine Wolke vor die Sonne zog, aber bei der Rückkehr des Dampfzug war die Sonne mal vor Ort verfügbar.
Dazwischen gab es, wie schon am Fähranleger und zum und hinter dem Nordstrand, ein paar kurze Schauer inkl. Regenbogen. 
Für die Rückfahrt zum Hotel wähle ich den Weg der näher am Strand verläuft. 
Dabei gehts auch am kleinen Leuchtturm, der nurnoch als Radarstation dient, und der Seefunkstelle vorbei. 
Auf dem Weg entlang des Südstrand zur Promenade bläst mur der Wind heftig entgegen, inkl. mitgetragenen Sand. Gefühlt trete ich rein als ginge es 5 bis 10% bergauf. 
Noch rin Schkenker zum Supermarkt und dann zum Hotel. 
So, der vollkommen verregneten erwartete letzte Tag auf Borkum neigt sich dem Ende entgegen. Vor lauter Herumfahren habe ich auch komplett verpeilt dass die Rezeption zum Bezahlen nur bis 15:30 Uhr geöffnet hat. Sls ich ankomme ist zwar noch offen, aber die Kasse zum komisches Konzept, aber es wäre kein Problem laut Aussage des Personals, ich bekomme einfach die Rechnung nach Hause geschickt. Auch gut. 
Nach etwas Vorpacken geht's zum letzten mal hier zum Abendbuffet mit einer "Fasanenbrause" (Mischung aus u. a  Sanddornsaft und Korn) zum Abschluss. 
Der Leuchtturm verrichtet auch heute treu seinen Dienst.
Und so kamen heute 37km per Rad zusammen. 
Für morgen sagt der Wetterbericht starken Regen voraus, ursprünglich primär am Nachmittag weshalb ich meine Überfahrt nach Emshaven von 11:30 auf 8:10 umbuchen lies. Seither soll es nun ganztags regnen. Dann lass ich mich mal überraschen. 

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Herbstradtour2026 - Historische Vehikel intensiv

Irgendwie war es ja fast klar. Heute wo ich keinen Frühstart vor dem Frühstück eingeplant habe hat es einen Bilderbuch Sonnenaufgang.
Der mehrfarbige Lichtstrahl am Leuchtturm ist für die Navigation in der Fahrrinne. Ist der weisse Anteil erkennbar begindet man sich in der Fahrrinne, Wird die Lichtquelle grün oder rot bewegt man sich als dieser heraus. 
Aber so wurd halt erstmal entspannt gefrühstückt und ein wenig am Nordstrand an der Promenade gelaufen.
Das Wasser ist zwar nicht richtig kalt, aber ins Wasser gehen... nein danke, lieber nicht.
Vom Strand geht es dann zum Bahnhof. 
Die Borkumer Kleinbahn nutzt einen technisch unterstützten Zugleutbetrieb. Die Zugbeeinflussung befindet sich in dem kleinen Kaftrn vor der H-Tafel.
Die Dampflok wartet derweil auf ihren morgigen nächsten Einsatz. Am "hübschen" *hust* der in den 1970er nach dem Abriss des Güterbahnhof entstand wurde dann auf den historischen Bzs von 1951 gewartet mit dem ab 10:45 Uhr eine Rundfahrt ober die Insel gestartet wird.
Über den Fähranleger und das Ostland gehts in 1 3/4h mit vielen interessanten Infos über die Insel. 
Da das Wetter entgegen der Vorhersage super ist erklimme ich die knapp 300 Stufen des neuen Leuchtturms.
Auf gut 70m.ü.M. kann ich einen super Rundumblick über die Insel zu genießen. 
Einen Einblick in die Kanzel mit dem Signalgeber des Leuchtturms hat es dabei von unten hinein auch. Als Lichtquelle dient eine Halogenbirne mit nur gerademal 800W was das Lichtzeichen aber bei optimalen Sichtverhältnissen bis zu 45km weit, in der Regel um die 25-30km, sichtbar macht.
Jetzt aber wieder herunter vom Turm, das Rad aufrüsten und ab gehts zur Bahnstrecke für den historischen Wismarer Triebwagen "Schweineschnäuzchen".
Zunächst fährt mir aber erstmal am südlichen Ortsrand der Regelzug zum Bahnhof und kurz drauf der zum Fähranleger vor die Linse. 
Zwar geht kurz bevor der um 14:45 am Bahnhof gestartete Triebwagen durch den südlichen Deich rollt die direkte Sonne weg weil sich eine Schleierwolke reinschiebt, aber zum Glück nicht vollständig so dass ein wenig Seitenlicht übrig bleibt.
Aber auf der Rückfahrt des Triebwagens und auch beim gut 1/2h später um 16:10 ab Fähranleger verkehrenden Regelzug ist die Sonne dem Fotomotiv auf dem Reededamm wohlgesonnen.
Es geht zurück zum Hotel und ich lasse die Halbpension zugunsten von Grünkohl mit Pinkel und später einem "Nachspeise Matjesbrötchen" in der "Milchbude/Strandbar" sausen.
Parallel dazu wird mit Michael und Reinhard weiter am Programm fürs debx Wintertreffen 2027 gefeilt und die Eckpunkte fixiert.
Gegen Mitternacht fängt es an zu regnen. Mal sehen wie morgen dss Wetter wird.

Dienstag, 6. Oktober 2026

Herbstradtour2026 - Entspanntes Pendeln und ein Dampfzug

Der Plan war den um 7:15 zum Fähranleger mit Sonnenaufgang über dem Ostende aufzunehmen. 
So der Plan, aber die Wolken wurden stetig dichter und damit verschwand auch die Morgenröte. 
Naja, dann halt vom Reededamm wieder zurück zum Hotel, mit einem Schlenker über die Promenade, und erstmal Frühstücken.
Währenddessen zieht es sich draussen immer mehr zu.
Dann halt mal den 10:30 Uhr Zug zum Fähranleger mit Klischee "Norddeutschem Wetter" bei der Durchfahrt des Deichs abfangen und dann mal beim Fähranleger vorbeischauen wo gerade die Fähre nach Emden ablegt.
Danach geht's wieder auf den Reededamm um die Rückfahrt des Zugs abzulichten und zurück zum Hotel. Im Depot der Borkumer Kleinbahn wird gerade an der Dampflok gewerkelt.
Ein wenig dösen im Hotelzimmer und dann geht's für den 13:30 Uhr Zug ab Fähranleger sowie den 14 Uhr Zug zum Fähranleger wieder auf den Reededamm sowie zur Deichdurchfahrt am Beginn des Reededamms. 
Der Zug um 14:44 ab dem Bahnhof zum Fähranleger verkehrt nur Sa, So, Mo.
Am heutigen Dienstag verkehrt dafür um 14:45 ein Dampfzug mit den historischen Wagen der Kleinbahn, geführt von der Lok "Borkum III", ehm. "Dollart" von 1942 der nach dem Umsetzen der Lok im Fähranleger gleich wieder zurückkehrt.
Die Wagen der regulären Pendelzüge sehen zwar historisch aus, wurden aber erst 1993/94 vom Waggonbau Bautzen (heute Alstom) gebaut. Aus dem gleichen Jahr sind auch die vier Schöma Dieselloks.
Die einzige Tankstelle auf Borkum schildert die Preise noch per Einhängetafel aus und das seit Sonntag unverändert.
Im Depot der Borkumer Kleinbahn rangiert sich derweil das Schweineschnäuzchen wieder in die Halle.
Das Rad wird wieder im Hotel deponiert und es geht zum Strand um sich für die Winter-debx2027 Plsnubg zu treffen. Zur Steigerung der Kreativität probiere ich mal einen Pharisäer  ;-)
Es fängt an zu dämmern und damit ist es Zeit fürs Abendessen im Hotel.
Und nach einem weiteren Treffen ist es auch schon wieder Rabenschwarze Nacht und Zeit ins Bett zu gehen. 
Durch das mehrfache Pendeln zwischen Fotostandort und Hotel kamen 42km zusammen wie hier im Link zu Komoot mit mehr Fotos anzusehen. 
Morgen ist eine Fahrt im Oldtimerbus und Fotografieren des in der Fahrlage des heutugen Dampfzugs verkehren Schweineschnäuzchen Triebwagen geplant. 

Montag, 5. Oktober 2026

Herbstradtour2026 - Borkum rundum, Dünen, Deiche und Bähnchen

"Morgenstund hat Blei im Ar***" aber zum "Glück" wird es ja erst gegen halb Acht richtig hell und so kann der Sonnenaufgang gemütlich beim Frühstück genossen werden.
Danach geht's zum Bahnhof wo sich mit Michael, der ebenfalls gestern anreiste, getroffen wird der sich erstmal ein Rad zur vereinfachten Fotostellenerkundung auslieh. Wobei der elektrische "Schleifer" noch ein paar Überraschungen im Laufe des Tages aufbot.
Entlang der Promenade ging es nun entlang der Nordküste Richtung "Ostende".
Ein wenig hügelig ist es hier in den Dünen wobei so mancher Fotostandort nur zu Fuss erreichbar ist.
Denn durch Sand fährt es sich nicht gut.
Die Dünen gegen die Sonne sehen dabei fast wue ein Alpenpanorama aus  ;-)
Etwas hinter dem Gehöft und Gaststätte Ostende ist dann Schluss mit dem Radweg.
Die Plan war nun einen nördlich parallel um Hinweg führenden Weg zurück nach Ostende zu fahren. Dieser war gut fahrbar (Primär als Reit- und Wanderweg) aber leider ohbe Meeresblick.
Dafür hat die Schaltung fleißig das auf dem Weg ausgelegte Stroh gefressen.
Danach ging es über den vorherig schon genutzten Weg nach Osten bevor beim Steerenklipp nach Westen auf den südlichen Deich eingebogen wurde. 
Hui war das plötzlich stramm windig von vorne.
Dafür hat es ein paar hübsche Ausblicke in das Inbenland der Insel Richtung Flugplatz und nach Süden ins Wattenmeer.
Am Sperrwerk wird dann der Reededamm erreicht und zum Fähranleger gefahren wo der gegen 12 Uhr angenommene Zug auf die nächste Fähre wartet um dann um 13:30 zurückzukehren. 
Somit war es dann am der Zeit einen passenden Fotostandort zu suchen. 
Huerzu bietet sich im Grunde nur der Abschitt auf dem Reededamm an der die Hauptinsel mit dem Fähranleger verbindet. In der Ortslage ist es eher ungünstig zu fotografieren. 
Diverse Standorte wurden dann mit den Folgen Fahrten von und nach dem Fähranleger reslisiert.
Bei der letzten abgewarteten Fahrt (16:30 ab dem Bahnhof im Ort) schlug dann der Wolkenkrimi zu.
Wöhren der vorherige Zug ins Ort noch ein wenig Schummerlicht abbekam versteckte sich nun die Sonne hinter den immer dichter werdenden Wolken. Dass die Sonne aber nur wenige Minuten nach dem Zug zum Fähranleger wieder durchkam war aber irgendwie klar.
Dafür klang Michaels Leihrad nun etwas komisch. Denn es war am Hinterrad platt. Der ohnehin zu Tour beginn etwas schwach aufgepumpte Reifen der bereits hinter Ostende nachgepumpt wurde hatte nun die fast ganz verloren. Eine Füllung per Gaskartusche hielt dann bis zum Verleihladen.
Ich fahre erstmal weiter zum Supermarkt.
Auf dem Rückweg zum Hotel fahre ich zunächst nochmal zur Promenade wo mir ein strammer Wind entgegenpfeift. Die Kitesurfer am Strand freut der Wind.
Na sann frisch machen und gegen 18:30 geht's zum Essen. 
Die Rentner sind mit dem Essen (gibt's ab 17:30) bereits durch (wie vor 2 Jahren auch in Bad Ens erlebt) und so ist die Schlacht am Buffet sehr entspannt. 
Nach dem Abendessen noch ein Treffen mit dem heute angereisten Reinhard und Michael (Mini debx) und am nächtlichen Leuchtturm vorbei zurück ins Hotel.

Sonntag, 4. Oktober 2026

Herbstradtour2026 - Übersetzen nach Borkum

Heute war etwas Schiffahrt angesagt den direkt per Rad ist Borkum eher nicht erreichbar.

- Text gibt's morgeb. Auch wenn ich nicht wirklich lange Rad fuhr. Die Seeluft macht müde -

Der Komootlink steht wie üblich ganz unten unter der letzten Collage. 
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Die Komoot Aufzeichnung ist heute zweigeteilt