Dienstag, 28. Juli 2026

Langstrecke von Kork mach Wiesloch

Geplant waren 115 km geworden sind es letztendlich 126 km von Kork nach Wiesloch. 
Das toppt zwar nicht die letztjährige Etappe vom Brenner ins Vinschgau, aber trotz Temperaturen um die 30°C war es doch ganz angenehm zu fahren.
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Montag, 27. Juli 2026

Am Rhein-Rhone-Kanal entlang nach Norden

Nach der dank flüster Ventilator guten Nacht und einem sehr überzeugenden Frühstück war es nach 9 wieder Zeit aufzubrechen.
Ich denke, das war heute die entspannteste Etappe der ganzen Tour.
Erstmal ohne weiteren Text. Wird später nachgeholt. 
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Zum Abschluss wie üblich der Link zu Komoot zur heutigen Etappe.
Morgen steht mit geplant 115km die längste und vorletzte Etappe der Sommerradtour an.

Sonntag, 26. Juli 2026

Die Sommerradtour 2026 geht in die Endphase

Der Großteil der Sommerradtour ist geschafft und nach dem Basel Tattoo geht es nun relativ direkt in vier Etappen nach Hause.
Das Hotel war heute Nacht ausgebucht aber beim Frühstück hat es heute keinen Massenauflauf wie gestern.
Das Wetter ist eher suppig bis dunstig und die ausgelatschten Treter landen in der Tonne. 
Wie üblich nach 9 Uhr geht es durchs Industriegebiet von Weil Richtung des Stauwehr des Altrhein bei Märkt.
Dabei komme ich auch ohne Einzukehren am Gasthaus am Bootssteg vorbei. 
Vorbei auch am Bunker vor dem Wehr ist dann die Grenztüre an Wehr offen, nur das Schild daneben zeigt mit offen und geschlossen "Schrödingers Grenzübergang" an ;-)
Und so geht's rüber nach Frankreich. 
Der Text auf der Strasse der einfach nur darauf hinweisen will dass Dienstfahrzeuge der EDF als Kraftwerksbetreiber Vorrang haben sind auf französisch irgendwie verständlicher ...
Über die Schleuse und Kraftwerk von Kembs wird der alte Canal de Huningue erreicht der eine parallele Verbindung zum Rhein zwischen Huningue und Kembs herstellte. Das Ende in Huningue liegt nicht weit von der Dreiländerbrücke entfernt. 
Heutzutage ist der Kanal für den Schiffsverkehr viel zu klein und ungenutzt.
Und so rollt es sich entspannt am sltfn Kanal nach Kembs. Ab dessen altem Hafen wird der Kanal auch wieder für Sport- und Hausboote genutzt, aber bitte nur mit maximal 6 km/h.
Kurz darauf wurd bei Niffer die Écluse Kembs-Niffer erreicht. Die hier bestehende Schleusenanlage stellt die Verknüpfung von Rhein, dem nach Mulhouse führenden Rhein-Rhone-Kanal und dem Canal de Huningue her.
Das Verwaltungs und Kontrollgebäude von 1995 sieht schon sehr "spacig" aus.
Der einst von hier bis Strasbourg führende Rhein-Rhone-Kanal ist ab Niffer aufgegeben und besteht erst weiter nördlich wieder. 
So geht es nun zumeist auf Feldwegen aber auch auf Landstraßen bzw. deren begleitende Radwege durchs platte Land. Da es recht dunstig ist kann man auch nur selten die Vogesen oder den Schwarzwald erkennen. 
Zur Herausforderung werden bisweilen die Bewässerungsanlagen die teils recht ungeniert Regenschauer über den Wegen erzeugen. 
In Bantzenheim wird die Bahnstrecke zwischen dem Badischen Mülheim und dem Elsässer Mulhouse passiert. 
Interessant finde ich die an französischen Bahnübergängen stets vorhandenen Sprechstellen mit Infos wie man den Bü umgehen kann, aber auch mit welchem Wortlaut man allfällige Störungen melden soll. 
Die Strasse vom Bahnhof nach Bantzenheim ist gesperrt worauf auch in Elsässer Dialekt hingewiesen wird.
Obwohl die Bahnstrecke elektrifiziert ist findet der im 2h Stolpertakt Nahverkehr zwischen Mulhouse und Müllheim weiterhin mit Dieseltriebwagen statt. 
Nach dem Zug nach Mülheim und zurück nach Mulhouse geht es rüber nach Bantzenheim. 
Im Bahnhof von Bantzenheim zweigt einerseits ein umfangreicher Gleisanschluss als auch die ehemalige Strecke nach Vogelsheim (gegenüber von Breisach) ab. 
Bis Fessenheim wird diese noch als Anschluss zum Wasserkraftwerk und dem AKW (selten) genutzt.
Ab Fessenhein verläuft der Radweg großteils schnurgerade auf der alten Bahntrasse. 
Bei Heiteren ist die Bahntrasse in den Feldern aufgegangen und es ist ein Schlenker durchs Ort nötig um hinter dem Ort bis hinter Agolsheim dieser wieder zu folgen.
Über die Rheinbrücken über den Rheinseitenkanal und den Rhein geht's rüber nach Breisach. 
Über den Wiederaufbau der Bahnstrecke zwischen Breisach und Volgelsheim / Neuf-Brisach um die Verbindung zwischen Freiburg und Colmar wiederherzustellen. Aber die Mühlen mahlen hierzu sehr langsam. Auf französischer Seite dient die Strecke nurnoch dem Güterverkehr welcher ab Neuf-Brisach in ein weitverzweigtes Industriegleisnetz übergeht welches auch von einer Museumsbahn genutzt wird. 
Durch Breisach geht's erstmal wieder runter Richtung Rhein.
Warum der Schlenker durchs Ort. Eis, was sonst ;-) Schon auf anderen Touren kehrte ich hier gerne ein.
Gut gestärkt geht's nun in den Endspurt. 
Ich bin immerwieder begeistert wie sich die kleine und noch vor 10 Jahen im "Stolpertakt" und mit Nebenbahncharme bediente SWEG Strecke mit der Elektrifizierung zu einer vollwertigen Nahverkehrslinie mit sauberem Stundentakt von 5 bis 24 Uhr und barrierefreien Zugang gewandelt hat. Auch die schon öfter stilllegungungsgefähdete Strecke von Freiburg nach Breisach wurde saniert und elektrifiziert. Somit kann man rund um den Königsstuhl bequem und elektrisch Bahnfahren. 
Kurz darauf wurde das Hotel Kreuz Post am Ortsrand erreicht.
Zimmerbezug und Duschen dann gehts zur inkludierten Halbpension. Die Küche ist wirklich gut.
Zimmer übrigens mit Bahnsicht.
Hier die obligatorische Aufzeichnung der Tour bei Komoot.
Morgen geht's weiter nach Kork bei Kehl.
Vsl. ab Markolsheim am ab dort wieder bestehenden Rhein-Rhone-Kanal entlang nach Strasbourg. 

Samstag, 25. Juli 2026

Basel Tattoo - Das 20. Jubiläum

Kurz und knapp.
Das 20. Basel Tatoo, naja eigentlich 19. denn 2020 gab es keines aber 2006 das Erste, war außergewöhnlich
Top Gruppen und Bands, top Performance, super Ton und Licht.
Was etwas gefehlt hat waren, wie schon 2025, die asiatischen Musikgruppen die in der Vergangenheit viel Spass und Farbe ins Programm brachten. Auch so keine Spassgruppen als Zwischensequenz, wie letztes Jahr die Fahrradorchester oder vor Jahren die Minibikes bzw. die Kavallerie ohne Pferde, fehlten vollständig. 
Aber ein absolutes Highlight waren Top Secret mit ihrem Jubiläimsprogramm oder zusammen mit den erwas das das Programm dominierenden Blue Devils als und die Norweger. Schade das das Orchester mit Dudelsack aus dem Oman keinen eigenen Auftritt hatten. 
Aber in Summe, es war top. Die Red hot Chili Pipers und der Sänger haben die Bude gerockt.
So genug geschrieben. Hier ein paar Eindrücke, ich gab mich ziemich zurückgehalten beim Knipsen. Spannend war stets den Schlussakkord mit der Pyrotechnik zu erwischen  ;-)
Achja, auch dieses Jahr nur Puffbrause als Begrüßungsgetränk und nicht wie vor Jahen alternativ ein Whisky. Nicht schön.
Achja, das Rekrutenspiel der Schweizer Armee war fast dabei der Top Secret Truppe den Rang abzulaufen.
Aber dann kam Top Secret auf die Bühne und was für ein Knaller, eigentlich zu schade das Highlight bereits in der ersten 3/4h zu haben. 
Vor lauter Begeisterung fast glatt das Knipsen vergesen.
Und weiter ging es Schlag auf Schlag. 
Nochmal Top Secret mit den Blue Devils und insbesondere der megrfache Einzelauftritt von Drum-Major-Weltmeister Jamie Cupples mut seinen Darbietungen mit dem Tambourstab, einfach genial. Aber unmöglich zu fotografieren. 
Und genauso pünktlich wie es begonnen hat ist das Grande Finale der letzten Vorstellung in 2026 exakt um 23:30 durch.
Noch kurz unter den Rängen warten bis die Gruppen welche kurz zuvor hierher die Bühne verlassen hatten sich nach rechts und links verteilt haben.
Man sollte nicht meinen dass gerade 8.000 Menschen die Kaserne verlassen, so ruhig läuft es ab.
Achja, L1, Reihe 14 Platz 1 ist nicht schlecht. 
Für 2027 werden ich mal drei (?) Reihen höher in R1 versuchen einen Platz direkt über dem Zugang zu erwischen. 
Keine 5min muss ich auf die Tramlinie 8 nach Weil am Rhein warten.
Gegenüber warten auch schon diverse Teilnehmer in voller Montur auf ihre Team Richtung Basel SBB. 
Und trotz sinnbefreiter Dorindkontrolle in der Tram wird das Hotel noch vor Mitternacht erreicht. 
So, ab ins Bett. Morgen geht's weiter Richtung Heimat. 

Umleiterverkehre am Hauenstein und BLS im Birstal

Heute wurde den Pobacken nach 14 Tagen täglich Radeln mal etwas Entspannung vom Sattel gegönnt.
Das Frühstück gestaltete sich etwas komplizierter da eine komplette Bustourrentnertruppe den kleinen Frühstücksraum flutete. Merken für morgen, entweder schon um 7 oder erst im 9 kommen.
Ich bunkerte das Frühstück und verzog mich in den Vorraum mit seinen Minitischen.
Danach noch an der Hst. Dreiländerbrücke ein TriTegioTicket geholt und um 9:23 Uhr ging es mit der Tramlinie 8, wegen der Baustelle am Marktplatz via Messeplatz und Kirschgarten, zum Bahnhof SBB.
Mit der S-Bahn Richtung Olten ging es nach Sissach wo gerade eine Re4/4 im besonderen TEE Lack auf Gleis 3 rangiert. Mit dem BLT Bzs wird dann Rümlingen erreicht.
Der SEV ist gut ausgeschildert, halbstündig verkehrt ein Bus zwischen Olten und Sissach. Nur kennt ihn der DB Navigator im Gegensatz zur SBB App nicht.
Für die weiteren Fahrten dann doch besser die SBB App nutzen.
Aber erstmal einen Fotostandort suchen und dann auf die wegen Bauarbeiten im Hauenstein Basistunnel umgeleiteten Züge warten.
Und es kamen diverse Züge,  ausschließlich Richtung Sissach vorbei.
nur den ICE Richtung Basel schaffte ich nicht mehr, der kam erst nachdem ich zum SEV Bus ging, am Bahnübergang vor Sissach bremste er erstmal den Bus aus. 
Statt auf dem Bahnsteig in Sissach bis zur S-Bahn nach Laufen, die mich auch nach Aesch bringen würde, herumzulungern fahre ich mit dem 5min verspäteten IR36 nach Basel SBB vor um dort nich etwas zu knipsen. So z. B. einen der noch im Einsatz befindlichen NPZ der SBB.
Mit der S-Bahn gehts weiter nach Aesch. Und an der Betonierten Tobleronereihe zum ersten angedachten Fotostandort hinter der Burg. 
Aber Satz mit X, war wohl nix. Vom angedachten Fotostandort am Weg hat es keinen Blick zur Burg und das Tunnel und auf die Kuhweide? Neeee.
Es reicht nur fpr ein Querfoto auf eine S-Bshb aus Laufen.
Also wieder zurück zur Burg und abbiegen zur Strasse.
Wahnsinn was hier für drakonische Strafen verhängt werden wenn man das nicht vorhandene Wasser des Brunnen am Schloss zur Autowäsche nutzt. Dann sind 1,- bis 40,- CHF fällig! Gut, das Schild ist von 1963  ;-)
Auf dem Weg zur Strasse eilt gerade der aus einem BLS Mika gebildeter IR56 nach Biel ins Tunnel. Mist, 2min zu langsam gewesen. 
Als nächstes kommt der IC51 aus Lausanne der aus einer Doppelgarnitur der mit Neigetechnilk ausgestatteten ICN / RABDe500 gebildet wird.
Danach etwas Flirt S-Bahnen und noch ein ICN, diesmal nach Lausanne aus dem Tunnel heraus kommend.
Das nenne ich mal einen positiven Fotoschschaden wenn ein flotter Oldtimer vor dem Mika IR56 "hergetrieben" wird.
Danach dackele ich zurück zum Bahnhof. Mit der S-Bahn gehts zurück nach Basel SBB. 
Im Coop am Bahnhof SBB noch Getränke für die Fahrt morgen gebunkert, es soll wieder warm weden. Heute wurde schon an den 30°C gekratzt. 
Die Webcam mit Einblendung der Liniennummern am Ende der Paserelle in Basel SBB begeistert mich immerwieder.
Nach einem kurzen Stopp im Hotel ging es nach Weil zur Systemgatronomie "Alex" die aber auch recht brauchbar ist.
Eigentlich wollte ich wie schon öfter die letzten Jahre zum Gasthaus am Bootssteg etwas hinter Weil am Rhein mit dem Rad fahren. Aber irgedwie fehlte mir der Antrieb dazu. Trotz voll geladenen eBike im Zimmer ;-)
Mit der Tramlinie 8 fahre ich dann zur Kaserne wo gerade die Nachmittagsvorstellung endet.
Noch ist es vergleichsweise ruhig auf dem Kasernenvorplatz. Kein Anstehen beim obligatorischen Tattoo Bier holen. Aber es füllt sich mit der Zeit.
Erstmal verlassen die Zuschauer und Akteure der Nachmittagsvorstellung die Arena. 
Respekt an die Jungs und Mädels in ihren aufwändigen Bekleidungen bei der Hitze. Wobei es letztes Jahr, wegen Sonnenschein bis zum Abend etwas heftiger war. Heute ist es eher Schwülwarm.
So das ist der Tagesbericht. Zum Tattoo gibts dann einen separaten zur vorgerückten Stunde.
Das Ende bei Beginn 21:30 dürfte wie gewohnt gegen 23:30 sein.

Hier noch die Komoot Links zu den zwei Kurzwanderungen.

Morge dann erstmal ausschlafen und weiter gehts dann an den Königsstuhl im Breisgau. 

Achja, eigentlich wollte ich keine Ersatzschuhe mitnehmen, aber die schon auf den letztjährigen Touren genutzten Treter lösen sich, vielleicht auch aus temporärer Hitzeinwirkung der letzten Wochen, sukzessive auf, der rechte Schuh hat zudem einen Riss im Oberstoff. Ich denke diese bleiben nun in Weil am Rhein.