Mittwoch, 5. August 2026

Sommertour 2026 - Es geht nach Simbach am Inn

Bevor es nach Frankreich geht ist erstmal ein Abstecher ins Bayrisch - Oberösterreichische Grenzgebiet zu den Entlastungs IC über die Dieselstrecken zwischen Wels, Mühldorf und München angesagt.

Beim Blick auf den Anzeiger am Reinheimer Bahnsteig muss ich feststellen dass selbst in der Urlaubszeit bei Vias "alles beim alten" ist.
Im Herbst 2025 hatte die neue Geschäftsführung noch vollmundig dem DADINA Fahrgastbeirat verkündet dass ab Dezember alles wieder im Plan laufen würde. Pustekuchen. 
Selbst der normalerweise gut bis sehr gut ausgelastete 6:13 nach Darmstadt fällt immernoch aus. Schlamperladen...

Aber "meine" RB82 nach Frankfurt Hbf um 5:31 fährt wenigstens. 

Mit dem "Fake IC" will ich aber nicht nach Bielefake fahren  ;-)

Die SFS Abschlepp 218er von DB Fernverkehr wurden mitlerweile durch Dual Vectron (Diesel und 15kV) ersetzt.
Trotz der immer weiter umsichgreifenden "Vertriebzugung" im Nah- und Fernverkehr ist das alte Dreibein aus der V60 Familie, noch mit Railion Lackierung als es den Hauptgüterbahnhof noch gab und das dortige Bw die Rangierloks für den Hbf stellte, immernoch für Rangierfahrten unentbehrlich. 

Mit einer geringen Verspätung kommt dann um 6:52 der ICE 523 herein. 
Mit +3 gehts dann um kurz nach 7 Uhr raus Richtung Hanau und Würzburg.
Das Mettbrötchen das vrim Bäcker Eifler im Hbf erstanden wurde wird hinter Würzburg vertilgt und Nürnberg wird fast pünktlich erreicht. 
Aber eben nur erreicht. Wegen einer Weichenstörung (oder was es immer auch wirklich war, www.strecken.info schwieg sich aus) ging es erst mit +25 weiter und die Verspätung baute sich bis München Hbf auf +32 auf.
Damit war der Anschluss in München definitiv weg. Zumal der im Holzkirchner Flügelnahnhof abfuhr, was ohnehin eine kleine Wanderung erfordert. 
Im Gleis 11 sowie im Holzkichener Bahnhof kamen auch gerade Züge sn so dass der Bahnsteig am Gleis 11 überquoll. Daher wich ich auf die Strasse aus und erwischte dabei auch noch eine Tram.

Der ICE hätte übrigens bei seiner Ankunft bereits wieder als ICE 720 nach Essen zurückkehren sollen.
Gut eine halbe Stunde war nun zu warten auf die nächste Verbindung. Die wartende Westbahn wäre keine Alternative, fährt diese fich in Grafing Bf durch und hätte extra bezahlt werden müssen da weder in der DB Freifahrt noch D-Ticket enthalten.
Die RB aus Kufstein welche im 2h Takt mit dem RE nach Salzburg abwechselnd Grafing Bf befient kam zwar etwas verspätet rein, fuhr aber fast pünktlich raus. Anders wie vor 3 Wochen mein ICE nach Graz. 

Es war selbst heute morgen bei der Abfahrt in Reinheim noch um 24°C und Schwülwarm und hatte ich bisher recht gut funktionierende Klimaanlagen in der Vias, dem ICE und der BRB RB genossen so war dieser Luxus nun vorbei. 

Ein wesentliches Rückgrat an Fahrzeugen bei der Südostbayernbahn ist immernoch der 628er. Wenngleich mir Holger K. von seinen aktuellen Touren durch Tschechien berichtet dass die dort übernommen 628 zumeist mit Klimaanlagen nachgerüstet wurden stellt sich hier die Frage nicht. Diese wurden mit neuen Sitzen und Monitoren zur Fahrgastinfo versehen aber mehr nicht.
Ich war fast a davor den Tf zu fragen welcher Aufguss denn heute in der Sauna zur Anwendung kommt.
Aber es war eh der übliche... Schweiss von Leuten die meinen ein 48h Deo hält wirklich so lange...

Über die Dörfer geht's mit diversen Langsamfahrstellen nach Wasserburg Inn Bf.
Die Reaktivierung zum Stadtbahnhof scheiterte mehrfach. Insbesondere an der Firma Meggle die sich beiderseits der Bahntrasse ausgebreitet hat. Aber die Gleise inkl. Bü Signale bestehen noch.
Hier ist Umsteigen angesagt, in die nächste "Mobilsauna" nach Mühldorf. Unter 40km/h bringen die winzigen Klappfenster kaum Erfrischung.
An der Innbrücke bei Jettenbach muss ich zum Glück nicht aussteigen und zur anderen Seite laufen. Diese wäre fast der Sargnagel der Strecke geworden. 
Das Foto ist aber von der vorherigen Innbrücke zwischen Gars und Soyen.

An sich ist die Landschaft hier eher unspektakulär und alsbald wird mit Mühldorf der Betriebsmittelpunkt der Südostbayernbahn erreicht. 
Einmal durch die Unterführung und... Hurra es ist ein Desiro Br 642 der mich nach Simbach bringt. Die Ernüchterung kommt nach dem Einstieg, die Klimaanlage des Desiro ist offenbar mit Temperaturen um 30°C überfordert. Aber es ist immernoch angenehmer wie im 628er.
Irgedwie scheinen in Simbach am Imn etwas die Zeit stehengeblieben. Mechanische Zugzielanzeiger und aus Österreich kommt das kleine Adäquat des 628 in Form eines Triebwagen der Baureihe 5047 vorbei.
Erstmal einchecken im Gasthof Wimmer und dann gehts erstmal zum Rewe Getränke bunkern. Man ist das eine Sauhitze.
Die Dugena Werbung de einst recht bedeutenden Uhrenmarke ist auch schon etwas älter.
Ich mich aufxwen Weg runter zum Inn zur Fotostellenerkundung rund um die Brücke über den Inn zwischen Simbach und Braunau am Inn. Wessen Geburtsort das war müsste bekannt srin. Braunau plant im Geburtshaus eine Polizeiwache einzurichten. Sehr passend  :-D

Wegen der Generalsanierung in zwei Stufen von Nürnberg nach Regensburg und aktuell von Regensburg nach Passau hat man, damit nicht alles via Salzburg ersatzweise gefahren wird, drei IC (eigentlich sind es formal EC) Zugpaare ringerichtet die zwischen Wels und München Ost den Weg über die Innkreisbahn und durch das Netz der Südostbayernbahn via Simbach ubd Mühldorf verkehren.
Dazu wird im österreichischen Wels von Elektro- auf Diesellok umgespannt. Auf dem nicht elektrifizierten Abschnitt der Innkreisbahn und der Südostbayernbahn sorgen Herkules (Baureihe 2016 "Herkules" der ÖBB) für die Traktion. 

Die Entlastungs-IC sind seit Beginn an nicht für ihre Pünktlichkeit bekannt und so fährt auch der EC1217 statt 15:50 erst 16:22 in Simbach ab.
Lange Zeit gibt die Fahrplanauskunft 16:14 als Abfahrtszeit an. Aber passend dazu fährt erstmal der Regelzug nach Neumarkt-Kallham und kurz darauf ein einzelner ÖBB Herkules über die Brücke nach Braunau. 
Erst im 16:22 und somit mit +32, bei Ankunft in Simbach mit +24, konnt der EC langsam über die Brücke gefahren. 
Ich wechsle die Innseite zurück nach Bayern, azf der Suche nach einem "Vormittags Fotostandort". Währendessen kommt ein Regionalzug mit ÖBB CityJet Garnitur aus Innandsreisezugwagen deren Konzept auf den Schlieren Wagen basiert über den Inn bach Simbach. 
Daher suchte ich mir einen schattigen Baum bei der Strassenbrücke über den Inn und wartete genau auf der Landesgrenze stehend dann dessen Rückfahrt ab.
Nach der erfolgreichen Fotorunde gibg es nochmal zum Rewe, ich hab einen Brand wie eine Ziegelhütte, und danach zum Gasthof. 
Eine feine Pilzsuppe sowie eine 1a Interpretation eines Jägerschnitzel (ohne viel "Tunke") sowie eln Palatschinken runden das Essen und den Tag ab.
Mal sehen was die Fotoausbeute morgen bringt. 

Montag, 3. August 2026

Sommerradtour 2026 - Ein Rückblick

Die 19 Tage,  inkl. Anreise, sind nun vorbei. Zeut etwas zurückzublicken.
Insgesamt hatte ich mit dem Wetter richtig Glück. Ausser dem im Tunnel abgewarteten Gewitterschauer in der Pontebba sowie dem kurzen Schauer vor Brixen regnete es maximal mal Nachts oder wie in Sauris erst nachdem ich im Hotel war.
Auch von der Somnerhitze blieb ich, bis auf die letzten beiden Etappen, weitestgehend verschont. 
Die Etappen waren gut zu händeln. Ein wenig Sorge hatte ich schon, denn mit dem neuen Rad hatte ich noch wenig Erfahrung. 
Aber der grosse 800Ah Akku reichte für fast alle Etappen aus. Auf der Sauris Etappe wurde er nur gebraucht da ich nochmal nach Sauris di Sotto runter zum Einkaufen und zurück fuhr.
Schade war mein Planungsfehler im Slowenischen Drautal dass am Sonntag Sonntag dort nichts fuhr. Ein Grund wieder hinzufahren, wie auch zum Flascherlzug nach Stainz am Vortag. 
Der Arlberg hat mich etwas überrascht. Ich hielt ihn für flacher. Aber trotzdem habe ich mit der Fahrtrichtung nach Feldkirch wohl den besseren Anstieg gewählt. Für eine spätere Planung in den Bregenzerwald werde ich vermutlich lieber vom Allgäu aus (via Lechtal aus Reuthe) anfahren.
Bei den Übernachtungen hat nur Bozen enttäuscht, aber gleichzeitig habe ich mit den "Drei Birken" in Wolfsgruben eine super Alternative gefunden.
Alle anderen Übernachtungen waren wie erwartet oder besser.
Gerade der Zufallsplan nach Oberbozen stellte sichbim Nachgang als eines der Highlights der Tour heraus.
Aber auch sonst gab es eigentlich keine langweilige Etappen.
Das 20. Basel Tattoo war ein weiteres Highlight. 
Hätte ich nicht am Wochenende den Arbeitseinsatz im Ried gehabt wäre die Rückfahrt ab Basel etwas interessanter gestaltet worden und insbesondere die 120km Etappe vermieden worden. 
Fazit. Schön wars mit über 1600km auf dem Rad und knapp 15.000 Höhenmeter aufwärts, sieben Länder und vier Sprachen.
Das Centurion Backfire 2000 EQ lief super und ohne Defekte. Technische Hilfeleistung konnte aber mehrmals anderen Radlern (Luft, Werkzeug) geleistet werden.
Und auch mit das wichtigste, fast alle Etappen waren maximal mit kleinen Umwegen fahrbar. Wobei es schon einige Strassen- / Wegesperrungen wegen Bauarbeiten gab.
Jetzt folgt noch eine kleine Bahntour bevor Ende September die Herbstradtour 2026 bach Borkum beginnt. 
Danach mach ich mir Gedanken zur 2027er Sommerradtour. 

Mittwoch, 29. Juli 2026

Sommerradtour 2026 - Die letzte Etappe nach Hause

Alkes hat ein Ende und so stand heute auch die letzte Etappe der Sommerradtour 2026 an.
Die gestrige Langstrecke steckt mir etwas in den Knochen und die Wettervorhersage mit über 30°C machte es heute nicht weniger anstrengend. 

Aber erstmal wird sich beim Frühstück gestärkt und das Fahrrad bepackt, dann geht's runter nach Wiesloch. 
Im benachbarten Nußloch ist die Materialseilbahn von der Kalkgrube nach Leimen zum Werk im wesentlichen zurückgebaut. Nur die Masten und Schutzbrücken stehen teils noch.
Keine Ahnung was derjenige geraucht hat der den alternativen östlichen/oberen Radweg durchs Ort und rüber nach Leimen geplant hat, aber es muss versammt krasses Zeug gewesen sein. 
Selten eine so wirre und mit mit verlorenen Höhenmetern gespickte Routenführung erlebt. Das nächste mal bleib ich auf der Hauptstraße. 
Noch ein wenig durch die Weinberge und die Vororte von Heidelberg werden erreicht. 
Auf gut ausgebauten Radwegen gehts nun zum Neckar...
... und dieser wurd alsbald überquert.
Die die Versuche die Strassbahn ohne Autos oder Radfahrer ablichten scheitern kläglich. 
Also weiter nach Dossenheim. 
Die Buschenschänke der Winzergenossenschaft Schriesheim öffnet leider erst Donnerstag Nachmittag wieder. Der Boxenstopp entfällt somit.
Un so schneller geht's weiter nach Weinheim.
Wo auch mal ein Strassenbahnfoto ohne Autoschaden gelingt. Wobei Tram hier nicht der ganz passende Begriff ist da es sich hier um eine Strecke der ehemalige OEG handelt die als schmalspurige Eisenbahn betrieben wird. 
Eher nicht mehr betrieben wird dagegen der Rest der ehemaligen Strecke von Weinheim nach Worms auf dem zuketzt noch die Spedition Pfennig in Viernheim angedient wurde. 
Durch Weinheim hindurch geht's nun über Hemsbach nach Heppenheim. 
Es wird langsam unangenehm warm.
Im Edeka hinter dem Bahnhof wird nochmal der Getränkevorrat ergänzt bevor dann via des Hambacher Tas der Odenwald erklommen wurde.
Der Anstieg bis Schannenbach ist kontinuierlich und teils recht steil und saugt somit gut an Akku.
Nach Schannenbach geht's erstmal wieder runter. 
Und nach kurzen Zwischenanstieg gehts rubter nach Gadernheim nur um dann die ganzen Höhenmeter nach Neunkirchenwieder hinaufzuochsen.
Kurze Rast mit Ausblick ins Rhein-Main-Gebiet und weiter geht's. 
Ab durchs Örtchen und vorbei am ehemaligen Skilift hinunter nach Steinau und rüber nach Messbach mit einem guten Blick aufs Schloss Lichtenberg.
Der alte Bundesbahn "Von Haus zu Haus" Container, ein früher Vorfahre der heutigen Standardcontainer, steht immernoch am Ortseingang von Niedernhausen.
Von jetzt an ist es nicht mehr weit und nach Zwischenstation beim Netto in Gross Bieberau ist das heimatlichen Reinheim erreicht und bei der Hitze bin ich auch froh es nun erreicht zu haben. 
Der Zusatzakku wurde nicht gebraucht, obschon der Anstieg nach Neunkirchen sehr am Akku gesaugt hat und nurnoch 2% Restakku des 800er übrig waren.

Hier noch der Link zur Zusammenfassung der Sommerradtour 2026 als Collage bei Komoot (ggf. nur verknüpfte Nutzer sichtbar)
20 Tage und 7 Länder. 

Dienstag, 28. Juli 2026

Langstrecke von Kork nach Wiesloch

Geplant waren 115 km geworden sind es letztendlich 126 km von Kork nach Wiesloch. 
Das toppt zwar nicht die letztjährige Etappe vom Brenner ins Vinschgau, aber trotz Temperaturen um die 30°C war es doch ganz angenehm zu fahren.
Also wurde sich erstmal gut gestärkt, der Hirsch in Kork geht definitiv in die Positivliste für Übernachtungen über, und nach 9 geht's dann Richtung Norden los, mit kleinem Stopp am Bü wo die Kollegen gerade das Schalthaus streichen, aber nicht mit der Zentralisten Wunderfarbe sondern konventionell. Denn auch hier werden die SH regelmäßig beschmiert und dann ist die Wunderfarbe (bring angeblich 2 °C weniger im SH) unwirksam. ich würde ja wilden Wein bevorzugen. 
Durchs platte Land des Oberrheingraben geht's weiter bach Rheinbischofsheim mit seiner markanten Kirche..
Und noch weiter durchs platte Land und die Sonne meint es gut.
Ab jbd zu kommt auch mal Wasser vorbei, zum Glück nur als Fluss. Wobei der Boden nach Regen dürstet.
In Lichtenau-Ulm am ehemaligen Bahnhof der ehemaligen meterspurigen Strecke von Schwarzach nach Kehl der Mittelbadischen Eisenbahnen findet sich eine alte Achse und eine informative Infotafel.
Kaum zu glauben dass die zwei Häuser einst beide Gasthäuser waren zwischen denen sich die Bahn hindurchquetschen musste.
Abschnittsweise auf der alten Bahnstrecke geht's nun nach Schwarzach.
Zwischen Bühl über Schwarzach zur Chemieindustrie bei Geffern wurde die Strecke auf Nornalspur umgespurt.
Leider kam gerade keine Übergabe vorbei und in Anbetracht der Langstrecke ist auch kein großartiges Warten drin.
Von Stollhofen nach Söllingen wurde auch umgespurt. Das Gleis ist zwar gut im Schuss, endet aber eher ungenutzt vor Söllingen. 
Der ehemalige Bahnhof wurde durch einen Discounter überbaut.
In Söllingen erinnert ein Starfighter (?) an den ehemaligen Kanadischen Fliegerhorst auf dem benachbten heutigen Flughafen Baden-Baden.
Über die Dörfer und ab und an vielleicht auchcauf der alten Bahntrasse geht's nun weiter nach Rastatt und just als ich ankomme zerrt eine V90 einen Autozug aus dem Mercedes Werkgelände auf die ehemalige Strecke von Rastatt nach dem französischen Roppenheim, welche aber nurnoch bis Wintersdorf befahr ist und das ab dem Anschluss zu Mercedes auch nur sehr selten.
Flott geht's dann durch Rastatt.
Hinter Rastatt dann Baustellen, von daher plane ich auf die Verbindung nach Ettlingen via Muggensturm statt entlang der B3 um.
Mit Lichthupe und Makrofon wurde von der Lokleerfahrt gegrüsst.
Und leicht vom Regionalbus ausgebremst ;-) wurde Ettlingen erreicht.
Leider kam gerade keine Stadtbahn vorbei.
Und von Ettlingen nach KA-Durlach war es dann eigentlich nurnoch ein Katzensprung.
Am Marktplatz wird die Stadtbahn abgefangen (siehe auch Titelbild) und zur seit Dezember 2024 eingestellten Turmbergbahn gefahren. 
Die Gleise ab der Ausweiche inkl. der Talstation sind komplett zurückgebaut, weiter unten an der Stadbahnhaltestelle Turmbergbahn laufen wie es scheint erste Voreitungen um die Talstation hierher zu verlegen. 
Zwischen Durlach und Bruchsal geht's wieder etwas flacher entlang und eine AVG Güterzuglok nach Bruchsal und ein von dort kommender ICE3 kommen vorbei. 
Kurz vor Bruchsal kommt ein IC2 aus Stuttgart und kurz darauf einer Richtung Stuttgart vorbei bevor es quer durchs Bruchsal nach Norden geht.
Dabei geht's vorbei am Bruchsaler Schloss und dann nach Ubstadt wo hinter der Station Uhlandstrasse eine Stadtbahn aus Odenheim vorbeikommt.
Zwischen Bad Schönborn Süd und Bad Schönborn Kronau dann ein kleines Wettrennen mit einem ICE1 der ins Gegegengleis Richtung Heidelberg übergeleitet wird. Der ICE gewinnt  :-D
Die Masten der Quertragewerke der Oberleitung in Bad Schönborn Kronau sind komplett mit Storchennestern belegt. 
Jetzt gfhts in den Endspurt über. Nurnoch ca. 8km bis zur Übernachtung. 
Ubd nicht lange nach der Überquerung der A6 wird nach 6"09h Fahrtzeit  (ohne Standzeiten) das Landgasthaus Gänsberg erreicht. Wie beim letzten mal mit Übernachtung im Zimmer 1.
Geduscht und frisch gemacht gehts zum Abendessen was wie gewohnt überzeugt. Dafür nimmt msn gerne die Langstrecke in Kauf.
Der Wespe scheibt das Wasser im Blumenglas besser zu schmecken wie das vom nahen Brunnen.
Wie üblich hier noch der Link zur heutigen "Langstrecke" von Kork nach Wiesloch bei Komoot. ( https://www.komoot.de/tour/3149981611?ref=aso&t_s=referral&t_cid=route_share&share_token=asUtUauflbnKTDnpCEu4TRVtuqEQP1nOkyXRNAZC06mf4yiH30 )

Morgen geht's mirmt der letzten Etappe nach Hause.

Montag, 27. Juli 2026

Am Rhein-Rhone-Kanal entlang nach Norden

Nach der dank flüster Ventilator guten Nacht und einem sehr überzeugenden Frühstück war es nach 9 wieder Zeit aufzubrechen.
Ich denke, das war heute die entspannteste Etappe der ganzen Tour.

Zunächst ging es durch die Weinberge nach Jechtingen.
Woran erkennt man dass der Zug gleich kommt? Wenn die Fotowolke ihren Schatten vorbeischickt.
Weiter nach Sasbach um im Edeka den Getränkevorrat aufzufrischen und anschließend ging es runter an den Rhein wo das alte Zollhäuschen heute dem Tourismusbüro dient. 
Die Brücke bringt much über den Rhein und nach kurzer "Inselfahrt" und vorbei an der Schleuse wird das Generatorenhaus des Laufwasserwerks Markolsheim passiert.
Noch ein wenig auf dem Standstreifen fahren und Marckolsheim wird erreicht.
Durch die Altstadt geht's weiter zum Rhein-Rhone-Kanal. Hier ist der Kanal nicht mehr befahrbar, dient aber als Verbindung zur Wasserversorgung. 
So besteht hier keine Brücken sondern nurnoch ein Durchlass.
Was aber dann auffällt ist dass derzeit fast alle Schleusen saniert und mit neuen Schleusentoren versehen werden. Im Wikipedia Artikel zum Rhein-Rhone-Kanal ist zu finden dass bis 2029 der aktuell unbefahrbare Abschnitt zwischen dem Abzweig zum Rhein bei Friesenheim und dem Seitenkanal nach Colmar bei Artzenheim wieder befahrbar gemacht werden soll.
Bis dahin haben die Schwäne noch ihre Ruhe vor Hausbooten. Es sieht nur so aus als sei der Wasserstand niedrig, die Schwäne stehen jedoch schlicht nur auf einem quer im Wasser liegenden Baumstamm. 
Nördlich des Abzweigs zum Rhein bei Friesenheim ist der Kanal gut doppelt so breit und befahrbar, jedoch habe ich auf der Gesamtstrecke bis Strasbourg krin einziges fahrendes Boot gesehen.
Die Schleusen werden hier mittels eines in Kanalmitte hängenden Schalter angefordert. 
Ein paar Schiffe hat es, die meisten sehen aber dabach aus als seien sie hier dauerhaft festgemacht. 
Auf der Brücke an der Schleuse bei Gerstheim finden sich ein Gleis, ich vermute mal Reste einer Treidelbahn.
Bei Kraft kreuzt der Kanal dann den Entlastungskanal der Ill höhengleich. Der Abzweig Richtung Rhein ist für Schiffe gesperrt.
2017 konnte ich beim Kieswerk bei Eschau noch einen Frachtkahn beobachten. 2026 ist keine Verladung aus den Silos heraus erkennbar.
Der Bunker konnte gefahrlis passiert werden...
... und kurz darauf ergibt sich bei der Brücke der Rue Lixenbuhl ein schönes Fotomotiv mit der Tramlinie A.
Erwas weiter nördlich wechselt der Radweg mal wieder die Kanalseite und die Kernstadt von Strasbourg wird erreicht.
Es ergibt sich ein Gegenlicht Notschuss eiberRS1 Doppeltraktion aus Offenburg auf der Brücke. 
Dann nich etwas quer durch die Altstadt vom Strasbourg, wobei ich zeitweise das Rad lieber schob bei dem Andrang und Touristen die den Zweck von Radwegen nicht verstehen  
Strasbourg verfügt über ein gut ausgebautes Radwegnetz, das aber ab und an etwas verwirrend beschildert oder markiert ist.
Aber es ist sehr gut genutzt.
Über die zwei neuen Brücken, welche für die Strassenbahnverlängerung zur Anbindung des alten Hafengebiets mit seinen Neubaugebieten und nach Kehl errichtet wurden, geht's zurück nach Deutschland.
Man wartet und wartet und es kommt nichts über die Rheinbrücke der Bahnstrecke und kaum fährt man weiter kommt ein ICE vorbei  :-D
Am Bahnhof vorbei und an der stark befahrenen B28 gehts Richtung Osten durch Kehl.
Noch ein paar Kilometer abseits der Hauptstrasse und es wird der Hirsch in Kork erreicht.
Dem Hotel dient ein ehemaliger Strassenbahnbeiwagen 124 bon 1951 aus Linz als "Raucherabteil".
Das Restaurant hat Sommerurlaub ubd so gehe ich weiter zum Gasthof Lamm zum Abendessen.
Für die Grösse des Ortes, dessen kleiner Nahkauf Markt heute seinen vorletzten Öfgnungstag hat, ist die Anzahl von vier Hotels mit Restaurant (Hirsch, Ochsen, Lamm und Schwanen) schon erstaunlich. 
Auf dem Rockweg noch ein Abstecher zum Bahnhof. Dass man von Offenburg bis Strasbourg seit Jahrzehnten mit RS1 der SNCF oder SNCF "Blauwalen" dieselt hat hoffentlich bald ein Ende mit den Mehrsystem Coradia Stream. 
Zum Abschluss wie üblich der Link zu Komoot zur heutigen Etappe.
Morgen steht mit geplant 115km die längste und vorletzte Etappe der Sommerradtour an.