Samstag, 25. Juli 2026

Umleiterverkehre am Hauenstein und BLS im Birstal

Heute wurde den Pobacken nach 14 Tagen täglich Radeln mal etwas Entspannung vom Sattel gegönnt.
Das Frühstück gestaltete sich etwas komplizierter da eine komplette Bustourrentnertruppe den kleinen Frühstücksraum flutete. Merken für morgen, entweder schon um 7 oder erst im 9 kommen.
Ich bunkerte das Frühstück und verzog mich in den Vorraum mit seinen Minitischen.
Danach noch an der Hst. Dreiländerbrücke ein TriTegioTicket geholt und um 9:23 Uhr ging es mit der Tramlinie 8, wegen der Baustelle am Marktplatz via Messeplatz und Kirschgarten, zum Bahnhof SBB.
Mit der S-Bahn Richtung Olten ging es nach Sissach wo gerade eine Re4/4 im besonderen TEE Lack auf Gleis 3 rangiert. Mit dem BLT Bzs wird dann Rümlingen erreicht.
Der SEV ist gut ausgeschildert, halbstündig verkehrt ein Bus zwischen Olten und Sissach. Nur kennt ihn der DB Navigator im Gegensatz zur SBB App nicht.
Für die weiteren Fahrten dann doch besser die SBB App nutzen.
Aber erstmal einen Fotostandort suchen und dann auf die wegen Bauarbeiten im Hauenstein Basistunnel umgeleiteten Züge warten.
Und es kamen diverse Züge,  ausschließlich Richtung Sissach vorbei.
nur den ICE Richtung Basel schaffte ich nicht mehr, der kam erst nachdem ich zum SEV Bus ging, am Bahnübergang vor Sissach bremste er erstmal den Bus aus. 
Statt auf dem Bahnsteig in Sissach bis zur S-Bahn nach Laufen, die mich auch nach Aesch bringen würde, herumzulungern fahre ich mit dem 5min verspäteten IR36 nach Basel SBB vor um dort nich etwas zu knipsen. So z. B. einen der noch im Einsatz befindlichen NPZ der SBB.
Mit der S-Bahn gehts weiter nach Aesch. Und an der Betonierten Tobleronereihe zum ersten angedachten Fotostandort hinter der Burg. 
Aber Satz mit X, war wohl nix. Vom angedachten Fotostandort am Weg hat es keinen Blick zur Burg und das Tunnel und auf die Kuhweide? Neeee.
Es reicht nur fpr ein Querfoto auf eine S-Bshb aus Laufen.
Also wieder zurück zur Burg und abbiegen zur Strasse.
Wahnsinn was hier für drakonische Strafen verhängt werden wenn man das nicht vorhandene Wasser des Brunnen am Schloss zur Autowäsche nutzt. Dann sind 1,- bis 40,- CHF fällig! Gut, das Schild ist von 1963  ;-)
Auf dem Weg zur Strasse eilt gerade der aus einem BLS Mika gebildeter IR56 nach Biel ins Tunnel. Mist, 2min zu langsam gewesen. 
Als nächstes kommt der IC51 aus Lausanne der aus einer Doppelgarnitur der mit Neigetechnilk ausgestatteten ICN / RABDe500 gebildet wird.
Danach etwas Flirt S-Bahnen und noch ein ICN, diesmal nach Lausanne aus dem Tunnel heraus kommend.
Das nenne ich mal einen positiven Fotoschschaden wenn ein flotter Oldtimer vor dem Mika IR56 "hergetrieben" wird.
Danach dackele ich zurück zum Bahnhof. Mit der S-Bahn gehts zurück nach Basel SBB. 
Im Coop am Bahnhof SBB noch Getränke für die Fahrt morgen gebunkert, es soll wieder warm weden. Heute wurde schon an den 30°C gekratzt. 
Die Webcam mit Einblendung der Liniennummern am Ende der Paserelle in Basel SBB begeistert mich immerwieder.
Nach einem kurzen Stopp im Hotel ging es nach Weil zur Systemgatronomie "Alex" die aber auch recht brauchbar ist.
Eigentlich wollte ich wie schon öfter die letzten Jahre zum Gasthaus am Bootssteg etwas hinter Weil am Rhein mit dem Rad fahren. Aber irgedwie fehlte mir der Antrieb dazu. Trotz voll geladenen eBike im Zimmer ;-)
Mit der Tramlinie 8 fahre ich dann zur Kaserne wo gerade die Nachmittagsvorstellung endet.
Noch ist es vergleichsweise ruhig auf dem Kasernenvorplatz. Kein Anstehen beim obligatorischen Tattoo Bier holen. Aber es füllt sich mit der Zeit.
Erstmal verlassen die Zuschauer und Akteure der Nachmittagsvorstellung die Arena. 
Respekt an die Jungs und Mädels in ihren aufwändigen Bekleidungen bei der Hitze. Wobei es letztes Jahr, wegen Sonnenschein bis zum Abend etwas heftiger war. Heute ist es eher Schwülwarm.
So das ist der Tagesbericht. Zum Tattoo gibts dann einen separaten zur vorgerückten Stunde.
Das Ende bei Beginn 21:30 dürfte wie gewohnt gegen 23:30 sein.

Hier noch die Komoot Links zu den zwei Kurzwanderungen.

Morge dann erstmal ausschlafen und weiter gehts dann an den Königsstuhl im Breisgau. 

Achja, eigentlich wollte ich keine Ersatzschuhe mitnehmen, aber die schon auf den letztjährigen Touren genutzten Treter lösen sich, vielleicht auch aus temporärer Hitzeinwirkung der letzten Wochen, sukzessive auf. Ich denke diese bleiben nun in Weil am Rhein. 

Freitag, 24. Juli 2026

Güterzüge und Übergabefahrten am Oberhein

Eigentlich hatte ich darauf gehofft, aber nicht daran geglaubt, aber unverhofft kommt oft.
Aber erstmal der Reihe nach. 
Nach einer geruhsamem Nacht und gewohnt gutem Frühstück im Löwen geht es gegen 9:30 entlang der Wutach runter Richtung Rhein.
Da die Oberrheinstrecke zwischen Rheinfelden (Baden) und Erzingen (Baden) derzeit für die Elektrifizierung und anderer Anpassungen gesperrt ist (ich möchte es nicht Generalsanierung nennen) ohne Abstecher an die Bahnstrecke. 
Vor Waldshut wird dann über den Rhein ins Schweizer Koblenz gewechselt.
An der Rheinbrücke der Bahnstrecke zwischen Waldshut und Koblenz wird immernoch saniert, bereits seit 2025 ist diese in Überarbeitung. Alte Bauwerke bergen bei Sanierungen oftmals Überraschungen. 
Danach geht ws rüber nach Felsenau wo diverses Rollmaterial oder eher Standmaterial des DSF auf den Nebengleisen parkt. 
In Full hatte ich gehofft einen Zug mit dem AKW Leibstadt im Hintergrund auf der nurnoch von Güterzügen befahrenen Strecke Laufenburg - Koblenz zu fotografieren. Aber leider kommt keiner vorbei. So müssen dafür ein paar Re6/6 und Re4/4 die hier abgestellt sind herhalten. 
In den Anschlussgleisen des ehemaligen Bf. Full ist auch ein Klassiker der Schlauchverlegung zu sehen. 
Hinter der "gut gesicherten" Schlauchquerung, wobei es hier eher starre Kunststoffrohrstücke sind, stehen Wagen im Werksbereich. Wird interessant die abzuholen.
Vor der Querung wird irgedwas mit 90 auf der Gefahrguttafel verladen.
Nach einiger Wartezeit fahre ich vorbei an einem der zahlreichen Bunker hier am Rhein weiter Richtung Basel. 
Auch im ehemaligen Bahnhof von Leibstadt parkt ein ausgemusterter Triebwagen. Hier ist es die NPZ Privatbahnversion die zuvor bei der Südostbahn im Einsatz war.
Nicht so toll ist dass der Radweg teils im Schutzstreifen einer gut befahrenen Hauptstraße vetläuft, aber das wird heute gefühlt die Hälfte der Strecke so sein.
Auf der (erfolglosen) Suche nach alternativen Wegstrecken lande ich auch wiedermal unten am Rhein.
Ein paar Kilomter vor Laufenburg entdecke ich einen Fotostandort bei dem passender weise ein Baum Schatten spendet. Praktisch da es heute knapp 30°C hat. 
Und dann kommt sogar der Kerosinzug für den Flughafen Zürich vorbei. 
Das im Hintergrund erkennbare Viadukt liegt bereits auf der anderen Rheinseite und gehört zur derzeit im Umbau befindlichen und daher teilweise gesperrten Oberrheinstrecke.
Der Kessrlwagenzug in voller Länge, die Strecke hat hier eine nicht zu verachtende Steigung. 
Ich fahre dabach auch wieder hoch zur Hauptstrasse von der der Radweg bei Etzgen ab aber wieder separat geführt wird. 
In Laufenburg hat es diverse abgeklemmte Gleisanschlüsse, aber dafpr hat es ab hier nach Basel wieder SPNV.
Ubd wieder auf der Hauptstraße geht's bis nach Stein und dort dann über die historische Brücke nach Bad Säckingen und damit nach Deutschland zu wechseln. Interessanter weise nennt sich der im Schweizer Stein gelegene Bahnhof "Stein-Säckingen". 
Etwas Altstadt von Bad Säckingen und dann geht's kreuz ubd quer überland weiter Richtung Rheinfelden.
Wie gewohnt gehts mal unten am Rhein Enkang und dann auch mal wieder Hoch auf einen Absatz.
In Veuggen geht's wieder stramm hinab und der Radweg führt durch die Anlage des Schloss Beuggen hindurch.
Danach klettert der Weg wieder etwas hoch und gibt von der Badischen Seite ein schönes Panorama auf die Altstadt von Rheinfelden auf der Schweizer Seite frei. Die Badische Seite des Ufers ist eher industriell geprägt. Im Rücken liegt ein ausgedehntes Werk der Chemieindustrie.
Sodann über die Brücke wieder rüber in due Schweiz und was entdecke ich am Bahnhof? Eine Diesellok beim Rangieren. Hmmm, ist das die Bedienfahrt zur oberhalb des Bahnhofs gelegenen Feldschlösschen Brauerei und wenn ja, fährt sie noch hoch oder kommt sie schon von dort?
Zwischendurch kommt ein Güterzug am "Gästebahnhof" vorbei. Heute hat es hier weniger Trubel wie am Brauereitag.
Als die Lok sich dann allein fahrend in Richtung Brauerei aufmacht ist ein kurzer Sprint angesagt, aber da die Fahrt sehr nahe an der Strasse stattfindet föhrt die Lok ohnehin nur ca. 10km/h womit auch noch kurz Zeit zum Auswählen des Fotostandorts bleibt.
Dann ist Warten angesagt, gut eine Stunde verbringt die Lok im Werksgelände bevor sie bei eher ungünstigen Sonnenstand mit Wagen im Schlepp gegen viertel vor Fünf das steile Anschlussgleis herunter kommt.
Es gäbe bessere Standorte, aber die Brauerei soll ja schließlich mit drauf.
Nochvein Schlenker übers Gelände und nun geht's mit kürzester Fahrtzeit nach Basel, immerhin stehen nich ca. 25km an.
Bei der Fa. Thommen in Kaiseraugst werden derweil zwei der durch Triebwagen ersetzte EW IV Reisezugwagen zerlegt und am Schloss Pratteln geht es euligt weiter nach Basel. 
An der Wendeschleife Wartenberg bei Muttenz steht einer der seltenen "Anforderungs Bü". Die Lichtzeichen blinken dort nur während die Schranke schließt. Um die Gleise zu Überqueren muss man die Öffnung wie vei einer Fussgängerampel per Taster anfordern. Nähert sich keine Fahrt öffent er sich und die deckenden Signale bleiben auf Halt. Achja, wie in der Schweiz üblich mit Vollabschluss ohne Gefahrenraumfreimeldung zwischen den Schranken.
Jetzt hätte der Bü auch nicht geöffnet, es kam eine Tram nach Pratteln. 
Ab durch Pratteln und an der Birs entlang geht es flott wieder zum Rhein der unter der Verbindungsbahn zwischen Basel SBB und Basel Bad Bf überquert wird.
An der Rheinpromenade gehts dann weiter und ab hier sind auch viele Schwimner im rechten Fahrwasser des Rheins, während im linken Fahrwasser ganz normaler Schiffsverkehr herrscht. Noch in den 80er Jahren wäre niemand freiwillig in den bereits hier industriell stark verschmutzen Rhein gestiegen. Aber Kläranlagen und Umweltschutz sind doch für was gut.
Über die Mittlere Brücke geht's nun aufs linke Ufer, wegen Bauarbeiten am Marktplatz kommt hier auch nsl die BLT vorbei die eine Umleitung via Mittlere und Wettsteinbrücke fährt. Danach wird mit Frankreich das siebte Land der Sommerradtour 2026 erreicht (Österreich, Slowenien, Italien, Lichtenstein, Schweiz, Deutschland und Frankreich) bevor es über die Dreiländerbrücke, die primär aber nur die Rheinufer von D und F verbindet, zum Hotel.
Das wiederum liegt nur wenig weiter weg von der Brücke und fast direkt an der Grenze zur Schweiz. Also im Dreiländereck.
Zimmer, wie auch schon die letzten Male mit Grenzblick auf die dusselige Dobrindsche Kontrolle primär der nach Weil fahrenden Tram.
Auf die Frage nach einem Abstellraum fürs Fahrrad wurde gesagt, nehmen sie es mit aufs Zimmer, da ist Platz. Was auch stimmt.
Mit der Tram geht's nach Weil zum Bahnhof ubd ich kehre in der "Alten Zunft" ein die bereits fürs debx2025 Treffen als Vortreff diente. 
Essen und trinken zu vernünftigen Preisen. 
Die Sonne geht unter als ich ins Hotel zurückfahre.
Preisfrage. Sollte ich mal barfuss Radfahren und die Uhr am anderen Handgelenk tragen?
Mit der heutigen Etappe bin ich nun 14 Tage unterwegs (den Anreisetag mal nicht mitgerechnet da primär nur per Bahn unterwegs) und es kamen bisher 1.270km und 12.960 Höhenmeter aufwärts zusammen. 

Morgen geht's vsl. an den Hauenstein für Fotos der Umleiterzüge und abends natürlich zum Basel Tattoo. 

Donnerstag, 23. Juli 2026

Durchs Tösstal nach Lauchringen

Gut und lange durchgeschlafen (daher gestern erstmal nur ein Bilderbericht) wird erstmal gemütlich gefrühstückt, besonders der regionale Käse und der 1a Kaffee gefällt, und um kurz vor halb zehn geht's dann wieder vom Nollen herunter. 
Heute morgen ist es etwas dunstig, keine so schöne Fernsicht wie gestern.
Aber jetzt geht es erst mal zurück nach Wil, erst stramm herunter vom Hügel und dann, wie noch so oft auf der heutigen Etappe, wieder hinauf.
Hinter der Altstadt von Wil, die etwas oberhalb des Bahnhofs liegt, in einer kleinen Parkanlage steht seit 1973 gut geschützt die G3/3 Nr. 2 "Wyl", welche 1887 von SLM im Winterthur gebaut wurde und bis 1946 auf der Frauenfeld-Wil-Bahn, also 25 Jahre nach der Elektrifizierung, im Einsatz war.
Am andren Ende von Wil wird dann ein aktueller Zug der FW-Bahn neben der A7 abgefangen und dann noch bei Horben ein ReABD500 ICN auf dem Weg nach Wil.
Jetzt geht es abseits der Bahnlinien und regelmäßig auf und ab verlaufend über due Hügel weiter.
Hmmm? Mögen sich Zürcher und Thurgauer sich nicht? Oder warum finden sich exakt am Grenzstein "C.Z." und "C.T." eine Sperrstelle mit "Toblerone Betonsteinen" und Sprengschächten? ;-)
Bei Turbenthal wird dann das Tösstal mit der Bahnstrecke von Bauma nach Winterthur erreicht.
Hier hat es auch eine interessante Brückenkonstruktion. Steigt das Wasser, drehen sich die Bretter mit der Strömung weg und sorgen dafür dass such kein Schwemmgut dran verfängt.
Vor Rikon werden dann die sich in Rikon kreuzenden "S-Bahnen" abgewartet.
Die Töss ist derweil mit relativ wenig Wasser unterwegs.
Aber klar, das meiste Wasser braucht es für die Kraftwerke.
An den Bauernhof kann ich mich noch gut erinnern, bot er mir auf der Tour 2023 Unterstand während eines kurzen aber heftigen Gewitters.
Regen ist heute nicht in Sicht und so geht es aus dem Tal heraus nach Winterthur wo gleich mal die O-Busse abgelichtet werden.
Quer durch die Stadt und meist gut ausgebauten Radwegen wird der Bahnhof erreucht und das dahinter liegende ehemalige Areal der Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM).
Das ganze Areal wurde nach der Abwicklung der SLM komplett neu entwickelt und neben Freizeiteinruchtungen, Cafés, Bars usw. gibt es immernoch Metallverarbeitende Betriebe auf dem Gelände. Nur keines nutzt mehr die teils als Dreischienengleis ausgelegten Anschlussgleise.
Wagen der alten Uetlibergbahn haben hier ihre neue Bleibe als Gastronomie "Les Waggons" gefunden. 
Durch die hinter dem alten SLM Areal liegenden Arbeitersiedlungen geht's nun wieder weiter im Tösstal.
Bei Pfungen wird wieder eine Kreuzung abgewartet. Langsam wird die diesjährige Querung der Schweiz zur "Tour de GTW".
Und wieder geht's aus dem Tal raus und hoch. Hmm, gibt es für Post(bus)Strassen nicht eigenes Verkehrszeichen?
Und da es so schön war hierher hoch zu strampeln (laut Statistik gat heute der Motor 51% gebracht) geht es nun wieder runter ans Wasser zur Mündung der Töss in den Rhein.
Und nicht weitdavon entfernt wird Eglisau mit seinem markanten Bahnviadukt erreicht. 
So erwische ich heute auf der Gesanttour zum ersten mal einen Güterzug vor die Linse. 
Ich entschließe mich doch zur Stassenbrücke herunter zu fahren um ein Fernfoto der Bahnbrücke zu macheb, azch wenn die Sonne am Nachmittag dafür ungünstig steht. 
Auf der "Talseite" der Strassenbrücke hat es keinen Bürgersteig aber Buchten. Da hinzukommem erfordert aber Geduld, die Strasse ist sehr gut befahren. 
Als ich es dann endlich geschafft hatte kam auch gerade eine IC2 Garnitur von Stuttgart nach Zürich vorbei. 
Also wieder zurück und hochstrampeln denn der Radweg verläuft bis zum kurz vor Zweidlen gelegen Kraftwerk Eglisau-Glattfelden auch hier leider nicht unten im Tal.
Noch ein Abstecher zum neben dem Kraftwerk gelegenen Viaduk über die Glatt welches von einem GTW Richtung Eglisau überquert wird.
Eigentlich müsste das Viadukt im Wasser stehen, denn der Damm auf dem unter anderem das Kraftwerk steht schneidet den natürlichen Zufluss der Glatt zum Rhein ab und würde diese aufstauen. Durch einen Stollen wurd das Wasser aber auf die Untwerwasser Seite des Kraftwerks abgeleitet. 
Das Anschlussgleis des Kraftwerks wurde auch schon ewig nicht mehr genutzt.
Das interessante dabei ist dass es in der Oberen Maschinenhalle endet und um die Generatoren zur quer über den Rhein liegenden Maschinenhalle zu bringen wurden diese dort umgeladen und per Schrägaufzug der nich ungefähr erkennbar ist die ca. 10 Meter weiter herabgelassen.
Auf der Brücke wird dann die Schweiz verlassen und nach Deutschland eingereist.
Das Kraftwerk ist schon ein imposantes Bauwerk und verfügt sogar über eine kleine Schleuse, die aber gerade mal für ca. 10m lange Schiffe taugt.
Es geht wiedereinmal hinauf bach Hohrntengen, dann wieder hinunter zum Kraftwerk Reckingen um dann wieder nach Dangstetten etwas hinauf zu fahren.
Danach geht's nochmal richtig bergauf, der kleine Rücken zwischen Rhein und Wutachtal wird via Bechtersbohl überwunden und hinunter hat es sogar Kehrschleifen  ;-)
Ich bin mal gespannt wie lange die Bremsbeläge noch durchhalten. Hinten kanns nichtmehr lange dauern schätze ich.
Und dann ist der Adler zur Übernachtung erreicht. 
Heute ist Ruhetag. Daher Zugang per PIN und jedes Zimmer hat ein beschriftetes Glas mit der Zimmerkarte.
Zum Essen gehe ich daher eun paar Häuser weiter zum Feldeck wo man auch sehr gut essen kann, bevor es zurück ind Hotel geht. Die Sonne macht nun auch gleich Feierabend. 
Und so kamen heute 92km bei "nur" 720 Höhenmeter aufwärts zusammen.
Morgen geht's nach Basel oder korrekter Weise Weil am Rhein. 

Mittwoch, 22. Juli 2026

Von Vorarlberg in den Thurgau? Warum nicht via Toggenburg

Der Tag beginnt gut, das Frühstück lässt keine Wünsche offen und bei Sonnenschein geht's kurz nach 9 Uhr los. 
Letztendlich wurden es heute 102km mit 1370 Meter aufwärts und ich bin einigermaßen platt.
Daher gibt es heute erstmal nur die Bilder und am Schluß den Link zu Komoot. 
Der Text folgt dann später.
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Morgen geht es weiter Richtung Lauchringen.