Heute ging es bereits um viertel vor 9 mit dem TER nach Paris-Austerlitz, der nur in Les Aubrais, also dem "Kassel-Wilhemshöhe" von Orleans, einen Halt hat und dann in 1h direkt nach durchfährt. Daher ist der Zug auch ein Express Express, steht das E in TER bereits für Express von Train Express Regional. Denn eigentlich ist es eher sowas wie ein IR oder IRE.
Die Ausstattung der zwei Alstom Omneo Regio 2N Premium des "Remi TER Express" ust dchon etwas besser wie in den die letzten Tage gefahrenen Omneo 2N. Diese hier besitzen sogar eine echte 1. Klasse die zwar auch nur 2+2 Bestuhlung aufweist aber sehr angenehm ist.
Wer sich in das einzelne Abteil hinter dem Führerstand mit einem horizontalen Schiessscharten Fenster quetscht ist selber schuld.
Im Bahnhifsvorfeld von Les Aubrais steht ein Z26700 von CAF der wie bereits die 160km/h fahrenden Alstom Coradia Liner mit 200km/h die klassischen Züge mit Corailwagen ersetzen soll.
Nach der Fusion von Bombardier mit Alstom wurde das Werk im elsässischen Reichshoffen von CAF übernommen und die Z26700 nun dort hergestellt wo früher die meisten TGV ihren Geburtsort hatten. Derzeit finden die ersten Testfahrten mit den Z26700 statt, im Regelverkehr sollen sie ab 2017 in Einsatz stehen.
Kurz danach taucht rechterhand das Adäquat zum Transrapid auf. Die wesentlich ältere Versuchsstrecke des Aerotrain welche über 18km relativ parallel zur Bahn und ohne nennenswerte Neigungswechsel verläuft.
Dann kommt laaaaaaaange plattes Land was schnell mit 160km/h durcheilt wird und nach gut einer 3/4h komnen die Randbezirke von Paris ins Bind.
Paris Austerlitz wird pünktlich erreicht.
Wie im Pariser Metro Netz üblich mit vielen Treppen und teils langen Wegen gehts von Paris Austerlitz zunächst mit der M5 zur Station Bastille wo in die automatische Metro M1 umgestiegen wurde. In Reuilly-Diderot wurde in die konventionelle M8 nach Créteil-Ponte du Lac umgestiegen. In diese kann man zwar auch an der Bastille umsteigen, aber das ist eher was für einen Wandertag.
Und so geht's hinter der direkt neben der Endstation der M8 gelegenenen nördlichen Endstation der Seilbahn Ponte du Lac steil nach oben bevor der Güterbahnhof über und dann rekativ niedrig eine Hochspannungstrasse unterquert wird um die erste Zwischenstationen Limeil-Brévannes zu erreichen wo die Strecke leicht nach Osten verschenkt wird und die Gondeln remisiert werden können.
Danach folgt ein kurzer Abschnitt zur Station Valenton wo wieder etwas nach Osten abgeschwenkt wird und dann wird die abseits der Bebauung im Wald liegende Station Le Végétale erreicht.
In der 10er Gondel von CWA, was bei Doppelmayer Anlagen der übliche Hersteller ist, ist es stinke warm. Die Griffe zum Ausklappen der vordern und hinteren Klappfenster haben irgedwelche Grobmotoriker abgebrochen bzw. beschädigt. Es gelingt mir trotzdem die Fenster auszuklappen was ein wenig Luft bringt, nur hab ich mit dabei den Daumen angeritzt. Aber Pflaster ist ja stets dabei.
Es geht nochmal hoch hinaus während die Pariser Feuerwehrschule überquert wird und in der Ferne der Eiffelturm grüsst bevor die recht unspektakuläre Endstation im Vorort erreicht wird.
In allen Station ist Personal vorhanden das für "betreutes Einsteigen" sorgt. Die erste Gondel die bereits steht ist mit Flatterband versperrt. Eigentlich klar das man da nicht einsteigt, aber das Personal klärt nochmal auf ;-)
Wieder grüsst in der Ferner der Eiffelturm.
Mit der M8 und M1 geht es zum Gare de Lyon wo noch von der Regionalverkehrs Halle 1 zur Fernzug Halle 2 gewandert werden darf.
Zwischenzeitlich wurde auch noch die Reservation gratis umgebucht (wie fast geahnt ist es bei der TGV Doppeltraktion der erste Wagen an der Spitze, der sich als Wagen 11 tarnt) und so ging es bereits um 12:52 mit dem TGV nach Lyon Part Dieu statt wie zuvor angedacht 1h später.
Die Fahrt ist recht unspektakulär, die Klimaanlage kämpft mit der Aussentemperatur aber es ist noch sehr gut erträglich. Es hilft mal kurz aufs Klo zu gehen, denn die kleine Butze ist gerdezu ein Brutkasten.
Dass es draußen heiss ist zeigt auch die Fahrleitung wo die Spanngewichte bereits auf dem Boden aufsitzen.
Danach gehts erstmal "über" das Einkaufszentrum zum Hotel und dann zur Haltestelle La Duoa-Gaston Berger im Universitätsviertel um die neue T6 zu erkunden.
Die Station liegt aber nicht unmittelbar an der gleichnamigen Sration der T1 sondern mehrere hundert Meter südlich um die Ecke. Ein eigener Haltestellenname wäre ganz sinnvoll gewesen.
In der Anstellung steht die nächste Tram in einer sehr speziellen Vollbeklebubung. Für sehbeschädigte ein Graus, da die Türen kaum erkennbar sind.
Unterwegs dann diverse Fotostops mit normal und weniger exzessiv lackierten Fahrzeugen.
Nach weiteren Fotos ging es mit der T6 zur Umsteigestation Mermoz-Pinel um dort mit der automatischen Metro Linie D nach Vieux Lyon ins Altstadtviertel am Saônne Ufer zum Abendessen zu fahren.
Ein Salat Lyonaise, Anduliette und Wein im "Le Comptoir du Bœuf". Was will man mehr. Ausser vielleicht 5 bis 10°C weniger auf dem Thermometer.
Danach ging es durch die schöne Altstadt zum Bahnhof Lyon-Saint-Paul um mit dem Bustram TB11, also einem O-Bus des Schweizer Herstellers Hess welcher teilweise wie hier "hinter dem Bahnhof" längere Strecken per Akku überwindet, bis in die Querstrasse beim Hotel fährt.
Morgen endet nun auch die Sommertour2026, es geht nach Hause. Auf welchen Strecken ist noch nicht 100% sicher.
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