Der Tag beginnt sonnig und früh, um 8:22 geht der TER nach Montpellier. Der nächste fährt erst in 4h!
Die Doppeltraktion vierteiler AGC ist gut gefüllt aber nicht überfüllt, die Klimaanlage funktioniert leidlich. Beste Voraussetzungen für eine 2h Fahrt nach Montpellier.
Die Landschaft entlang der Stationen Miramas, Arles und Nimes ist eher Entspannung fördernd und do werden die Augen ein wenig auf Dichtigkeit geprüft. ;-)
Pünktlich wurde Montpellier St. Roche erreicht. Die Gleisebene ist immernoch ein relativ dunkles Loch, aber das ehemalige Parkdeck wurde zur neuen hell und freundlichen Empfangshalle gewandelt.
Die Zimmer im Hotel sind natürlich um kurz vor 11 noch nicht bereit, aber das Gepäck kann erstmal hinterstellt werden bevor es zur Tramhaltestelle geht.
Mitlerweile verfügt Montpellier über fünf Tramlinien und jede Linie hat ihr eigenes Design.
So fährt z. B. die Linie 2 mit einem Blumenlivré wohingegen die Linie 1 in Blau mit Vogelsymbolen unterwegs ist.
Zunächst ging es zur Verlängerung der Linie 1 zum Bahnhof Montpellier Sud de France der an der Montpellier südlich umgehenden Schnellfahrstrecke liegt.
Das Umfeld des Bahnhofs befindet sich noch in der Entwicklung, dort wo heute die Tram noch "durchs Gemüse" fährt wird es in wenigen Jahren Büros, Wohnungen und Einkaufsmöglichkeiten geben.
Obwohl es noch etliche TGV Vernindungen zum Bahnhof St. Roche in der Innenstadt gibt gibt es nicht gerade wenige Verbindungen auch über die Schnellfahrstrecke.
Dabach quer durch Montpellier zum Südast der neuen Linie 5 nach Grés führt und abseits der Wohnbebauung an einer grossen P&R Anlage endet.
Danach gehts zurück nach Parc Bagatelle wo ehemalige Industrie- und Militärflächen zur Wohnbebauung gewandelt wurden.
Hernach folgte mit dem Nordast der Teil 2 der Linie 5 welcher auf Grund von Bauarbeiten zwischen Albert 1er und St. Éloi auf über die Linue 2 nach Mosson und dann über die Linie 1 nach St-Éloi erreicht wurde.
Auf den Nordästen der Linie 1 und 5 verkehren die Fahrzeuge nicht in gewohnter Lackierung zur Linie, was unter andrem damut zusammenhängt dass hier auf der Linie 1 auf die Lackierung der Linie 3 umfoilierte Wagen der blauen 1er Linie fahren und diese in St-Éloi von der Linie 1 auf die 5 wechseln. Daher sind hier aktuell schwarze und weiße Tram Fahrzeuge anzutreffen. Teils fehlt den neuen CAF Urbos (die Hauptlast liegt noch bei den Alstom Citadis) welche primär für die Linie die grünen Pflanzen und Figurenornamente wie sie als Linie 5 auf dem baubedingten Südast unterwegs sind.
Die neue Linie 5 führt eher unspektakulär bzw. mit wenig nutzbaren Fotomotiven auf weiten Teilen durch ein Gebiet mit diversen staatlichen und privaten Institutionen und endet, wie brim Südast, in der Station Clapiers ausserhalb des namensgebenden Ortes an einer P&R Anlage.
Nettere Motive finden sich eher bei St-Éloi, danach geht's mit dem Ersatzbus zur Station Peyrou und von dort in die Altstadt von Montpellier die sich über die letzten Jahrzehnte in denen ich sie kenne hinsucht Sauberkeit und Zustand der Gebäude sehr positiv verändert hat. Keine Hundesch*** auf den Wegen oder Müll in den Ecken.
Etwas wurde durch die Altstadtgassen geirrt bevor am Place de La Chapelle neuve zur Einkehr das Ripailles gewählt wurde was sich als gute Entscheidung erwies.
Insbesondere die Leber als Hauptgang war die Wucht.
Danach gings es mit der Linie 4b gegen den Uhrzeigersinn um die Altstadt herum wieder zum Bahnhof St. Roche.
Per TGV nach Paris Gare de Lyon, dann rüber nach Paris Montparnasse. Von dort gehts nach "ganz links oben" ins bretonische Brest.
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