Dienstag, 29. September 2026

Herbstradtour2026 - Hinauf nach Winterberg und Olsberg

Nach einem super Frühstück, wobei sich irgendwie ein kleiner optischen Fehler hinsichtlich des Toilettenschilds als Verweis auf die Rührei Warmhaltebehälter einschleicht, geht es gut gestärkt wieder runter ins obere Lahntal.
Passend kam in Sterzhausen der Zug nach Erndtebrück vorbei bevor es hinauf zum Judenküppel mit top Aussichten ins Umland. 
Danach geht's stramm hinunter nach Wetter. Apropos Wetter, das ist gegenüber gestern besser geworden und die Sonne scheint meistens. 
Ab Wetter folgt der Radweg dem Tal der Wetschaft hinauf.
Die Züge nach Frankenberg und Marburg kreuzen in Münchhausen. Die Einfahrt für den Zug aus Frankenberg steht schon gut eine Viertelstunde vor der Ankunft. 
Vor Ernsthausen wird dann zunächst der Zug aus Frankenberg und dann der aus Marburg eingefangen. Leider, nun nach der Hauptverkehrszeut nurnoch in Einfachtraktraktion der Desiros der Kurhessenbahn.
Danach geht es durchs Ort weiter das Tal hinauf.
Zwischen Ernsthausen und Frankenberg wird bei Burgwald ins Edertal gewechselt. Vor Frankenberg auf Höhe vom im Tal liegenden Roddenau kommt auf der auf dem Titelbild zu sehende Desiro nach Marburg vorbei der den Hang des Edertals erklimnt. In der Kollage ist davon der Nachschuss mit Rad vorhanden. 
Gut 1/4h später kam dann talwärts der Gegenzug nach Frankenberg und via Korbach nach Brilon Stadt vorbei. 
Danach geht's stramm hinab ins obere Edertal. 
Über die Eder hinüber und abschließend talaufwärts wird bei Haine die ehemals über Allendorf nach Winterberg führende Strecke erreicht. In Allendorf zweigte der Ast über Battenberg nach Bad Berleburg ab.
Der zuletzt noch bediente Anschluss der Firma Viessmann in Allendorf wird seit etlichen Jahren nicht mehr bedient. Der Verkehr ruht seit ca 2021 und die Gleise wuchern zu.
Dafür hat es auf der Bundesstraße und auf den Parkplätzen von Viessmann LKW ohne Ende. Soviel zur Verkehrswende...
Durch Allendorf gehts zum Einstueg in den Radweg Richtung Winterberg. Die Abschitt von Allendorf bis Hallenberg wurde bereits 1967 stillgelegt und abgebaut. Der Abschnitt Hallendorf nach Winterberg folgte 1992.
Der Radweg folgt nicht auf dem ganzen Weg der alten Bahntrasse.
Hinter Osterfeld auf halben Weg nach Bromskirchen wechselt der Radweg auf die östliche Talflanke des Linspherbach mit diversen zusätzliche Höhenmetern. Leider wird dadurch das Viadukt bei der ehemaligen Mühle nicht überquert. Der Grund dürfte farin liegen dass das gesamte ehm. Bahnhofsgelände von Bromskirchen von einer Firma überbaut wurde.
Am ehemaligen Bahnübergang am Bf. Bromskirchen liegt heute ein Rastplatz wo gegenüber der Werkseinfahrt der Radweg in den gut 300m langen Bromskirchener Tunnel abzweigt.
Hinter dem Tunnel wird von Hessen nach Nordrhein-Westfalen gewechselt, die Eadwegschilder sind nun rot statt grün, und es geht zunächst bis vor Hallenberg für eine Bahntrasse rekativ steil bergab.
Vor Hallenberg  biegt dann der Radweg wieder von der Bahntrasse ab, hierzu wurde der Radweg auf das Strassenniveau abgesenkt und die Brücke abgerissen. 
Einmal durch Hallenberg und fann gibg es auf der Bahntrasse wieder weiter durchs Tal der Nuhne hinauf nach Züschen. 
Weiter durchs Tal nach Züschen wo das Tal auf einem hohen Damm  überquert wird um dann ibs Tal der Sonneborn zu wechseln. Der Damm wurde wohl abgesenkt da es hinter der querenden Mollseifener Strasse  nicht geradeaus weiter geht.
Es geht nun erstmal ca. 10m im Zickzack nach oben bevor die Bahntrasse wieder erreicht wird und es permanent mit 2-3% Steigung hinauf nach Winterberg geht.
Vor dem Staubecken der Silbecke, das vermutlich dem Vorhalten von Wasser für die Beschneiungsanlagen der rundherum liegeden Skipisten der Alpinen Rubrik "Idiotenhügel" dient,  ging es mit dem Tunnel Winterberg II durch den Berg. Der Tunbel ist aber gesperrt und der Radweg führt um den Berg herum.
Auf der anderen Seite des Damm der die Silbecke staut folgte der Radweg wieder der Bahntrasse.  Kurz vor den Wohnhäusern von Winterberg begann einst der Tunnel Winterberg I welcher das Ort unterquerte und am Bahnhof Winterberg endete aber komplett verfüllt und nicht mehr erkennbar. 
Daher drehe ich eine Runde durchs Ort und zum Bahnhof. 
Der Bahnhof wurde etwas nördlich neu errichtet, aber immerhin verfügt er am Gleis 2 über eine Umfahrmöglichkeit für konventionelle Lok und Wagen Züge. 
Aber seit im Frühjahr 2026 eine Stützwand zwischen Nuttlar und Bigge als instabil eingestuft wurde ruht der Bahnverkehr, erst ab 01.10.2026 (also übermorgen) "sollen" wieder Züge fahren. "Sollen" da der Termin schon mehrfach nach hinten verschoben wurde.
Also wieder hoch ins Ort und eine Einkehr im Eiscafe Cortina gemacht. Das Eis ist top, aber der Service recht langsam.
Vorbei an der Sprungschanze und weiteren Seilbahnen zu "Minipisten" und Ziplines geht es wieder runter ins Tal wobei es an der Sprungschanze kurz und brutal bergauf feht.
Danach rollt es sich aber sehr entspannt das Richtung Silbach hinab.
Der Bahnhof von Silbach liegt relativ ausserhalb des Ortes und ab Silbach wechselt der Radweg auf die Hauptstraße weiter nach Siedlinghausen.
Hinter Brunskappel geht es wieder am Hang hinauf und weiter auf Waldwegen. 
In Wulmeringhausen hatte es einst bus tmzu 150m tiefe Erzgruben von denen heute noch alte Stollenuzugänge zeugen.
Danch geht's wieder auf Waldwegen talwärts. 
Vor Olsberg wird über die Bahnstrecke (mit dem Hinweis am  Radweg beim Bü man möge beim Seitenwechsel das Blinklicht bitte beachten) auf die linke Talseite gewechselt und nochmal der Hang erklommen.
Hier liegt auch die ungenutzte Awanst Steinhelle der Mitteldeutschen Hartstein Industrie und von 1903 bis 1953 begann hier eine 750mm Schmalspurbahn nach Medebach. 
Eine rasante Talfahrt später wird das Umspannwerk bei Olsberg sowie das zur Mainzer Energie (Stadtwerke) gehörige Wasserkraftwerk erreicht wird.
Oh, ich sehe gerade in der Bildbeschreibung ist ein "h" zuviel. Das Ort ist selbstverständlich Olsberg ohne h.
Seit Steinhelle ist das Tal von der Neger in die Ruhr übergegangen. 
Vorbei am Ruhrstausee von Olsberg geht es nun ins Ort.
So langsam beginnt die Bierdiaspora. Im REWE findet sich fast nur Konzern Fernsehbierplörre sowie übles Anheuser-Busch, Corona und Heinneken nebeneinander 🤮
Den Bahnhof von Bigge, der von Olsberg liegt an der am anderen Talhang liegenden Strecke nach Brilon Wald und Warburg, ziert ein mechanisches Signal den Vorplatz. Die Strecke bach Winterberg wird mitlerweile von einem ESTW von Scheidt&Bachmann gesteuert. 
Gegen 17:30 wird das Hotel Bigger Hof erreicht. Der Gastraum des zugehörigen Restaurant Platzhirsch wird unter der Decke und hinter der Sitzbank von Spur 1 Modellen dekoriert. Tröstet ein wenig übers Konzernbier hinweg. Aber such das Essen war 1a. Insbesondere die Tafelspitz Bouillon vorneweg. 
12% hatte der Akku am Schluss noch und die App meint dass ich wenigstens 53% der Leistung an der Hinterachse selbst erbracht habe. 

Montag, 28. September 2026

Herbstradtour2026 - weiter geht's an die Lahn

Die Nacht im Retro Zimmer war gut und frisch gestärkt geht's um halb 10 weiter. Es ist wesentlich bewölkter gegenüber gestern aber brauchbar warm so dass es zur Abfahrt Richtung Butzbach keine Jacke braucht.
Bei Nieder-Weisel kreuzt ein Rudel Gänse ganz entspannt den Radweg. Der Radverkehr scheint ihnen nicht ungewohnt sein.
Kurz darauf wurde Butzbach mit seiner seiner sehenswerten Altstadt erreicht. 
Von der Altstadt geht's weiter zum Bahnhof Butzbach Ost der ehm. Butzbach-Licher-Eisenbahn (BLE) der heute der HLB u. a. als Abstellbereich dient. 
Nördlich der Main-Weser-Bahn an BLE wurde beim Weichenwerk von der HLB eine großzügig angelegte Werkstatt errichtet und das Zufahrtgleis vom DB Bahnhof elektrifiziert. 
Kurz hinter dem Weichenwerk endet heute die Strecke und Elektrifizierung. Offiziell geht das Gleis noch weiter bus zum Magna-Park bei Kirch-Göns aber bereits kurz hinter dem Weichenwerk ist die Strecke sehr stark zugewuchert. Von der Brücke bei Pohl-Göns ist kein Gleis erkennbar. 
Erst am Bahnübergang nördlich des ehm. Bf. Pohl-Göns ist erkennbar dass hier eine Bahnstrecke existiert. Der letzte Zug ist hier aber nicht gerade gestern gefahren. 
Oha, Pintsch "Kaffeemühlen" Abtriebe hat es hier am Bü, dürfte eine BÜS72-D sein, ob man die jemals wieder in Betrieb bekommt?
Durch Pohl-Göns geht's wieder rüber an die Main-Weser-Bahn. 
Auf der maroden Strassenbrücke werden ein paar Züge nach Gießen und Frankfurt abgewartet bevor es weiter Richtung Leihgestern (wer denkt sich solche Ortsnamen aus?) geht wo unterwegs weitere Züge bei noch leicht vorhandenen Sonnenschein erwischt werden.
Der Weg wird zum Pfad und kurz vor Leihgestern kommt die ggü. der Baureihe 143 für 160km/h ausgelegte 114 011 mit dem RE aus Kassel nach Frankfurt vorbei. 
Hinter Leihgestern gehts entlang der L3130 nach Gießen zum Uni Campus.
Quer durch Gießen geht's vorbei am "Monster Bü" über die Vogelsbergbahn Richtung Lahn, wobei ich beim Hp Oswaldsgarten vor der Lahn den Weg entlang der Bahnstrecke statt der Lahn wähle. 
Kurz vor Lollar zweige ich zur Brücke der Kannonenbahn über die Lahn ab. Auf der Radtour 2018 lag noch ein Gleis auf der Brücke, das aber nun auch entfernt wurde. Wie oftmals war die Strecke zweigleisig vorbereitet aber nur eingleisig aktiv.
An den Freileitungsmasten wird derzeit gearbeitet. Ein Job ander frischen Luft mit Aussicht. Ähm, lieber nicht. 
Nördlich des Bahnhofs Lollar zweigt die einst bis Grünberg an der Vogelsbergbahn führende Lumdatalbahn ab.
Eine Reaktivierung des Güterverkehrs zu den Didierwerk in Mainzlar und im Personenverkehr bis Allendorf ist zwar immer wieder vorgesehen, aktuell sieht das Gleis eher brachliegend aus. Aber der Bahnübergang ist 1a im Schuss.
Weiter geht's beiderseits der Lahn bis Odenhausen wo zu Kaffee und Kuchen an der Lahnbrücke im noch bis 3.10. geöffneten "Popup Biergarten" eingekehrt wird.
Ohne wesentliche Steigungen geht's im Lahntal weiter nach Niederwalgern wo sowohl Komoot als auch die Bosch Navigation meinen dass es eine gute Idee wäre das Rad die Böschung hoch und über die stillgelegten Gleise der Aar-Salzböde-Bahn zu tragen. 
Nee, sann lieber wieder zurück zur Strassenunterführung und durchs Ort weiter zum Bahnhof dessen altes Empfangsgebäude einen erbärmlichen Eindruck hinterlässt. 
Teis entlang der Main-Weser-Bahn gehts dann weiter Richtung Marburg.
Und an der Lahn entlang durch Marburg hindurch. 
Die "Stadtautobahn", auch wenn es nur die B3 ist, drängt sich dabei auch über den Radweg. Ein Abschitt der eher zum Vergessen ist. 
Aber kurz darauf geht's wieder schön durch Wiesen und Felder nach Cölbe. 
Das Hotel (ohne Restaurant) Orthwein diente 2018 zur Übernachtung aber heute muss ich noch ein paar Kilometer weiter. 
Irgendwie komisch, eine nagelneue Radwegbrücke vor Sarnau während daneben die Bahnbrücke extrem rostig vor sich dahinvegetiert.
2018 war Sarnau (der Bahnhof liegt eigentlich im Ortsgebiet des kleinen Ortes Göttingen) noch ein Personenbahnhif mit mechanischer Stellwerkstechnik. Mitlerweile ist er auf ZSB2000 von Scheidt&Bachmann umgebaut und die Bahnsteige entfernt da der Fahrgastzugang durch einen neuen Haltepunkt in Ortslage von Sarnau ersetzt wurde.
Bei Goßfelden kommt dann eine Doppeltraktion aus Erndtebrück nach Marburg virbei.
Am kurz vor Sterzhausen liegenden nicht technisch gesicherten Feldweg Bü warte ich dann den Gegenzug ab bevor es hinter Sterzhazsen auf der Überlandsteaße nach Michelbach geht. 
Das Motto "Kein Schnitzel ist auch keine Lösung" auf dem VW Bus des zum Hotel Stümpelstal gehörigen Restaurant Emils gefällt. 
Untergebracht bin ich in der schräg gegenüberliegenden Dependance Landhaus. Die Zimmer sind renoviert, Toilette und Dusche aber über den Flur. Dafür gibts die Übernachtung für 55€.
Abendessen dann im Emils bei einem guten Kellerbier das für das Restaurant gebraut wird, ein Top Cordonbleu mit interessanten Apfelmus-Senf dazu. Abschluss mit einem 1a Tiramisu und einem William-Birne-Brand von der Brennerei Birkenhof aus dem Westerwald. 
Blogschreibebier ist dann ein zum Fahrrad passendes Bosch Lager aus Bad Laasphe.

Sonntag, 27. September 2026

Herbstradtour 2026 - Erste Etappe

Erstmal wurde zu Hause gemütlich gefrühstückt und um 10 Uhr ging es dann los zur ersten Etappe der Herbstradtour 2026 nach Emden und Borkum.
Über Groß Zimmern und Dieburg gibg es nach Norden (wobei ich erst in 14 Tagen auch wirklich nach Norden komme). Ober Roden wird "links" liegen gelassen und am Bahnübergang zwischen Ober Roden und Rollwald rollt mir eine Dreifachtraktion 430er vor die Linse. Der mittlere der Drei ist der im neuen RMV Design (und renovierte) daher komnende 430 108.
Noch etwas warten am Bü bevor es weiter nach Norden geht. Oberleitungsstörung hat den Fahrplan und Umläufe etwas durcheinander gewirbelt.
Wider Erwarten hat Heusenstamm eine recht hübsche Altstadt. 
Nächstes Ziel ist dann Offenbach.
Auf der Oberen Grenzstrasse wird das ehemalige Industriestammgleis Offenbachs erreicht, der letzte von einst 18 Anschlüsse auf den 4km wurde ab 1994 nicht mehr bedient. Heute ist die Trasse als Radweg nutzbar. An der Kreuzung mit der Oberen Grenzstrasse erinnern ein paar wild zusammengewüfelte Bahnelemente an das ehemalige Industriestammgleis.
Ein kleines Stück existiert noch und ermöglicht Zwei-Wege-Baggern das Eingleisen.
Über den Offenbacher Güterbahnhof geht nun hinüber Richtung Rumpenheim. 
Das Überqueren der B43/Mühlheimer Str. dürfte ohne Nutzung der Ampel sn Werktagen eher chancenlos sein.
Aber am Sonntag gehts und alsbald wird Rumpenheim mit der dortigen Mainfähre erreicht.
Die Fähre war von 1940 bis 1971 elektrisch betrieben. Heute verkehrt sie als eigenwirtschaftliche Gierfähre mit Dieselmotor.

Heute pendelt sie permanent und ist jedesmal voll belegt mit Radfahrern und insbesondere Autofahrern. Letzere sind teils mit den Anweisungen des Fährpersonals wo sie auf den zwei Spuren der Fähre hinfahren sollen extrem überfordert. 
90ct für eine Überfahrt mit Rad werden auf der Fähre fällig, wobei die Fahrtzeit so angepasst wird damit erst angelegt wird wenn jeder bezahlt hat.
Auf dem Nordufer wird erstmal die Rivella Flasche angebrochen bevor es weiter Richtung Maintal und Niederdorfelden geht.
Dort wird erstmal der leicht verspätete Zug aus Glauburg-Stockheim nach Bad Vilbel abgewartet.
Danach gehts über die Nidda und auf dem gut genutzte Niddaradweg nach Nieder Wöllstadt wobei vor Nieder Wöllstadt auch noch ein paar Züge auf der Main-Weser-Bahn abgefangen werden.
Durch Bruchenbrücken gehts rüber an die Strecke von Friedberg nach Hanau auf der bei Assenheim noch die RB nach Hanau und Friedberg angefangen werden.
In der Ferne grüsst Frankfurt und der Taunus.
Über Ossenheim gehts weiter und an der Usa (nicht USA, auch wenn die Amis lange in Friedberg stationiert waren) entlang an Friedberg vorbei nach Bad Nauheim. 
Nördlich von Friedberg werden die drei Bahnbrücken unterquert. Fotostandort ist das zweigleisig ausgelegte, aber nur eingleisig genutzte Viadukt der Strecke nach Beienheim, gefolgt von der neuen Brücke der Main-Weser-Bahn und dahinter deren nun ungenutzte Vorgänger. 
In Bad Nauheim wird am Gradierwerk an der Ampel dem einst berühmtesten hiesigen US-Soldaten mit einem eigenen Ampelmännchen im Elvis Stil gehuldigt. Leider nicht vernünftig fotografierbar.
Am Gradierwerk vorbei gehts an diversen Rehakliniken zum im Jugendstil errichteten "Spudelhof" der seit 2020 aufwändig saniert wird.
Nach einer Runde um den Sprudelhof wird Ducky's Hotel und Restaurant als heutiges Etappenziel erreicht.
Das Zimmer ist etwas in die Jahre gekommen aber in Ordnung und die Matratze überzeugt. 
Auch die zugehörige Gastronomie überzeugt und als Übernachtungsgast gibt es 10% Rabatt.
Aus dem heimischen Kühlschrank hatte ich etwas tranporttaugliches an "Blogschreibbier" mitgenommen. Mal sehen ob es der Franzose oder der Schweizer wird.
Zum Abschluss wie gewohnt der Link zu Etappe 1 bei Komoot. Zum Schluss wurden es, wie schon fast üblich, mit 86km ein paar Kilometer mehr wie die geplanten 78km. Aber mit 410m aufwärts war das Ganze relativ entspannt, wenngleich ab Nachmittag mit um die 28°C recht warm.

Sonntag, 30. August 2026

Krokodiljagd im Juraausläufer

Heute war frühes Aufstehen angesagt, denn ich wollte nicht zu spät in Rümlingen sein da zu erwarten war dass die guten Fotostellen am Viaduk in Rümlingen schon schnell vergeben sein werden, zudem wollte ich aus dem Zug raus nochmal Ausschau nach weiteren Fotostandorten hatten, insbesondere für den Nachmittagszug.
Anlässlich des 100. Geburtstag des in Olten bei SBB Historic stationierten Krokodils und der 800 Jahrfeier von Läufelfingen verkehrte heute Vormittag und Nachmittag je eine Pendelfahrt von Olten über Läufelfingen nach Sissach und zurück.
Der Zug wurde in Rümlingen auf dem Viadukt bei der vormittäglichen Fahrt nach Sissach und Olten sowie bei Sommerau bei der Nachmittagsfahrt nach Sissach abgelichtet. 
Die vierte Fahrt musste ich wegen Ausfalls einer der Heimfahrverbindungen leider Sausen lassen. :-(
Um den Umstieg in Basel SBB entspannt zu halten fuhr ich einen Takt um 20min früher um 6:53 mit der Linie 8 zum Hbf. Daher leider ohne Frühstück im Hotel was es Sonntags eh erst sb 7:30 geben würde. Aber ich hatte ja gestern eingekauft. 
Der IR fährt interessanter weise nicht ab Muttenz direkt durchs Tunnel bach Liestal sondern wie die S-Bahn auf der Altstrecke ohne Halt via Pratteln.
In Sissach kommen dann diverse TGV, IC2000, S-Bahn und ICE4 Garnituren vorbei. 
Pünktlich kam dann auch die S9 aus Olten über die alte Hauensteinstrecke nach Sissach. 
Nun geht's erstmal nach Läufelfingen, wo auch die Tageskarte des TNW enndet.
In Läufelfingen laufen auch gerade die Vorbereitungen um den dritten Tag der 800 Jahrfeier zu eröffnen.
Die Sonderzüge mit dem Kroko sind, ohne Hinweis auf deren Sondertarif, in dem Auskunftsbildschirm mit angezeigt. 
Nach einer kurzen Übersicht über das Festgeschehen gehts zurück Richtung Norden nach Rümlingen. 
Gefühlt ist der halbe Zug mit Fotografen besetzt die nun in Rümlingen sich einen Fotostandort suchen. 
Der steile Wanderweg ist dabei die 1. Wahl und ich finde dort noch einen guten Platz. 
Laut Website von SBB Historic sollte der Zug aus dem Krokodil und drei Wagen (A, AB und B Wagen) bestehen. Aber es hängen auch noch zwei Salonwagen (auf Basis EWI bzw II) am Zugschluss. Mit diesen wurde dann die Politprominenz des aus Sissach zur Feier nach Läufelfingen gebracht. Das erklärt auch das Verbringen von Catering mit Sekt & Co in Läufelfingen zum Bahnsteig 2 wo der Sonderzug hielt  
Grüne Züge in leicht herbstlicher aber noch recht grüner Landschaft sind leider rekativ schlecht erkennbar. Der kurz zuvor verkehrende S9 Flirt nach Olten, mit Kreuzung mit dem Sonderzug mit Krokodil in Läufelfingen, ist dagegen recht gut azf der Brücke erkennbar. 
Für die Rückfahrt des vormittäglichen Zugs nach Olten suche ich einen neuen Fotostandort aber der am südlichen Ende des Viadukt ist eher unbrauchbar. 
Daher kommt nun die Fotohornisse zum Einsatz.
Diese machte ws spannend denn einerseits war der Zug verspätetet und die Fotohornisse setzte wegen Prozessor Überhitzung zur Landung an.
Aber zum Glück konnte die Fotohornisse vor dem Zug wiede in Position gebracht werden. 
...
...
...
...
...
...
Der heutige Fahrplan:

STR 8
Nach Basel, Neuweilerstrasse
Ab 06:53 Basel, Weil am Rhein Grenze
An 07:15 Basel, Bahnhof SBB, Bussteig E

IR 2261
Nach Zürich HB
Ab 07:43 Basel SBB, Gleis 9
An 08:00 Sissach, Gleis 1

S 9
Nach Olten
Ab 08:31 Sissach, Gleis 4
An 08:43 Läufelfingen, Gleis 1

S 9
Nach Sissach
Ab 09:11 Läufelfingen, Gleis 1
An 09:15 Rümlingen, Gleis 1

Wanderung

S 9
Nach Olten
Ab 12:36 Sommerau, Gleis 1
An 12:43 Läufelfingen, Gleis 1

Besuch Fest 800 Jahre Läufelfingen 

S 9
Nach Sissach
Ab 13:11 Läufelfingen, Gleis 1
An 13:17 Sommerau, Gleis 1

Beginn Heimfahrt

S 9
Nach Sissach
Ab 14:51 Sommerau, Gleis 1
An 14:58 Sissach, Gleis 4

S 3
Nach Laufen(CH)
Ab 15:02 Sissach, Gleis 3
An 15:26 Basel SBB, Gleis 16

EC 150 / ECE 150
Nach Frankfurt(Main)Hbf
Ab 15:46 Basel SBB, Gleis 10
An 17:29 +16 Karlsruhe Hbf, Gleis 3

ICE 276
Nach Berlin Südkreuz
Ab 17:59 +2 Karlsruhe Hbf, Gleis 3
An 19:17 real +4 (Prognose +10) Frankfurt(Main)Süd, Gleis 8

RB82 (55999)
Nach Erbach(Odenw)
Ab 19:26 Frankfurt(Main)Süd, Gleis 9
An 20:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1