Donnerstag, 23. Juli 2026

Durchs Tösstal nach Lauchringen

Gut und lange durchgeschlafen (daher gestern erstmal nur ein Bilderbericht) wird erstmal gemütlich gefrühstückt, besonders der regionale Käse und der 1a Kaffee gefällt, und um kurz vor halb zehn geht's dann wieder vom Nollen herunter. 
Heute morgen ist es etwas dunstig, keine so schöne Fernsicht wie gestern.
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Mittwoch, 22. Juli 2026

Von Vorarlberg in den Thurgau? Warum nicht via Toggenburg

Der Tag beginnt gut, das Frühstück lässt keine Wünsche offen und bei Sonnenschein geht's kurz nach 9 Uhr los. 
Letztendlich wurden es heute 102km mit 1370 Meter aufwärts und ich bin einigermaßen platt.
Daher gibt es heute erstmal nur die Bilder und am Schluß den Link zu Komoot. 
Der Text folgt dann später.
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Morgen geht es weiter Richtung Lauchringen. 

Dienstag, 21. Juli 2026

Über den Arlberg nach Vorarlberg

Heute stand mit eine der längsten Etappen und mit ordentlich Höhenmetern an. Es ging über den Arlberg nach Feldkirch. 
Das Wetter passt, Regen ist erstmal nicht angesagt.
Nach dem Frühstück geht es kurz nach 9 Uhr erstmal auf die Suche nach dem Nordportal des Schlossbergtunnels der nicht final realisierten Reschenbahn und wie gestern vermutet sah ich es nicht da ich auf dem Weg zum Hotel darüber gefahren bin :-D
Danch wiede am Inn runter zur Btücke der Arlbergstrecke über den Inn.
Schon kurz nach der Mündung der Sana in den Inn beginnt der Anstieg in Richtung St. Anton am Arlberg und dabei hält der offizielle Radweg noch etliche zusätzliche verlorene Höhenmeter vor. 
Gegenüber der Trisanabrücke hat es einen Holzlagerplatz und so ergibt sich ein Standort zim Fotografieren. Wie bereits 2022 als drunter durch in Richtung Ischgl fuhr steht die Sonne eher ungünstig und in ein paar Jahren wurd der Standort auch zugewachsen sein.
Vor dem RailJet nach Zürich fährt einer der wenigen Regionalzüge (im DB Navigator als D-Zug dargestellt) Richtung Bregenz. Dieser ist auch eine der wenigen Verbindungen die sowohl in St. Anton am Ostportal und Langen am Westportal des Arlbergtunnels hält, die stündlichen RailJet halten dort jeweils zweistündlich abwechselnd. 
Und weiter das von der Rosanna durchflossrne Stanzertal hinauf, Fotostellen zur Bahnstrecke gibt es hier recht wenige. Das Tal ist abwechslungsreich und die Strasse nicht allzustark befahren. 
Erst bei St. Valentin ergibt sich ein recht brauchbarer Abschnitt der dann für die berg- und talwärts fahrenden RailJets genutzt wird.
Wie bereits die letzten Tage kommt am späteren Vormittag wieder zeitweise stärkerer Wind auf. Blöd in Kombination mit einer Bergfahrt. 
Ab dem Fotostandort wurde die Arlbergbahn neu trassiert und aus dem Ortskern von St. Anton herausgenommen und zusätzlich zweigleisig trassiert.
Von der alten Trasse ist nichts mehr bzw. teils überbaut und daher fahre ich auf der alten Arlbergstrasse durch St. Anton. Der Fokus liegt hier im Wintersport, was neben der relativ ruhigen Fußgängerzone auch daran zu erkennen ist dass kaum eine der Seilbahnen in Betrieb ist.
Der im letzten Bild zu sehende Kreisel dürfte im ehemaligen Bahnhofsgelände gelegen sein. 
Kurz danach beginnt der starke Anstieg hinauf zum Pass. Die Steigung ist auch außerhalb des Ort recht stramm, wenn auch weniger steil aber durchgehend ansteigend. Selbst u. a. den Gotthard hatte ich weniger steil un Erinnerung. Den langen Tunnel vor St. Christoph ist eigentlich eine Lawinenschutzgallerie und kann umfahren werden was bei fehlendem Seitenstreifen von Vorteil ist.
Kurz nach St. Johann, wird dann auf knapp 1.800m.ü.M. die Arlberg Passhöhe erreicht. 
Kleine Kaffeepause, es ist relativ frisch hier aber noch nicht kühl genug für die Jacke.
St. Johann liegt direkt über den parallel verlaufenden Tunnelröhren des Strasse- und Bahntunnel durch den Arlberg.
Alle Pässe sind frei, auch die Strasse nach Langen (am Arlberg). Zu Hause ist der Weg nach Langen (Hessen) weniger anstrengend zu erreichen ;-)
Hier oben ist 1/3 der Tagesetappe geschafft, aber der 800er Akku ist bereits auf 25% runter.
Kurz nach dem Pass wird Tirol verlassen und Vorarlberg erreicht.
Von den drei Seilbahnen in Rauz läuft nur die Anlage Albona II.
Es folgt die Verzweigungen nach Lech am Arlberg. Wollte ich in den Bregenzerwald wäre hier nochmal ein Anstieg durch diverse Tunnel und Galerien nötig.
Aber für mich geht's jetzt erstmal bergab nach Stuben, mit etlichen Kehrschleifen.
Den Pass kommt ein historischer LKW herunter,  der Grössenvergleich zum entgegenkommenden modernen LKW ist eindrücklich.
Kehre folgt auf Kehre.
Im Gegensatz zu diversen Stecken der letzten Tage hat man hier die Kehren nicht abgezählt sondern schlicht "viele Kurven" unter das Warnschild geschrieben  
Hinter Stuben sind die Kehren aufgebraucht aber nach Langen geht es immernoch stramm bergab, gut vom Wind gebremst. 
Wäre der RailJet nach Wien 30sec früher abgefahren hätte er es mit dem Kiss der Westbahn ins Bild geschafft.
Es rollt sich gut und ohne Akkuverbrauch weiter hinab bus Dalaas. Mit Doppel A statt Doppel L und die Southfork Ranch von J. R. Ewing hätte hier im Tal eh keinen Platz   :-)
Der Bahnhof liegt rekativ weit oberhalb der sich im Talboden befindenden Strasse. Na dann mal ein paar Amper durch den Motor jagen.
Ausser in Langen und St. Anton gibt es keine Personenzughalte auf der Bergstrecke mehr.
Aber Dalaas ist noch Instandhaltungstützpunkt der ÖBB und Ausweichbahnhof da die Strecke auf der Westseite fast durchgehend eingleisig ist.
Es kommt auch noch der RailJet im Klimaticket Werbedesign vorbei. 
Ubd weiter hinunter nach Bludenz.
Nein der See ist kein Freibad sondern ein Sammelbecken fürs Kraftwerk und zudem ist das Betreten der Bahnanlage (ÖBB Kraftwerk?) verboten, nur falls Jesus mal wieder übers Wasser gehen will?
Kurz vor Bludenz wird dann das das untere Ende der westlichen Arlbergrampe erreicht.
Die Brücke über die Ill der Anschlussbahn zum Umspannwerk wird als Wander- und Radwegbrücke genutzt. Oft kommen ja keine Trafotransporte vor. 
Durch den recht weiten Talboden gehts im Gegenwind weiter Richtung Feldkirch.
Kurz vor Frastranz ist der Akku auf 5% runter was laut Anzeige vielleicht bis Feldkirch aber nicht bus zum Hotel hinter Feldkirch reicht und ich hänge den 250er Zusatzakku ein. Mit nun 28% von 800+250Ah sollte das Ziel bequem erreichbar sein. 
Vorbeu an ehemaligeb Baggerseen (?) die aber nur zum Fischen genutzt werden und die Engstelle vor Feldkirch wo such die Ill und Strasse hindurchquetschen wird Feldkirch erreicht. 
Noch etwas durch die schöne Altstadt über die zur zum Radweg umgebaute Verbindungsstrasse geht's wieder an die Ill bis nach Nofels.
Check in im Hotel Gasthof Löwen und noch kurz ins Nachbarort(steil) zum Supermarkt für die Getränkevorräte. Mit Zusatzakku hat es nun 23%. Die Annahme dass es fast auch ohne Zusatzakku gereicht hätte bestätigt sichh somit. Es zeigt auch dass der Zusatzakku wie beim älteren Dual-Batteriesystem stets vom höher geladenen die Leistung bezieht da der 800er nicht weiter entladen wurde. Erst bei gleicher Restladung wechseln das System dann alle 2-3% den Akku.
Abendessen mit hiesigen Apfelwein, hier Most genannt. 
Zum Abschluss noch ein Bierchen aus dem Bregenzerwald auf dem Zimmer.
Die GPS Aufzeichnung in der Bosch FlowApp hatte zwischen der Trisanabrücke und St. Valentin ausgesetzt. Die Navigation über das Kiox lief aber ganz normal. Komisch. 
Daher habe ich die Tour nach Komoot zurückimportiert und den "Luftlinenabschnitt" händisch nachgetragen. 
Interessanter weise zeigt die Bosch FlowApp trotz Luftlinenabschnitt 3km mehr Fahrstrecke aber 287 weniger Höhenmeter aufwärts gegenüber Komoot an. Komisch...
Morgen geht's nach Lichtenstein und rein in die Schweiz. 

Montag, 20. Juli 2026

Zur Halbzeit die Dreiländerfahrt über den Reschenpass

Heute ging es von Italien/Südtirol nach Österreich/Tirol ganz kurz nach der Schweiz/Graubünden und wieder nach Tirol.
Nach einer entspannten Nacht und einem sehr guten Frühstück ging es erstmal durch die Apfelplantagen nach Sponding. Da der leichte Wind das Tal hinauf weht ist die elektrische Unterstützung erstmal nicht gefragt.
Beim Haltepunkt von Eyrs fälkt mir auf dass ich einen Zug nach Mals mit einem Coradia Stream verpasst habe. 
Eine Testfahrt?
Nein, denn ich hatte gestern den Fahrplan mit seinen diversen Ersatzbussen falsch interpretiert. 
Denn in der Regel wird derzeit in Laas umgestiegen. Wegen der geringen Fahrzeugkapzitäten auf dem unteren Abschnitt nach Meran gibt es aber parallel noch zusätzlichen SEV über die Gesamtstrecke.
Auch nicht mehr gefragt sind auf der Vinschgaubahn Lichtsignale seit der Umstellung auf ETCS und so liegen sie hierbin Glurns einfach herum und warten auf die Entsorgung. 
Stets der Etsch entlang geht es hinauf nach Glurns.
In Glurns, das an Wochenenden öfter mal von Touristen überrannt wird, mache ich einen Abstecher durch das hübsche Dorf Richtung Bahnstrecke. 
Der Postbus, wie auch seine regionales italienisches Pendant, dürfte nicht viel grösser sein, denn dan passen diese nicht mehr durch die Stadttore.
Nach dem Ablichten des Coradia Stream Triebwagen kurz vor Mals geht's zurück ins Ort.
Jetzt beginnt der Radweg wesentlich stärker zu steigen. Bei Laatsch wzrde ein WK II Bunker zum Viehstall adaptiert. Sehr unauffällig auffällig das Ding, da haben es die Schweizer besser drauf derartiges zu "verstecken".
Im Dorfladen wird noch Apfelsaft aus der Region gebunkert bevor es recht stramm weiter bergauf geht, auch wenn es auf den Fotos nicht so aussieht. 
Der Motor darf nun gerne unterstützen und ich bewundere die diversen "Biobiker" die hier hinauf ochsen. Selbst ohne Gepäck würde ich das vermutlich nicht schaffen. 
Nun geht's am Haidersee entlang und beim Fotostopp darf mein Werkzeugsatz einer kleinen Gruppe aus der Bamberger Ecke die mit Leihrädern unterwegs ist beim vernünftigen Einstellen der Sattelhöhen oder lockerer Komponenten aushelfen. Spricht nicht gerade für den Verleiher.

Danach folgt die nächste Geländestufe hinauf nach St. Valentin mit dem Staudamm des Reschensees.
Die insgesamt drei Einläufe zu den Überlaufstollen stehen beim derzeitigen Niedrigwasserstand wie überdimensionierte Suppenteller in der Landschaft.
Der Radweg auf der westseite des Reschensees verläuft mitnichten auf Seeniveau wie gegenüber die Hauptstraße sondetn permanent und teils knackig auf und ab. Aber die Ausblicke entschädigen. Zudem war ich bereits 2018 mal um den Kirchturm von Graun herum gelaufen
Am Ortsrand vom Reschen wird gerade die Schöneben Seilbahn durch einen Neubau ersetzt. Interessant sich die auf dem Parkplatz gelagerten Rollenbatterien mal aus der Nähe anzusehen. 
Kurz wird Reschen "angefahren" und kurz nach dem nördlich vom Ort liegenden Skilift wird die Passhöhe des Reschenpass auf 1507m.ü.M erreicht. Wobei der Radweg etwas oberhalb der SS40 verläuft. 
Explizite Schilder dass hier die Pasdhöhe ist gibt es nicht.
Bus hierher wurde gpr das ca. erste Drittel der Etappe 55% der Akkukaoazität verbraucht. Aber ab jetzt geht's ja eh nurnoch bergab. Dachte ich...
Denn nach der Grenze, die ca. 2km nördlich der Passhöhe liegt, setzt wie gesten der nachmittägliche Gegenwind ein und so ist bei mässigem Gefälle trotzdem Treten angesagt.
Aber ab und zu lässt der Wind nach, oder das Gefälle wird stärker und so wird alsbald die Talstation des Skigebiet von Nauders erreicht. 
Bis Nauders geht's weiter bergab aber danach muss nochmal eine kleine Anhöhe erklommen werden. Da die recht stark befahrene Reschenstrasse 180 zwischen Nauders und Kajetansbrücke für Fahrräder gesperrt ist braucht es den Umweg über die Norbertshöhe und an dort mit insgesamt 10 Kehren hinunter nach Martina im Engadin.
Zwischen Norbertshöhe und Martina finden Strassenbauarbeiten statt, die Strasse ist aber für Radfahrer offen und so fährt es sich sehr entspannt hinunter ins Inntal. 
Somit wäre in Martina aus Italien kommend via Österreich auch noch die Schweiz erreicht.
Eine kleine Runde durchs Ort und im "Grenzshop" wird neben Rivella (für gleich) auch noch Engadiner Bier (für wesentlich später) der bebachbarten Brauerei mitgenommen. 
Aber jetzt gehts doch nurnoch bergab. Äjm ha on der Theorie. Unter anderem wegen Baustellen wurd der Radweg ins Tal abgeleitet und später wieder zur weiter oben verlaufenden Strasse zurückgeführt. 
Aber auch die Strasse geht ein wenig auf und sb. Den Abstecher hinunter zur Burg Finsternmünz spare ich mir, denn da war ich 2020 schon und der Gegenwind saugt auch gut am Akku.
Vor der Kajetansbrücke wird wieder Österreich bzw. Tirol erreicht.
Es geht mal rechts und links des Inns talwärts. 
Nicht ohne imner wieder mal "verlorene" Höhenmeter zu erstrampeln und ach ja, hatte ich den Wind schon erwähnt? ;-)
Hinter Prutz dann ein doppelter Seitenwechsel per Brücke, die Sauerquelle am linken Ufer lass ich mal links liegen.
Am Stauwehr, wo wieder die Seite gewechselt wird hat es einen interessanten Turm. Dieser ist laut Infotafel ein Fischazufzug der Fischen helfen soll das Wehr zu überwinden. 
Das hier aufgestaute Wasser geht ab hier "quer durch den Berg" und wird bei Imst mit über 110m Höhenmeter unterschied im Kraftwerk durch die Turbinen gejagt und deckt alleine ca. 10% des Tiroler Stromverbrauchs.
Jetzt wird bach ein paar Kilometern der Radweg unschön. Nach dem Wechsel auf die rechte Seite verläuft dieser auf der Standspur der stark befahrenen L76, dazu noch eine Baustellenampel.
Hinter Nesselgarten hat es zwar einen separaten Radweg über mehrere hundert Meter, der ist aber so schmale ist dass sich Radfahrer eigentlich nicht begegnen können. 
Alles eher suboptimal, insbesondere als Teil des überregionalen Via Claudia Augusta Radwegs. 
Kurz vor Landeck geht's auf dem alten Postweg nochmal knackig bergauf und am rechten Ufer ist eines der wenigen Relikte der zwar begonnen aber nie fertiggestellten Reschenbahm in Form des südlichen Portals des Schlossbergtunnels zu sehen. 
Das Nordportal war auf meiner weiteren Fahrt nicht zu erkennen, laut Openrailwaymap.org liegt dieses bei der Innbrücke unterhalb der Burg. Vermutlich stand ich aber nur über dem Portal. 
Denn diese wäre am rechteb Ufer des Inns zum Bahnhof fortgeführt worden.
Nach 96,5km ist das Hotel Schrofenstein in der Fußgängerzone erreicht. 
Ungefähr in Bildmitte des unteren rechten Bild wäre die Reschenbahn am Ufer verlaufen. 
Gebucht hatte ich Halbpension aber die zum Hotel gehörige Gastronomie hat heute zu, stattdessen bekomme ich das Angebot im Greif essen zu gegen und die Rechnung wird erstattet. 
Auch eine gute Option.
Es wird langsam Nacht beim Bericht schreiben und das Landecker Schloss wird nach Sonnenuntergang bis ca. Mitternacht angeleuchtet.

Morgeb geht's über den Arlberg nach Feldkirch. Da dann noch ein paar Kilometer und Höhenmeter dazu kommen denke ich dass der Zusatuakku dann auch mal zum Einsatz kommen wird.