Mittwoch, 30. September 2026

Herbstradtour2026 - Über Warstein und an der Möhne entlang nach Hamm

Gut gestärkt vom ordentlichen Frühstück geht es das Tal der Ruhr hinab, wobei es erstmal am rechten Talrand etwas hinauf geht. Dort wo bei Nuttlar die Strecke aus Winterberg auf die zweigleisige Strecke der Ruhrtalbahn aus Brilon trifft kommen gerade die Regionalzüge aus und nach Warburg vorbei.
Danach rolle ich weiter hinunter nach Nuttlar und Bestwig. 
Am Rand von Bestwig geht's über die Bahn und hinter dem Stauwehr in der Ruhr gehts richtig stramm den Berg hinauf und dabei unter der A46 hindurch. Beim dortigen Hotel Waldhaus ist der steile Anstieg fürs erste bewältigt.
Danach gehts immer wieder etwas hinunter und hinauf. Wie schon auch im Thüringer Wald, dem Harz oder andernorts in Regionen mit ausgiebigen Nadelwäldern hat der Borkenkäfer recht stark zugeschlagen. 
Dafür ist aber die Aussicht über die Höhen recht gut.
Der 2007 errichtete Lörmecke-Turm wird noch einige Jahre einsam auf der Höhe stehen bevor der neue Wald ihn wieder umringt wie bei der Eröffnung. 
Da es keine Bäume in der Umgebung hat reicht die erste Plattform auf ca.12m schon für einen guten Rundumblick.
Dabach geht's erstmal wieder über die teils baumlosen Höhen bevor es in einer langen Talfahrt hinunter zur Brauerei von Warstein geht. 
Das grosse Brauereiareal fällt gar nicht so sehr auf da es relativ versteckt in einem Seitental liegt.
Trotzdem ist auch noch Platz für einen Containerbahnhof in dem nicht nur die eigenen Produkte verschickt werden.
Etwas abgesetzt davon und auf dem Hügel befindet sich das Besucherzentrum mit Hotel.
Noch ist wenig los. Die Sonne scheint und ich probiere mal das Braumeister Gold was sehr gefällt. Das Oberdorfer, in Bayern gebraut, fällt dagegen etwas ab.
Die nächste Führung ist erst um 13 Uhr was etwas zu spät ist. Aber ich merke mir das mal vor um den Unterschied zu schon besuchten eher regionalen Brauereien zu sehen.
Ich warte danach etwas östlich vom Besucherzentrum an der Strecke, aber leider kam kein Zug vorbei. Das Werkstor blieb geschlossen. Bei den Infos nach drei primär der Brauerei dienende wöchentlichen Zügen plus ein paar für Drittanbieter wäre es eh ein glücklicher Zufall gewesen. 
Dann halt runter ins der Brauerei namensgebende Ort, hindurch durch diverse Baustellen geht's vorbei am Bahnhof wo die im Warsteiner Design gehaltene G2000 der WLE auf ihren nächsten Einsatz wartet.
Weiter geht es hinunter nach Belecke, die Bahnstrecke besitzt wie der Radweg eine recht respektable Neigung. 
In Belecke kreuzt die heute noch auf ganzer Länge betriebene Strecke von Lippstadt nach Warstein die ehemalige Möhnetalbahn von Soest nach Brilon.
Die Verbindung zwischen Soest und Belecke wurde bereits 1970 eingestellt und abgebaut. Im Industriegebiet von Belecke wurd derzeit noch eine Stahlfirma beduent, ein weiterer Anschluss ist abgeklemmt.
Der Radweg fädelt hinter den Anschlüssen auf die ehemalige Bahntrasse ein und so rollt es sich entspannt in Richtung Westen an der Möhne entlang. In Sichtigvor erinnern ein paar alte Wagen an den einstigen Bahnverkehr. 
Etwas später wurd die Wimmelbildbrücke unterquert, wobei ich etwas zu schnell für fas Wimmelbild fuhr ;-)
Kurz darauf noch eine Brücke die für einen Gleisanschluss einer auch heute noch Steine verarbeitenden Firma errichtet wurde. 
Kurz nach dem östlichen Ende des Möhnesee schwenkt die Strecke nach Norden ab ubd windet sich in mehreren Schleifen aus dem Talboden hinauf. 
Einige der ehemaligen Bahnsteigkanten sind noch vorhanden und erkennbar.
Ich folge der Strecke ein wenig und an ein paar Stellen hat es auch Aussicht auf den Möhnesee. 
Noch eine Schleife hinter Wamel wechsel ich auf die Strasse nach Stockum und überquere den See auf dem Stockumer Damm. 
Auf dem Südufer geht's weiter zur nächsten Brücke um wieder ans Nordufer zu wechseln.
Der Wasserstand ist relativ niedrig. Wie in den meisten Seen und Flüssen dieses Jahr.
Der Schiffsverkehr auf dem Ser ist aber noch möglich. 
Aber auch ohne Schiffsnutzung wird die Staumauer erreicht. 
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Wie gewohnt zum Abschluss die Aufzeichnung bei Komoot der heutigen Etappe mit 96,5km und 820 Höhenmeter aufwärts.
Ab morgen wirds flacher, aber leider ist aktuell ganztags Regen angesagt  :-(

Dienstag, 29. September 2026

Herbstradtour2026 - Hinauf nach Winterberg und Olsberg

Nach einem super Frühstück, wobei sich irgendwie ein kleiner optischen Fehler hinsichtlich des Toilettenschilds als Verweis auf die Rührei Warmhaltebehälter einschleicht, geht es gut gestärkt wieder runter ins obere Lahntal.
Passend kam in Sterzhausen der Zug nach Erndtebrück vorbei bevor es hinauf zum Judenküppel mit top Aussichten ins Umland. 
Danach geht's stramm hinunter nach Wetter. Apropos Wetter, das ist gegenüber gestern besser geworden und die Sonne scheint meistens. 
Ab Wetter folgt der Radweg dem Tal der Wetschaft hinauf.
Die Züge nach Frankenberg und Marburg kreuzen in Münchhausen. Die Einfahrt für den Zug aus Frankenberg steht schon gut eine Viertelstunde vor der Ankunft. 
Vor Ernsthausen wird dann zunächst der Zug aus Frankenberg und dann der aus Marburg eingefangen. Leider, nun nach der Hauptverkehrszeut nurnoch in Einfachtraktraktion der Desiros der Kurhessenbahn.
Danach geht es durchs Ort weiter das Tal hinauf.
Zwischen Ernsthausen und Frankenberg wird bei Burgwald ins Edertal gewechselt. Vor Frankenberg auf Höhe vom im Tal liegenden Roddenau kommt auf der auf dem Titelbild zu sehende Desiro nach Marburg vorbei der den Hang des Edertals erklimnt. In der Kollage ist davon der Nachschuss mit Rad vorhanden. 
Gut 1/4h später kam dann talwärts der Gegenzug nach Frankenberg und via Korbach nach Brilon Stadt vorbei. 
Danach geht's stramm hinab ins obere Edertal. 
Über die Eder hinüber und abschließend talaufwärts wird bei Haine die ehemals über Allendorf nach Winterberg führende Strecke erreicht. In Allendorf zweigte der Ast über Battenberg nach Bad Berleburg ab.
Der zuletzt noch bediente Anschluss der Firma Viessmann in Allendorf wird seit etlichen Jahren nicht mehr bedient. Der Verkehr ruht seit ca 2021 und die Gleise wuchern zu.
Dafür hat es auf der Bundesstraße und auf den Parkplätzen von Viessmann LKW ohne Ende. Soviel zur Verkehrswende...
Durch Allendorf gehts zum Einstueg in den Radweg Richtung Winterberg. Die Abschitt von Allendorf bis Hallenberg wurde bereits 1967 stillgelegt und abgebaut. Der Abschnitt Hallendorf nach Winterberg folgte 1992.
Der Radweg folgt nicht auf dem ganzen Weg der alten Bahntrasse.
Hinter Osterfeld auf halben Weg nach Bromskirchen wechselt der Radweg auf die östliche Talflanke des Linspherbach mit diversen zusätzliche Höhenmetern. Leider wird dadurch das Viadukt bei der ehemaligen Mühle nicht überquert. Der Grund dürfte farin liegen dass das gesamte ehm. Bahnhofsgelände von Bromskirchen von einer Firma überbaut wurde.
Am ehemaligen Bahnübergang am Bf. Bromskirchen liegt heute ein Rastplatz wo gegenüber der Werkseinfahrt der Radweg in den gut 300m langen Bromskirchener Tunnel abzweigt.
Hinter dem Tunnel wird von Hessen nach Nordrhein-Westfalen gewechselt, die Eadwegschilder sind nun rot statt grün, und es geht zunächst bis vor Hallenberg für eine Bahntrasse rekativ steil bergab.
Vor Hallenberg  biegt dann der Radweg wieder von der Bahntrasse ab, hierzu wurde der Radweg auf das Strassenniveau abgesenkt und die Brücke abgerissen. 
Einmal durch Hallenberg und fann gibg es auf der Bahntrasse wieder weiter durchs Tal der Nuhne hinauf nach Züschen. 
Weiter durchs Tal nach Züschen wo das Tal auf einem hohen Damm  überquert wird um dann ibs Tal der Sonneborn zu wechseln. Der Damm wurde wohl abgesenkt da es hinter der querenden Mollseifener Strasse  nicht geradeaus weiter geht.
Es geht nun erstmal ca. 10m im Zickzack nach oben bevor die Bahntrasse wieder erreicht wird und es permanent mit 2-3% Steigung hinauf nach Winterberg geht.
Vor dem Staubecken der Silbecke, das vermutlich dem Vorhalten von Wasser für die Beschneiungsanlagen der rundherum liegeden Skipisten der Alpinen Rubrik "Idiotenhügel" dient,  ging es mit dem Tunnel Winterberg II durch den Berg. Der Tunbel ist aber gesperrt und der Radweg führt um den Berg herum.
Auf der anderen Seite des Damm der die Silbecke staut folgte der Radweg wieder der Bahntrasse.  Kurz vor den Wohnhäusern von Winterberg begann einst der Tunnel Winterberg I welcher das Ort unterquerte und am Bahnhof Winterberg endete aber komplett verfüllt und nicht mehr erkennbar. 
Daher drehe ich eine Runde durchs Ort und zum Bahnhof. 
Der Bahnhof wurde etwas nördlich neu errichtet, aber immerhin verfügt er am Gleis 2 über eine Umfahrmöglichkeit für konventionelle Lok und Wagen Züge. 
Aber seit im Frühjahr 2026 eine Stützwand zwischen Nuttlar und Bigge als instabil eingestuft wurde ruht der Bahnverkehr, erst ab 01.10.2026 (also übermorgen) "sollen" wieder Züge fahren. "Sollen" da der Termin schon mehrfach nach hinten verschoben wurde.
Also wieder hoch ins Ort und eine Einkehr im Eiscafe Cortina gemacht. Das Eis ist top, aber der Service recht langsam.
Vorbei an der Sprungschanze und weiteren Seilbahnen zu "Minipisten" und Ziplines geht es wieder runter ins Tal wobei es an der Sprungschanze kurz und brutal bergauf feht.
Danach rollt es sich aber sehr entspannt das Richtung Silbach hinab.
Der Bahnhof von Silbach liegt relativ ausserhalb des Ortes und ab Silbach wechselt der Radweg auf die Hauptstraße weiter nach Siedlinghausen.
Hinter Brunskappel geht es wieder am Hang hinauf und weiter auf Waldwegen. 
In Wulmeringhausen hatte es einst bus tmzu 150m tiefe Erzgruben von denen heute noch alte Stollenuzugänge zeugen.
Danch geht's wieder auf Waldwegen talwärts. 
Vor Olsberg wird über die Bahnstrecke (mit dem Hinweis am  Radweg beim Bü man möge beim Seitenwechsel das Blinklicht bitte beachten) auf die linke Talseite gewechselt und nochmal der Hang erklommen.
Hier liegt auch die ungenutzte Awanst Steinhelle der Mitteldeutschen Hartstein Industrie und von 1903 bis 1953 begann hier eine 750mm Schmalspurbahn nach Medebach. 
Eine rasante Talfahrt später wird das Umspannwerk bei Olsberg sowie das zur Mainzer Energie (Stadtwerke) gehörige Wasserkraftwerk erreicht wird.
Oh, ich sehe gerade in der Bildbeschreibung ist ein "h" zuviel. Das Ort ist selbstverständlich Olsberg ohne h.
Seit Steinhelle ist das Tal von der Neger in die Ruhr übergegangen. 
Vorbei am Ruhrstausee von Olsberg geht es nun ins Ort.
So langsam beginnt die Bierdiaspora. Im REWE findet sich fast nur Konzern Fernsehbierplörre sowie übles Anheuser-Busch, Corona und Heinneken nebeneinander 🤮
Den Bahnhof von Bigge, der von Olsberg liegt an der am anderen Talhang liegenden Strecke nach Brilon Wald und Warburg, ziert ein mechanisches Signal den Vorplatz. Die Strecke bach Winterberg wird mitlerweile von einem ESTW von Scheidt&Bachmann gesteuert. 
Gegen 17:30 wird das Hotel Bigger Hof erreicht. Der Gastraum des zugehörigen Restaurant Platzhirsch wird unter der Decke und hinter der Sitzbank von Spur 1 Modellen dekoriert. Tröstet ein wenig übers Konzernbier hinweg. Aber such das Essen war 1a. Insbesondere die Tafelspitz Bouillon vorneweg. 
12% hatte der Akku am Schluss noch und die App meint dass ich wenigstens 53% der Leistung an der Hinterachse selbst erbracht habe. 

Montag, 28. September 2026

Herbstradtour2026 - weiter geht's an die Lahn

Die Nacht im Retro Zimmer war gut und frisch gestärkt geht's um halb 10 weiter. Es ist wesentlich bewölkter gegenüber gestern aber brauchbar warm so dass es zur Abfahrt Richtung Butzbach keine Jacke braucht.
Bei Nieder-Weisel kreuzt ein Rudel Gänse ganz entspannt den Radweg. Der Radverkehr scheint ihnen nicht ungewohnt sein.
Kurz darauf wurde Butzbach mit seiner seiner sehenswerten Altstadt erreicht. 
Von der Altstadt geht's weiter zum Bahnhof Butzbach Ost der ehm. Butzbach-Licher-Eisenbahn (BLE) der heute der HLB u. a. als Abstellbereich dient. 
Nördlich der Main-Weser-Bahn an BLE wurde beim Weichenwerk von der HLB eine großzügig angelegte Werkstatt errichtet und das Zufahrtgleis vom DB Bahnhof elektrifiziert. 
Kurz hinter dem Weichenwerk endet heute die Strecke und Elektrifizierung. Offiziell geht das Gleis noch weiter bus zum Magna-Park bei Kirch-Göns aber bereits kurz hinter dem Weichenwerk ist die Strecke sehr stark zugewuchert. Von der Brücke bei Pohl-Göns ist kein Gleis erkennbar. 
Erst am Bahnübergang nördlich des ehm. Bf. Pohl-Göns ist erkennbar dass hier eine Bahnstrecke existiert. Der letzte Zug ist hier aber nicht gerade gestern gefahren. 
Oha, Pintsch "Kaffeemühlen" Abtriebe hat es hier am Bü, dürfte eine BÜS72-D sein, ob man die jemals wieder in Betrieb bekommt?
Durch Pohl-Göns geht's wieder rüber an die Main-Weser-Bahn. 
Auf der maroden Strassenbrücke werden ein paar Züge nach Gießen und Frankfurt abgewartet bevor es weiter Richtung Leihgestern (wer denkt sich solche Ortsnamen aus?) geht wo unterwegs weitere Züge bei noch leicht vorhandenen Sonnenschein erwischt werden.
Der Weg wird zum Pfad und kurz vor Leihgestern kommt die ggü. der Baureihe 143 für 160km/h ausgelegte 114 011 mit dem RE aus Kassel nach Frankfurt vorbei. 
Hinter Leihgestern gehts entlang der L3130 nach Gießen zum Uni Campus.
Quer durch Gießen geht's vorbei am "Monster Bü" über die Vogelsbergbahn Richtung Lahn, wobei ich beim Hp Oswaldsgarten vor der Lahn den Weg entlang der Bahnstrecke statt der Lahn wähle. 
Kurz vor Lollar zweige ich zur Brücke der Kannonenbahn über die Lahn ab. Auf der Radtour 2018 lag noch ein Gleis auf der Brücke, das aber nun auch entfernt wurde. Wie oftmals war die Strecke zweigleisig vorbereitet aber nur eingleisig aktiv.
An den Freileitungsmasten wird derzeit gearbeitet. Ein Job ander frischen Luft mit Aussicht. Ähm, lieber nicht. 
Nördlich des Bahnhofs Lollar zweigt die einst bis Grünberg an der Vogelsbergbahn führende Lumdatalbahn ab.
Eine Reaktivierung des Güterverkehrs zu den Didierwerk in Mainzlar und im Personenverkehr bis Allendorf ist zwar immer wieder vorgesehen, aktuell sieht das Gleis eher brachliegend aus. Aber der Bahnübergang ist 1a im Schuss.
Weiter geht's beiderseits der Lahn bis Odenhausen wo zu Kaffee und Kuchen an der Lahnbrücke im noch bis 3.10. geöffneten "Popup Biergarten" eingekehrt wird.
Ohne wesentliche Steigungen geht's im Lahntal weiter nach Niederwalgern wo sowohl Komoot als auch die Bosch Navigation meinen dass es eine gute Idee wäre das Rad die Böschung hoch und über die stillgelegten Gleise der Aar-Salzböde-Bahn zu tragen. 
Nee, sann lieber wieder zurück zur Strassenunterführung und durchs Ort weiter zum Bahnhof dessen altes Empfangsgebäude einen erbärmlichen Eindruck hinterlässt. 
Teis entlang der Main-Weser-Bahn gehts dann weiter Richtung Marburg.
Und an der Lahn entlang durch Marburg hindurch. 
Die "Stadtautobahn", auch wenn es nur die B3 ist, drängt sich dabei auch über den Radweg. Ein Abschitt der eher zum Vergessen ist. 
Aber kurz darauf geht's wieder schön durch Wiesen und Felder nach Cölbe. 
Das Hotel (ohne Restaurant) Orthwein diente 2018 zur Übernachtung aber heute muss ich noch ein paar Kilometer weiter. 
Irgendwie komisch, eine nagelneue Radwegbrücke vor Sarnau während daneben die Bahnbrücke extrem rostig vor sich dahinvegetiert.
2018 war Sarnau (der Bahnhof liegt eigentlich im Ortsgebiet des kleinen Ortes Göttingen) noch ein Personenbahnhif mit mechanischer Stellwerkstechnik. Mitlerweile ist er auf ZSB2000 von Scheidt&Bachmann umgebaut und die Bahnsteige entfernt da der Fahrgastzugang durch einen neuen Haltepunkt in Ortslage von Sarnau ersetzt wurde.
Bei Goßfelden kommt dann eine Doppeltraktion aus Erndtebrück nach Marburg virbei.
Am kurz vor Sterzhausen liegenden nicht technisch gesicherten Feldweg Bü warte ich dann den Gegenzug ab bevor es hinter Sterzhazsen auf der Überlandsteaße nach Michelbach geht. 
Das Motto "Kein Schnitzel ist auch keine Lösung" auf dem VW Bus des zum Hotel Stümpelstal gehörigen Restaurant Emils gefällt. 
Untergebracht bin ich in der schräg gegenüberliegenden Dependance Landhaus. Die Zimmer sind renoviert, Toilette und Dusche aber über den Flur. Dafür gibts die Übernachtung für 55€.
Abendessen dann im Emils bei einem guten Kellerbier das für das Restaurant gebraut wird, ein Top Cordonbleu mit interessanten Apfelmus-Senf dazu. Abschluss mit einem 1a Tiramisu und einem William-Birne-Brand von der Brennerei Birkenhof aus dem Westerwald. 
Blogschreibebier ist dann ein zum Fahrrad passendes Bosch Lager aus Bad Laasphe.