Donnerstag, 6. August 2026

Ein Tag an der Innbrücke bei Simbach

Heute war Entspannung angesagt. Einfach ein Tag, im wahrsten Sinne des Wortes, rundum die Innbrücke zwischen dem bayerischen Simbach und dem oberösterreichischen Braunau.
Inklusive etwas "Powernapping" am Wegesrand bis das nächste Fotomotiv angefahren kam. :-D

Gestern brannte die Sonne erbarmungslos, nach dem Gewitter heute Nacht hielt sie sich eher zurück, besonders dann wenn ein Zug ins Motiv fuhr. Aber eine Luftfeuchtigkeit über 85% macht es trotz <30°C etwas anstrengend. 

Aber erstmal gut Frühstücken und dabei etwas Weiterbildung zum Fluchen in der regionalen Abart dessen was man hier für deutsche Sprache hält. :-D
Danach dackele ich hinunter zum Inn.
Der Simbach wurd derzeit Hochwassersicher ausgebaut nachdem er 2016 mal den Weg mitten durchs Ort Simbach abseits seines Flussbett nahm.
Ich positioniere mich am bayerischen Ufer des Inns östlich der Bahnbrücke und warte ab.
Erstmal kommt der Regionalzug mit einer 2016ee "Herkules" und Cityjetgarnitur nach Linz vorbei, gut 1/2h später dann der aus Neumarkt-Kallham kommende 5047 nach Simbach.
Kurz nach dem 5047 kommt eine einzelne ÖBB 2070 (G 800 BB, „Hector“) nach Simbach vorbei im kurz darauf mit zwei Eaos Wagen nach Österreich zurückkehren. Auch der 5047 kehrt nicht alleine zurück sondern fährt mit seinem Artgenossen zurück nach Neumarkt-Kallham. 
Mit fast 1h Verspätung kommt dann der EC1218 (planmässig Simbach an 10:11) aus Wien über die Brücke. 
Zeit für einen Stellungswechsel.
Vorbei an dem "kleinen berittenen Fisch" auf der Simbacher Seite der Strassenbrücke über den Inn.
Aus dem Hang auf Braunauer Seite "hinter der Brücke" quillt nach dem nächtlichen Gewitter das Wasser. Erinnert mich irgendwie ans Reitertal auf Madeira in klein.
Dann der übliche 5047 nach Simbach und bevor er zurückkehrt kommt eine Doppeltraktion 2016 (Herkules) mit einem respektablen Kesselwagenzug Richtung Simbach jnd vermutlich für die Chemieindustrie rund um Burghausen bestimmt, über die Brücke. Schade, den hätte ich gerne von der anderen Innseite als Motiv aufgenommen. 
Jetzt kommt, auch wieder gut 1/2h verspätet der EC1213 (mit abgesperrten 1. Klasse Wagen) aus München nach Wien über die Brücke.
Etwas danach kommen die zwei 2016er leer zurück nach Braunau. 
On Fluss Mitte befindet sich auf der Brücke die Staatsgrenze und somit ändert sich hier auch die Kilometrierung. Auf deutscher Seite sind es 115 km bis München Ost/Berg am Laim, auf der österreichischen Seite 59,2 km über Ried im Innkreis nach Neumarkt-Kallham.
Noch ein Regionalzug nach Braunau und ich mache ich mich auf den Weg ins Ort.
Braunau besitzt einen sehr schönen alten Stadtkern.

Auf dem Stadtplatz kehre ich auf einen 'do it yourself' Eiskaffee ein bevor es wieder runter zur Bahnbrücke für den auch wieder fast 30min verspäteten EC1217 nach Wien. 
Ich warte noch den Regionalzug ab und kehre dann auf die Simbacher Seite des Inns zurück um den Regionalzug aus Linz abzufangen. 
Es zieht sich langsam zu und durch ein Wolkenloch wird der Simbacher Brückenkopf angestrahlt. 
Durch Simbach gehts zim REWE zum Getränke auffrischen. Neee, Krämer Apfelwein aus der heimatlichen Nachbarschaft muss nicht sein.

Abendessen dann wieder in der Übernachtung des Gasthof Wimmer mit gutem Backhändl und einer Auswahl regionaler Hopfenkaltschalen. ;-)

Und während ich den Bericht schreibe läuft im TV auf "Explore TV" ein "Bike Mike" Bericht per Rad auf dem München-Venedig Radweg mit den beiden Etappen von Toblach über Cortina d'Ampezzo nach Cadora auf der ehemaligen Dolomitenbahn. Also genau in der Gegenrichtung wie ich vor wenigen Wochen.

Morgen geht's mit den "Entlastungs-IC/EC" nach München und vielleicht hat er dann mal weniger wie eine 3/4h Verspätung damit ich den ICE nach Karlsruhe noch errreiche.

Mittwoch, 5. August 2026

Sommertour 2026 - Es geht nach Simbach am Inn

Bevor es nach Frankreich geht ist erstmal ein Abstecher ins Bayrisch - Oberösterreichische Grenzgebiet zu den Entlastungs IC über die Dieselstrecken zwischen Wels, Mühldorf und München angesagt.

Beim Blick auf den Anzeiger am Reinheimer Bahnsteig muss ich feststellen dass selbst in der Urlaubszeit bei Vias "alles beim alten" ist.
Im Herbst 2025 hatte die neue Geschäftsführung noch vollmundig dem DADINA Fahrgastbeirat verkündet dass ab Dezember alles wieder im Plan laufen würde. Pustekuchen. 
Selbst der normalerweise gut bis sehr gut ausgelastete 6:13 nach Darmstadt fällt immernoch aus. Schlamperladen...

Aber "meine" RB82 nach Frankfurt Hbf um 5:31 fährt wenigstens. 

Mit dem "Fake IC" will ich aber nicht nach Bielefake fahren  ;-)

Die SFS Abschlepp 218er von DB Fernverkehr wurden mitlerweile durch Dual Vectron (Diesel und 15kV) ersetzt.
Trotz der immer weiter umsichgreifenden "Vertriebzugung" im Nah- und Fernverkehr ist das alte Dreibein aus der V60 Familie, noch mit Railion Lackierung als es den Hauptgüterbahnhof noch gab und das dortige Bw die Rangierloks für den Hbf stellte, immernoch für Rangierfahrten unentbehrlich. 

Mit einer geringen Verspätung kommt dann um 6:52 der ICE 523 herein. 
Mit +3 gehts dann um kurz nach 7 Uhr raus Richtung Hanau und Würzburg.
Das Mettbrötchen das vrim Bäcker Eifler im Hbf erstanden wurde wird hinter Würzburg vertilgt und Nürnberg wird fast pünktlich erreicht. 
Aber eben nur erreicht. Wegen einer Weichenstörung (oder was es immer auch wirklich war, www.strecken.info schwieg sich aus) ging es erst mit +25 weiter und die Verspätung baute sich bis München Hbf auf +32 auf.
Damit war der Anschluss in München definitiv weg. Zumal der im Holzkirchner Flügelnahnhof abfuhr, was ohnehin eine kleine Wanderung erfordert. 
Im Gleis 11 sowie im Holzkichener Bahnhof kamen auch gerade Züge sn so dass der Bahnsteig am Gleis 11 überquoll. Daher wich ich auf die Strasse aus und erwischte dabei auch noch eine Tram.

Der ICE hätte übrigens bei seiner Ankunft bereits wieder als ICE 720 nach Essen zurückkehren sollen.
Gut eine halbe Stunde war nun zu warten auf die nächste Verbindung. Die wartende Westbahn wäre keine Alternative, fährt diese fich in Grafing Bf durch und hätte extra bezahlt werden müssen da weder in der DB Freifahrt noch D-Ticket enthalten.
Die RB aus Kufstein welche im 2h Takt mit dem RE nach Salzburg abwechselnd Grafing Bf befient kam zwar etwas verspätet rein, fuhr aber fast pünktlich raus. Anders wie vor 3 Wochen mein ICE nach Graz. 

Es war selbst heute morgen bei der Abfahrt in Reinheim noch um 24°C und Schwülwarm und hatte ich bisher recht gut funktionierende Klimaanlagen in der Vias, dem ICE und der BRB RB genossen so war dieser Luxus nun vorbei. 

Ein wesentliches Rückgrat an Fahrzeugen bei der Südostbayernbahn ist immernoch der 628er. Wenngleich mir Holger K. von seinen aktuellen Touren durch Tschechien berichtet dass die dort übernommen 628 zumeist mit Klimaanlagen nachgerüstet wurden stellt sich hier die Frage nicht. Diese wurden mit neuen Sitzen und Monitoren zur Fahrgastinfo versehen aber mehr nicht.
Ich war fast a davor den Tf zu fragen welcher Aufguss denn heute in der Sauna zur Anwendung kommt.
Aber es war eh der übliche... Schweiss von Leuten die meinen ein 48h Deo hält wirklich so lange...

Über die Dörfer geht's mit diversen Langsamfahrstellen nach Wasserburg Inn Bf.
Die Reaktivierung zum Stadtbahnhof scheiterte mehrfach. Insbesondere an der Firma Meggle die sich beiderseits der Bahntrasse ausgebreitet hat. Aber die Gleise inkl. Bü Signale bestehen noch.
Hier ist Umsteigen angesagt, in die nächste "Mobilsauna" nach Mühldorf. Unter 40km/h bringen die winzigen Klappfenster kaum Erfrischung.
An der Innbrücke bei Jettenbach muss ich zum Glück nicht aussteigen und zur anderen Seite laufen. Diese wäre fast der Sargnagel der Strecke geworden. 
Das Foto ist aber von der vorherigen Innbrücke zwischen Gars und Soyen.

An sich ist die Landschaft hier eher unspektakulär und alsbald wird mit Mühldorf der Betriebsmittelpunkt der Südostbayernbahn erreicht. 
Einmal durch die Unterführung und... Hurra es ist ein Desiro Br 642 der mich nach Simbach bringt. Die Ernüchterung kommt nach dem Einstieg, die Klimaanlage des Desiro ist offenbar mit Temperaturen um 30°C überfordert. Aber es ist immernoch angenehmer wie im 628er.
Irgedwie scheinen in Simbach am Imn etwas die Zeit stehengeblieben. Mechanische Zugzielanzeiger und aus Österreich kommt das kleine Adäquat des 628 in Form eines Triebwagen der Baureihe 5047 vorbei.
Erstmal einchecken im Gasthof Wimmer und dann gehts erstmal zum Rewe Getränke bunkern. Man ist das eine Sauhitze.
Die Dugena Werbung de einst recht bedeutenden Uhrenmarke ist auch schon etwas älter.
Ich mich aufxwen Weg runter zum Inn zur Fotostellenerkundung rund um die Brücke über den Inn zwischen Simbach und Braunau am Inn. Wessen Geburtsort das war müsste bekannt srin. Braunau plant im Geburtshaus eine Polizeiwache einzurichten. Sehr passend  :-D

Wegen der Generalsanierung in zwei Stufen von Nürnberg nach Regensburg und aktuell von Regensburg nach Passau hat man, damit nicht alles via Salzburg ersatzweise gefahren wird, drei IC (eigentlich sind es formal EC) Zugpaare ringerichtet die zwischen Wels und München Ost den Weg über die Innkreisbahn und durch das Netz der Südostbayernbahn via Simbach ubd Mühldorf verkehren.
Dazu wird im österreichischen Wels von Elektro- auf Diesellok umgespannt. Auf dem nicht elektrifizierten Abschnitt der Innkreisbahn und der Südostbayernbahn sorgen Herkules (Baureihe 2016 "Herkules" der ÖBB) für die Traktion. 

Die Entlastungs-IC sind seit Beginn an nicht für ihre Pünktlichkeit bekannt und so fährt auch der EC1217 statt 15:50 erst 16:22 in Simbach ab.
Lange Zeit gibt die Fahrplanauskunft 16:14 als Abfahrtszeit an. Aber passend dazu fährt erstmal der Regelzug nach Neumarkt-Kallham und kurz darauf ein einzelner ÖBB Herkules über die Brücke nach Braunau. 
Erst im 16:22 und somit mit +32, bei Ankunft in Simbach mit +24, konnt der EC langsam über die Brücke gefahren. 
Ich wechsle die Innseite zurück nach Bayern, azf der Suche nach einem "Vormittags Fotostandort". Währendessen kommt ein Regionalzug mit ÖBB CityJet Garnitur aus Innandsreisezugwagen deren Konzept auf den Schlieren Wagen basiert über den Inn bach Simbach. 
Daher suchte ich mir einen schattigen Baum bei der Strassenbrücke über den Inn und wartete genau auf der Landesgrenze stehend dann dessen Rückfahrt ab.
Nach der erfolgreichen Fotorunde gibg es nochmal zum Rewe, ich hab einen Brand wie eine Ziegelhütte, und danach zum Gasthof. 
Eine feine Pilzsuppe sowie eine 1a Interpretation eines Jägerschnitzel (ohne viel "Tunke") sowie eln Palatschinken runden das Essen und den Tag ab.
Mal sehen was die Fotoausbeute morgen bringt. 

Montag, 3. August 2026

Sommerradtour 2026 - Ein Rückblick

Die 19 Tage,  inkl. Anreise, sind nun vorbei. Zeut etwas zurückzublicken.
Insgesamt hatte ich mit dem Wetter richtig Glück. Ausser dem im Tunnel abgewarteten Gewitterschauer in der Pontebba sowie dem kurzen Schauer vor Brixen regnete es maximal mal Nachts oder wie in Sauris erst nachdem ich im Hotel war.
Auch von der Somnerhitze blieb ich, bis auf die letzten beiden Etappen, weitestgehend verschont. 
Die Etappen waren gut zu händeln. Ein wenig Sorge hatte ich schon, denn mit dem neuen Rad hatte ich noch wenig Erfahrung. 
Aber der grosse 800Ah Akku reichte für fast alle Etappen aus. Auf der Sauris Etappe wurde er nur gebraucht da ich nochmal nach Sauris di Sotto runter zum Einkaufen und zurück fuhr.
Schade war mein Planungsfehler im Slowenischen Drautal dass am Sonntag Sonntag dort nichts fuhr. Ein Grund wieder hinzufahren, wie auch zum Flascherlzug nach Stainz am Vortag. 
Der Arlberg hat mich etwas überrascht. Ich hielt ihn für flacher. Aber trotzdem habe ich mit der Fahrtrichtung nach Feldkirch wohl den besseren Anstieg gewählt. Für eine spätere Planung in den Bregenzerwald werde ich vermutlich lieber vom Allgäu aus (via Lechtal aus Reuthe) anfahren.
Bei den Übernachtungen hat nur Bozen enttäuscht, aber gleichzeitig habe ich mit den "Drei Birken" in Wolfsgruben eine super Alternative gefunden.
Alle anderen Übernachtungen waren wie erwartet oder besser.
Gerade der Zufallsplan nach Oberbozen stellte sichbim Nachgang als eines der Highlights der Tour heraus.
Aber auch sonst gab es eigentlich keine langweilige Etappen.
Das 20. Basel Tattoo war ein weiteres Highlight. 
Hätte ich nicht am Wochenende den Arbeitseinsatz im Ried gehabt wäre die Rückfahrt ab Basel etwas interessanter gestaltet worden und insbesondere die 120km Etappe vermieden worden. 
Fazit. Schön wars mit über 1600km auf dem Rad und knapp 15.000 Höhenmeter aufwärts, sieben Länder und vier Sprachen.
Das Centurion Backfire 2000 EQ lief super und ohne Defekte. Technische Hilfeleistung konnte aber mehrmals anderen Radlern (Luft, Werkzeug) geleistet werden.
Und auch mit das wichtigste, fast alle Etappen waren maximal mit kleinen Umwegen fahrbar. Wobei es schon einige Strassen- / Wegesperrungen wegen Bauarbeiten gab.
Jetzt folgt noch eine kleine Bahntour bevor Ende September die Herbstradtour 2026 bach Borkum beginnt. 
Danach mach ich mir Gedanken zur 2027er Sommerradtour. 

Mittwoch, 29. Juli 2026

Sommerradtour 2026 - Die letzte Etappe nach Hause

Alkes hat ein Ende und so stand heute auch die letzte Etappe der Sommerradtour 2026 an.
Die gestrige Langstrecke steckt mir etwas in den Knochen und die Wettervorhersage mit über 30°C machte es heute nicht weniger anstrengend. 

Aber erstmal wird sich beim Frühstück gestärkt und das Fahrrad bepackt, dann geht's runter nach Wiesloch. 
Im benachbarten Nußloch ist die Materialseilbahn von der Kalkgrube nach Leimen zum Werk im wesentlichen zurückgebaut. Nur die Masten und Schutzbrücken stehen teils noch.
Keine Ahnung was derjenige geraucht hat der den alternativen östlichen/oberen Radweg durchs Ort und rüber nach Leimen geplant hat, aber es muss versammt krasses Zeug gewesen sein. 
Selten eine so wirre und mit mit verlorenen Höhenmetern gespickte Routenführung erlebt. Das nächste mal bleib ich auf der Hauptstraße. 
Noch ein wenig durch die Weinberge und die Vororte von Heidelberg werden erreicht. 
Auf gut ausgebauten Radwegen gehts nun zum Neckar...
... und dieser wurd alsbald überquert.
Die die Versuche die Strassbahn ohne Autos oder Radfahrer ablichten scheitern kläglich. 
Also weiter nach Dossenheim. 
Die Buschenschänke der Winzergenossenschaft Schriesheim öffnet leider erst Donnerstag Nachmittag wieder. Der Boxenstopp entfällt somit.
Un so schneller geht's weiter nach Weinheim.
Wo auch mal ein Strassenbahnfoto ohne Autoschaden gelingt. Wobei Tram hier nicht der ganz passende Begriff ist da es sich hier um eine Strecke der ehemalige OEG handelt die als schmalspurige Eisenbahn betrieben wird. 
Eher nicht mehr betrieben wird dagegen der Rest der ehemaligen Strecke von Weinheim nach Worms auf dem zuketzt noch die Spedition Pfennig in Viernheim angedient wurde. 
Durch Weinheim hindurch geht's nun über Hemsbach nach Heppenheim. 
Es wird langsam unangenehm warm.
Im Edeka hinter dem Bahnhof wird nochmal der Getränkevorrat ergänzt bevor dann via des Hambacher Tas der Odenwald erklommen wurde.
Der Anstieg bis Schannenbach ist kontinuierlich und teils recht steil und saugt somit gut an Akku.
Nach Schannenbach geht's erstmal wieder runter. 
Und nach kurzen Zwischenanstieg gehts rubter nach Gadernheim nur um dann die ganzen Höhenmeter nach Neunkirchenwieder hinaufzuochsen.
Kurze Rast mit Ausblick ins Rhein-Main-Gebiet und weiter geht's. 
Ab durchs Örtchen und vorbei am ehemaligen Skilift hinunter nach Steinau und rüber nach Messbach mit einem guten Blick aufs Schloss Lichtenberg.
Der alte Bundesbahn "Von Haus zu Haus" Container, ein früher Vorfahre der heutigen Standardcontainer, steht immernoch am Ortseingang von Niedernhausen.
Von jetzt an ist es nicht mehr weit und nach Zwischenstation beim Netto in Gross Bieberau ist das heimatlichen Reinheim erreicht und bei der Hitze bin ich auch froh es nun erreicht zu haben. 
Der Zusatzakku wurde nicht gebraucht, obschon der Anstieg nach Neunkirchen sehr am Akku gesaugt hat und nurnoch 2% Restakku des 800er übrig waren.

Hier noch der Link zur Zusammenfassung der Sommerradtour 2026 als Collage bei Komoot (ggf. nur verknüpfte Nutzer sichtbar)
20 Tage und 7 Länder. 

Dienstag, 28. Juli 2026

Langstrecke von Kork nach Wiesloch

Geplant waren 115 km geworden sind es letztendlich 126 km von Kork nach Wiesloch. 
Das toppt zwar nicht die letztjährige Etappe vom Brenner ins Vinschgau, aber trotz Temperaturen um die 30°C war es doch ganz angenehm zu fahren.
Also wurde sich erstmal gut gestärkt, der Hirsch in Kork geht definitiv in die Positivliste für Übernachtungen über, und nach 9 geht's dann Richtung Norden los, mit kleinem Stopp am Bü wo die Kollegen gerade das Schalthaus streichen, aber nicht mit der Zentralisten Wunderfarbe sondern konventionell. Denn auch hier werden die SH regelmäßig beschmiert und dann ist die Wunderfarbe (bring angeblich 2 °C weniger im SH) unwirksam. ich würde ja wilden Wein bevorzugen. 
Durchs platte Land des Oberrheingraben geht's weiter bach Rheinbischofsheim mit seiner markanten Kirche..
Und noch weiter durchs platte Land und die Sonne meint es gut.
Ab jbd zu kommt auch mal Wasser vorbei, zum Glück nur als Fluss. Wobei der Boden nach Regen dürstet.
In Lichtenau-Ulm am ehemaligen Bahnhof der ehemaligen meterspurigen Strecke von Schwarzach nach Kehl der Mittelbadischen Eisenbahnen findet sich eine alte Achse und eine informative Infotafel.
Kaum zu glauben dass die zwei Häuser einst beide Gasthäuser waren zwischen denen sich die Bahn hindurchquetschen musste.
Abschnittsweise auf der alten Bahnstrecke geht's nun nach Schwarzach.
Zwischen Bühl über Schwarzach zur Chemieindustrie bei Geffern wurde die Strecke auf Nornalspur umgespurt.
Leider kam gerade keine Übergabe vorbei und in Anbetracht der Langstrecke ist auch kein großartiges Warten drin.
Von Stollhofen nach Söllingen wurde auch umgespurt. Das Gleis ist zwar gut im Schuss, endet aber eher ungenutzt vor Söllingen. 
Der ehemalige Bahnhof wurde durch einen Discounter überbaut.
In Söllingen erinnert ein Starfighter (?) an den ehemaligen Kanadischen Fliegerhorst auf dem benachbten heutigen Flughafen Baden-Baden.
Über die Dörfer und ab und an vielleicht auchcauf der alten Bahntrasse geht's nun weiter nach Rastatt und just als ich ankomme zerrt eine V90 einen Autozug aus dem Mercedes Werkgelände auf die ehemalige Strecke von Rastatt nach dem französischen Roppenheim, welche aber nurnoch bis Wintersdorf befahr ist und das ab dem Anschluss zu Mercedes auch nur sehr selten.
Flott geht's dann durch Rastatt.
Hinter Rastatt dann Baustellen, von daher plane ich auf die Verbindung nach Ettlingen via Muggensturm statt entlang der B3 um.
Mit Lichthupe und Makrofon wurde von der Lokleerfahrt gegrüsst.
Und leicht vom Regionalbus ausgebremst ;-) wurde Ettlingen erreicht.
Leider kam gerade keine Stadtbahn vorbei.
Und von Ettlingen nach KA-Durlach war es dann eigentlich nurnoch ein Katzensprung.
Am Marktplatz wird die Stadtbahn abgefangen (siehe auch Titelbild) und zur seit Dezember 2024 eingestellten Turmbergbahn gefahren. 
Die Gleise ab der Ausweiche inkl. der Talstation sind komplett zurückgebaut, weiter unten an der Stadbahnhaltestelle Turmbergbahn laufen wie es scheint erste Voreitungen um die Talstation hierher zu verlegen. 
Zwischen Durlach und Bruchsal geht's wieder etwas flacher entlang und eine AVG Güterzuglok nach Bruchsal und ein von dort kommender ICE3 kommen vorbei. 
Kurz vor Bruchsal kommt ein IC2 aus Stuttgart und kurz darauf einer Richtung Stuttgart vorbei bevor es quer durchs Bruchsal nach Norden geht.
Dabei geht's vorbei am Bruchsaler Schloss und dann nach Ubstadt wo hinter der Station Uhlandstrasse eine Stadtbahn aus Odenheim vorbeikommt.
Zwischen Bad Schönborn Süd und Bad Schönborn Kronau dann ein kleines Wettrennen mit einem ICE1 der ins Gegegengleis Richtung Heidelberg übergeleitet wird. Der ICE gewinnt  :-D
Die Masten der Quertragewerke der Oberleitung in Bad Schönborn Kronau sind komplett mit Storchennestern belegt. 
Jetzt gfhts in den Endspurt über. Nurnoch ca. 8km bis zur Übernachtung. 
Ubd nicht lange nach der Überquerung der A6 wird nach 6"09h Fahrtzeit  (ohne Standzeiten) das Landgasthaus Gänsberg erreicht. Wie beim letzten mal mit Übernachtung im Zimmer 1.
Geduscht und frisch gemacht gehts zum Abendessen was wie gewohnt überzeugt. Dafür nimmt msn gerne die Langstrecke in Kauf.
Der Wespe scheibt das Wasser im Blumenglas besser zu schmecken wie das vom nahen Brunnen.
Wie üblich hier noch der Link zur heutigen "Langstrecke" von Kork nach Wiesloch bei Komoot. ( https://www.komoot.de/tour/3149981611?ref=aso&t_s=referral&t_cid=route_share&share_token=asUtUauflbnKTDnpCEu4TRVtuqEQP1nOkyXRNAZC06mf4yiH30 )

Morgen geht's mirmt der letzten Etappe nach Hause.