Nach der dank flüster Ventilator guten Nacht und einem sehr überzeugenden Frühstück war es nach 9 wieder Zeit aufzubrechen.
Ich denke, das war heute die entspannteste Etappe der ganzen Tour.
Zunächst ging es durch die Weinberge nach Jechtingen.
Woran erkennt man dass der Zug gleich kommt? Wenn die Fotowolke ihren Schatten vorbeischickt.
Weiter nach Sasbach um im Edeka den Getränkevorrat aufzufrischen und anschließend ging es runter an den Rhein wo das alte Zollhäuschen heute dem Tourismusbüro dient.
Die Brücke bringt much über den Rhein und nach kurzer "Inselfahrt" und vorbei an der Schleuse wird das Generatorenhaus des Laufwasserwerks Markolsheim passiert.
Noch ein wenig auf dem Standstreifen fahren und Marckolsheim wird erreicht.
Durch die Altstadt geht's weiter zum Rhein-Rhone-Kanal. Hier ist der Kanal nicht mehr befahrbar, dient aber als Verbindung zur Wasserversorgung.
So besteht hier keine Brücken sondern nurnoch ein Durchlass.
Was aber dann auffällt ist dass derzeit fast alle Schleusen saniert und mit neuen Schleusentoren versehen werden. Im
Wikipedia Artikel zum Rhein-Rhone-Kanal ist zu finden dass bis 2029 der aktuell unbefahrbare Abschnitt zwischen dem Abzweig zum Rhein bei Friesenheim und dem Seitenkanal nach Colmar bei Artzenheim wieder befahrbar gemacht werden soll.
Bis dahin haben die Schwäne noch ihre Ruhe vor Hausbooten. Es sieht nur so aus als sei der Wasserstand niedrig, die Schwäne stehen jedoch schlicht nur auf einem quer im Wasser liegenden Baumstamm.
Nördlich des Abzweigs zum Rhein bei Friesenheim ist der Kanal gut doppelt so breit und befahrbar, jedoch habe ich auf der Gesamtstrecke bis Strasbourg krin einziges fahrendes Boot gesehen.
Die Schleusen werden hier mittels eines in Kanalmitte hängenden Schalter angefordert.
Ein paar Schiffe hat es, die meisten sehen aber dabach aus als seien sie hier dauerhaft festgemacht.
Auf der Brücke an der Schleuse bei Gerstheim finden sich ein Gleis, ich vermute mal Reste einer Treidelbahn.
Bei Kraft kreuzt der Kanal dann den Entlastungskanal der Ill höhengleich. Der Abzweig Richtung Rhein ist für Schiffe gesperrt.
Der Bunker konnte gefahrlis passiert werden...
... und kurz darauf ergibt sich bei der Brücke der Rue Lixenbuhl ein schönes Fotomotiv mit der Tramlinie A.
Erwas weiter nördlich wechselt der Radweg mal wieder die Kanalseite und die Kernstadt von Strasbourg wird erreicht.
Es ergibt sich ein Gegenlicht Notschuss eiberRS1 Doppeltraktion aus Offenburg auf der Brücke.
Dann nich etwas quer durch die Altstadt vom Strasbourg, wobei ich zeitweise das Rad lieber schob bei dem Andrang und Touristen die den Zweck von Radwegen nicht verstehen
Strasbourg verfügt über ein gut ausgebautes Radwegnetz, das aber ab und an etwas verwirrend beschildert oder markiert ist.
Aber es ist sehr gut genutzt.
Über die zwei neuen Brücken, welche für die Strassenbahnverlängerung zur Anbindung des alten Hafengebiets mit seinen Neubaugebieten und nach Kehl errichtet wurden, geht's zurück nach Deutschland.
Man wartet und wartet und es kommt nichts über die Rheinbrücke der Bahnstrecke und kaum fährt man weiter kommt ein ICE vorbei :-D
Am Bahnhof vorbei und an der stark befahrenen B28 gehts Richtung Osten durch Kehl.
Das Restaurant hat Sommerurlaub ubd so gehe ich weiter zum Gasthof Lamm zum Abendessen.
Für die Grösse des Ortes, dessen kleiner Nahkauf Markt heute seinen vorletzten Öfgnungstag hat, ist die Anzahl von vier Hotels mit Restaurant (Hirsch, Ochsen, Lamm und Schwanen) schon erstaunlich.
Auf dem Rockweg noch ein Abstecher zum Bahnhof. Dass man von Offenburg bis Strasbourg seit Jahrzehnten mit RS1 der SNCF oder SNCF "Blauwalen" dieselt hat hoffentlich bald ein Ende mit den Mehrsystem Coradia Stream.
Morgen steht mit geplant 115km die längste und vorletzte Etappe der Sommerradtour an.