Die 19 Tage, inkl. Anreise, sind nun vorbei. Zeut etwas zurückzublicken.
Insgesamt hatte ich mit dem Wetter richtig Glück. Ausser dem im Tunnel abgewarteten Gewitterschauer in der Pontebba sowie dem kurzen Schauer vor Brixen regnete es maximal mal Nachts oder wie in Sauris erst nachdem ich im Hotel war.
Auch von der Somnerhitze blieb ich, bis auf die letzten beiden Etappen, weitestgehend verschont.
Die Etappen waren gut zu händeln. Ein wenig Sorge hatte ich schon, denn mit dem neuen Rad hatte ich noch wenig Erfahrung.
Aber der grosse 800Ah Akku reichte für fast alle Etappen aus. Auf der Sauris Etappe wurde er nur gebraucht da ich nochmal nach Sauris di Sotto runter zum Einkaufen und zurück fuhr.
Schade war mein Planungsfehler im Slowenischen Drautal dass am Sonntag Sonntag dort nichts fuhr. Ein Grund wieder hinzufahren, wie auch zum Flascherlzug nach Stainz am Vortag.
Der Arlberg hat mich etwas überrascht. Ich hielt ihn für flacher. Aber trotzdem habe ich mit der Fahrtrichtung nach Feldkirch wohl den besseren Anstieg gewählt. Für eine spätere Planung in den Bregenzerwald werde ich vermutlich lieber vom Allgäu aus (via Lechtal aus Reuthe) anfahren.
Bei den Übernachtungen hat nur Bozen enttäuscht, aber gleichzeitig habe ich mit den "Drei Birken" in Wolfsgruben eine super Alternative gefunden.
Alle anderen Übernachtungen waren wie erwartet oder besser.
Gerade der Zufallsplan nach Oberbozen stellte sichbim Nachgang als eines der Highlights der Tour heraus.
Aber auch sonst gab es eigentlich keine langweilige Etappen.
Das 20. Basel Tattoo war ein weiteres Highlight.
Hätte ich nicht am Wochenende den Arbeitseinsatz im Ried gehabt wäre die Rückfahrt ab Basel etwas interessanter gestaltet worden und insbesondere die 120km Etappe vermieden worden.
Fazit. Schön wars mit über 1600km auf dem Rad und knapp 15.000 Höhenmeter aufwärts, sieben Länder und vier Sprachen.
Das Centurion Backfire 2000 EQ lief super und ohne Defekte. Technische Hilfeleistung konnte aber mehrmals anderen Radlern (Luft, Werkzeug) geleistet werden.
Und auch mit das wichtigste, fast alle Etappen waren maximal mit kleinen Umwegen fahrbar. Wobei es schon einige Strassen- / Wegesperrungen wegen Bauarbeiten gab.
Jetzt folgt noch eine kleine Bahntour bevor Ende September die Herbstradtour 2026 bach Borkum beginnt.
Danach mach ich mir Gedanken zur 2027er Sommerradtour.
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