Für heute war Regen vorausgesagt aber ausser dass es extrem windig ist, beim herausfahren aus dem Hof auf die Strasse hätte es mich fast runtergeweht, hält der Regen sich von ein paar kurzen und kleinräumigen Schauern doch sehr zurück.
Erstmal an der Promenade die Nase in den Wind halten und dann gehts zum Bahnhof.
Vom Bahnhof wieder auf gewohnten Weg zum Reededamm um ein paar der Züge bei Sonne zu erwischen was trotz der Wolken doch irgedwie gelingt.
Danach fahre ich quer rüber zum Flughafen. Wo dieser heute heute liegt war vor über 150 Jahren noch Wasser denn damals bestand Borkum noch aus zwei von einem Pril getrennten Inseln. Auch den Reededamm und den Fähranleger gab es noch nicht.
Hinter dem Flughafen ging es durch die Dünen zum Nordstrand.
Der Wind pfiff gynz schön über die strandnahen Dünen und den Strand und trieb dabei den feinen Sand über die Oberfläche.
Genug Sand beim Fliegen zugesehen, weiter geht's zum alten Wasserturm.
Dieser ging 1972 auser Betrieb und verfiel zusehens, aber nach der Jahrtausendwende übernahm ihn ein Förderverein und sanierte ijn für über eine halbe Million Euro sehr vorbildlich.
Auf einer der Schautafeln zur Geschichte und Funktionsweise des Wasserturms findet sich auch ein aus der Heimat wohlbekannter Wasserturm der auch mal ein sehr exotisches Stellwerk beherbergte.
Die an der Turmwand aus Betonquadern bestehende Treppe die früher bis kurz unter dem Wasserbehälter führte muss heute, zum Glück, nicht mehr genutzt werden ist aber noch zur Ansicht vorhanden. Als Ersatz wurden nurmale Stahltreppen eingenaut die mehrere zusätzlich eingezogene Zwischenetagen verbinden.
Jede dieser Etagen thematisiert einen eigenen Themenabschnitt. So zeigt die zweite Etage symbolhaft ein Hotelzimmer der 1930er Jahre.
Ganz oben befand sich unter der sogenannten Laterne eine Verrieselungsanlage die das Wasser vor dem Einlauf in den Behälter reinigte.
Von hier hat es einen sehr schönen Rundumblick auf Borkum.
Nach den schönen Ausblicken und Infos zur Wasserversorgung geht es weiter zum alten Leuchtturm von Borkum der auch gleichzeitig(als ehemalige Kirche einer der ältesten Gebäude auf der Insel ist.
In der Nachbarschaft findet such ein Haus dessen Zaun aus Knochen eines Walskeletts besteht.
Vorbei an andren alten Häusern geht es wieder zum Bahnhof um die Fähre umzubuchen und im benachbarten Depot beim Umsetzen in ein anderes Hallengleis genießt das Schweineschnäuzchen etwas die Sonne.
Ich schiebe dann das Rad durch die Einkaufsstraße.
Dort wartet gerade der Katamaran bach Emden auf den Zug um 14 Uhr ab Borkum Bahnhof. Auch am Fähranleger werden stets die Zeiten der Ankunft am Bahnhof angezeigt. Inkl. SBB Uhr Darstellung der aktuellen Uhrzeit und entsprechend irgendwie pünktlich legt der Katamaran dann an.
Ich fahre zurück auf den Reededamm für den im 14:45 Uhr den Bahnhof verlassenden Dampfzug.
Irgendwie war es ja klar dass kurz vor dem Zug doch noch eine Wolke vor die Sonne zog, aber bei der Rückkehr des Dampfzug war die Sonne mal vor Ort verfügbar.
Dazwischen gab es, wie schon am Fähranleger und zum und hinter dem Nordstrand, ein paar kurze Schauer inkl. Regenbogen.
Für die Rückfahrt zum Hotel wähle ich den Weg der näher am Strand verläuft.
Dabei gehts auch am kleinen Leuchtturm, der nurnoch als Radarstation dient, und der Seefunkstelle vorbei.
Auf dem Weg entlang des Südstrand zur Promenade bläst mur der Wind heftig entgegen, inkl. mitgetragenen Sand. Gefühlt trete ich rein als ginge es 5 bis 10% bergauf.
Noch rin Schkenker zum Supermarkt und dann zum Hotel.
So, der vollkommen verregneten erwartete letzte Tag auf Borkum neigt sich dem Ende entgegen. Vor lauter Herumfahren habe ich auch komplett verpeilt dass die Rezeption zum Bezahlen nur bis 15:30 Uhr geöffnet hat. Sls ich ankomme ist zwar noch offen, aber die Kasse zum komisches Konzept, aber es wäre kein Problem laut Aussage des Personals, ich bekomme einfach die Rechnung nach Hause geschickt. Auch gut.
Nach etwas Vorpacken geht's zum letzten mal hier zum Abendbuffet mit einer "Fasanenbrause" (Mischung aus u. a Sanddornsaft und Korn) zum Abschluss.
Der Leuchtturm verrichtet auch heute treu seinen Dienst.
Für morgen sagt der Wetterbericht starken Regen voraus, ursprünglich primär am Nachmittag weshalb ich meine Überfahrt nach Emshaven von 11:30 auf 8:10 umbuchen lies. Seither soll es nun ganztags regnen. Dann lass ich mich mal überraschen.