Nach einem super Frühstück, wobei sich irgendwie ein kleiner optischen Fehler hinsichtlich des Toilettenschilds als Verweis auf die Rührei Warmhaltebehälter einschleicht, geht es gut gestärkt wieder runter ins obere Lahntal.
Passend kam in Sterzhausen der Zug nach Erndtebrück vorbei bevor es hinauf zum Judenküppel mit top Aussichten ins Umland.
Danach geht's stramm hinunter nach Wetter. Apropos Wetter, das ist gegenüber gestern besser geworden und die Sonne scheint meistens.
Ab Wetter folgt der Radweg dem Tal der Wetschaft hinauf.
Die Züge nach Frankenberg und Marburg kreuzen in Münchhausen. Die Einfahrt für den Zug aus Frankenberg steht schon gut eine Viertelstunde vor der Ankunft.
Vor Ernsthausen wird dann zunächst der Zug aus Frankenberg und dann der aus Marburg eingefangen. Leider, nun nach der Hauptverkehrszeut nurnoch in Einfachtraktraktion der Desiros der Kurhessenbahn.
Danach geht es durchs Ort weiter das Tal hinauf.
Zwischen Ernsthausen und Frankenberg wird bei Burgwald ins Edertal gewechselt. Vor Frankenberg auf Höhe vom im Tal liegenden Roddenau kommt auf der auf dem Titelbild zu sehende Desiro nach Marburg vorbei der den Hang des Edertals erklimnt. In der Kollage ist davon der Nachschuss mit Rad vorhanden.
Gut 1/4h später kam dann talwärts der Gegenzug nach Frankenberg und via Korbach nach Brilon Stadt vorbei.
Danach geht's stramm hinab ins obere Edertal.
Über die Eder hinüber und abschließend talaufwärts wird bei Haine die ehemals über Allendorf nach Winterberg führende Strecke erreicht. In Allendorf zweigte der Ast über Battenberg nach Bad Berleburg ab.
Der zuletzt noch bediente Anschluss der Firma Viessmann in Allendorf wird seit etlichen Jahren nicht mehr bedient. Der Verkehr ruht seit ca 2021 und die Gleise wuchern zu.
Dafür hat es auf der Bundesstraße und auf den Parkplätzen von Viessmann LKW ohne Ende. Soviel zur Verkehrswende...
Durch Allendorf gehts zum Einstueg in den Radweg Richtung Winterberg. Die Abschitt von Allendorf bis Hallenberg wurde bereits 1967 stillgelegt und abgebaut. Der Abschnitt Hallendorf nach Winterberg folgte 1992.
Der Radweg folgt nicht auf dem ganzen Weg der alten Bahntrasse.
Hinter Osterfeld auf halben Weg nach Bromskirchen wechselt der Radweg auf die östliche Talflanke des Linspherbach mit diversen zusätzliche Höhenmetern. Leider wird dadurch das Viadukt bei der ehemaligen Mühle nicht überquert. Der Grund dürfte farin liegen dass das gesamte ehm. Bahnhofsgelände von Bromskirchen von einer Firma überbaut wurde.
Am ehemaligen Bahnübergang am Bf. Bromskirchen liegt heute ein Rastplatz wo gegenüber der Werkseinfahrt der Radweg in den gut 300m langen Bromskirchener Tunnel abzweigt.
Hinter dem Tunnel wird von Hessen nach Nordrhein-Westfalen gewechselt, die Eadwegschilder sind nun rot statt grün, und es geht zunächst bis vor Hallenberg für eine Bahntrasse rekativ steil bergab.
Vor Hallenberg biegt dann der Radweg wieder von der Bahntrasse ab, hierzu wurde der Radweg auf das Strassenniveau abgesenkt und die Brücke abgerissen.
Einmal durch Hallenberg und fann gibg es auf der Bahntrasse wieder weiter durchs Tal der Nuhne hinauf nach Züschen.
Weiter durchs Tal nach Züschen wo das Tal auf einem hohen Damm überquert wird um dann ibs Tal der Sonneborn zu wechseln. Der Damm wurde wohl abgesenkt da es hinter der querenden Mollseifener Strasse nicht geradeaus weiter geht.
Es geht nun erstmal ca. 10m im Zickzack nach oben bevor die Bahntrasse wieder erreicht wird und es permanent mit 2-3% Steigung hinauf nach Winterberg geht.
Vor dem Staubecken der Silbecke, das vermutlich dem Vorhalten von Wasser für die Beschneiungsanlagen der rundherum liegeden Skipisten der Alpinen Rubrik "Idiotenhügel" dient, ging es mit dem Tunnel Winterberg II durch den Berg. Der Tunbel ist aber gesperrt und der Radweg führt um den Berg herum.
Auf der anderen Seite des Damm der die Silbecke staut folgte der Radweg wieder der Bahntrasse. Kurz vor den Wohnhäusern von Winterberg begann einst der Tunnel Winterberg I welcher das Ort unterquerte und am Bahnhof Winterberg endete aber komplett verfüllt und nicht mehr erkennbar.
Daher drehe ich eine Runde durchs Ort und zum Bahnhof.
Der Bahnhof wurde etwas nördlich neu errichtet, aber immerhin verfügt er am Gleis 2 über eine Umfahrmöglichkeit für konventionelle Lok und Wagen Züge.
Aber seit im Frühjahr 2026 eine Stützwand zwischen Nuttlar und Bigge als instabil eingestuft wurde ruht der Bahnverkehr, erst ab 01.10.2026 (also übermorgen) "sollen" wieder Züge fahren. "Sollen" da der Termin schon mehrfach nach hinten verschoben wurde.
Also wieder hoch ins Ort und eine Einkehr im Eiscafe Cortina gemacht. Das Eis ist top, aber der Service recht langsam.
Vorbei an der Sprungschanze und weiteren Seilbahnen zu "Minipisten" und Ziplines geht es wieder runter ins Tal wobei es an der Sprungschanze kurz und brutal bergauf feht.
Danach rollt es sich aber sehr entspannt das Richtung Silbach hinab.
Der Bahnhof von Silbach liegt relativ ausserhalb des Ortes und ab Silbach wechselt der Radweg auf die Hauptstraße weiter nach Siedlinghausen.
In Wulmeringhausen hatte es einst bus tmzu 150m tiefe Erzgruben von denen heute noch alte Stollenuzugänge zeugen.
Danch geht's wieder auf Waldwegen talwärts.
Vor Olsberg wird über die Bahnstrecke (mit dem Hinweis am Radweg beim Bü man möge beim Seitenwechsel das Blinklicht bitte beachten) auf die linke Talseite gewechselt und nochmal der Hang erklommen.
Hier liegt auch die ungenutzte Awanst Steinhelle der Mitteldeutschen Hartstein Industrie und von 1903 bis 1953 begann hier eine 750mm Schmalspurbahn nach Medebach.
Eine rasante Talfahrt später wird das Umspannwerk bei Olsberg sowie das zur Mainzer Energie (Stadtwerke) gehörige Wasserkraftwerk erreicht wird.
Oh, ich sehe gerade in der Bildbeschreibung ist ein "h" zuviel. Das Ort ist selbstverständlich Olsberg ohne h.
Seit Steinhelle ist das Tal von der Neger in die Ruhr übergegangen.
Vorbei am Ruhrstausee von Olsberg geht es nun ins Ort.
So langsam beginnt die Bierdiaspora. Im REWE findet sich fast nur Konzern Fernsehbierplörre sowie übles Anheuser-Busch, Corona und Heinneken nebeneinander 🤮
Den Bahnhof von Bigge, der von Olsberg liegt an der am anderen Talhang liegenden Strecke nach Brilon Wald und Warburg, ziert ein mechanisches Signal den Vorplatz. Die Strecke bach Winterberg wird mitlerweile von einem ESTW von Scheidt&Bachmann gesteuert.
Gegen 17:30 wird das Hotel Bigger Hof erreicht. Der Gastraum des zugehörigen Restaurant Platzhirsch wird unter der Decke und hinter der Sitzbank von Spur 1 Modellen dekoriert. Tröstet ein wenig übers Konzernbier hinweg. Aber such das Essen war 1a. Insbesondere die Tafelspitz Bouillon vorneweg.
12% hatte der Akku am Schluss noch und die App meint dass ich wenigstens 53% der Leistung an der Hinterachse selbst erbracht habe.