Samstag, 7. Februar 2015

Hurra Sonne!

Der Wetterberich verspricht für heute Sonne. Nundenn, warum dann nicht noch mal an die Rampe zwischen Laubenbachmühle und Winterbach fahren.

Zunächst sieht es erst mal aus wie gestern...

Daher erst mal runter bis ins Tal und dann wieder hoch auf den Weg auf dem man ohne Schnee bis Puchenstuben käme.

Und siehe da. Die Sonne setzt sich gegen Mittag langsam durch. Also rechtzeitig zum nächsten Zug. Zum prickelnden Fahrplan schrieb ich gestern schon. 

Dieses Bild hat mir leider ein Bild dieses Zuges auf der Brücke oberhalb des Tals vermiest. Der Zug war schneller wie ich...
Also warten auf den nächsten Zug ins Tal...
Nachschuss gegen die Sonne und nach kurzem Standortwechsel im Tal erwischt. 
Interessant finde ich dass die Verkehrsspiegel nicht dem Zweck dienen dass der Straßenverkehr am Bü den Zug sieht sondern umgekehrt der Lokführer an den Bü heranfahrende Fahrzeuge erkennt. Ob das bri 30-40 km/h wirklich zielführend ist und man auch was erkennt? 
Kein kleiner Weihnachtsbaum sondern nur fue unverschneite Spitze :-D
Achja. Das ist der Notschuss vom Zug den ich eigentlich auf der Brücke erwischen wollte. 
Im Bahnhof Laubenbachmühle wartet auch ein ex. ÖBB 5090 auf einen Einsatz. Ich meine dass er genau da auch schon beim Kurzbesuch im August stand.
Glitzerschnee
Zurück in Winterbach ging es mit dem Zug nach Wienerbrug. "Dank" des 2h Takt blieb genug Zeit für eine kurze Wanderung bis kurz vor Annaberg in der Hoffnung einen Fotostandort bei der Überfahrt über den Stausee zu finden. Leider geht dies vmtl. nur im Sommer. Daher zurück zur Staumauer. Im Seitenweg gibt es eine interessante Eisformation.
Bei 1h Takt wäre der Zug noch optimal in der Sonne gewesen   :-(
Vom Seitenweg aus gab es einen schönen Blick auf das Ötschermassiv
Test des Fotozoom am Berg hinter Wienerbrug.
Abenddämmerung in Mariazell ind am Ötscher.

Freitag, 6. Februar 2015

Puchenstuben und Winterbach

Heute 6.2.2015 ging es mit dem ersten Zug ab Mariazell um 8:59 (!?!) nach Puchenstuben.

Der Plan war entweder von Puchenstuben direkt oder via Winterbach runter nach Laubachenmühle zu laufen. Es schneit leicht was aber dem Ganzen nicht abträglich war.

In Puchenstuben steige ich erst mal in knapp 1/2m Schnee aus. Der geräumte  Bahnsteig  (sofern vorhanden) reichte nur für die ersten beiden Wagen.

Im Bahnhof wartet auch die "Bm" mit ihrem Fahrzeug auf die Weiterfahrt.

Die Hoffnung von hier aus ins Tal oder rüber nach Winterbach zu laufen zu zerschlägt sich. Alle Wege sind tief verschneit, auch der Busverkehr ist keine Alternative. So entschließe ich mich die Wartezeit durch das 3h Loch zwischen dem ersten (8:59 ab Mariazell) und zweiten Zug nach St. Pölten in der örtlichen Gaststätten mit Pflegeheim zu überbrücken. Der Zug nach Mariazell wird auf dem örtlichen Viadukt abgefangen und kurz darauf geht es mit dem Gegenzug nach Winterbach.

Leider schaffe ich es nicht "meinen Zug" nach dem Aussteigen am Bahnübergang unterhalb Winterbach abzufangen. Die regulären Wanderwege ins Tal dibd auch verschneit aber ich entdecke einen "Umweg" der vsl. ibs Tsl führt. Hier gibt es auch einen netten Ausblick auf den neuen Betriebsmittelpunkt Laubenbachmühle.

Die nächsten zwei Züge (prickelnder 2h Takt!) werden am Bü und beim Bf. Winterbach abgefangen. Der Bf. Winterbach präsentiert sich mit allem was ein Bahnhof braucht. Inklusive Briefkasten. Danach begebe ich mich auf den Weg ins Tal mit wunderschönen winterlichen Ecken.

Die Mariazellerbahn wurde nach der Übernahme durch die NÖVOG auf Zugleitbetrieb umgestellt. Das ehm. Einfahrsignal von Laubenbachmühle aus Ri. Winterbach wurde durch eine Trapeztafel ersetzt und ist seither ohne Funktion. Interessant ist an diesem dass es mit einem abklappbaren Ungültigkeitskreuz ausgestattet ist das per Schloß und Hdbel oberhalb des Schaltkasten aktiviert werden konnte.

Der Bahnhof mit integrierten Wartungshallen ist imposant und man fragt sich warum man hier ohne echtes Einzugsgebiet so großzügig baute. Zudem steht die südliche Halle leer. Bei der geplanten Grösse könnte man das Netz mit Fahrzeugen im Halbstundentakt bedienen oder bis Graz verlängern...

In der Station gibt es auch ein kleknes Bistro mit sehr leckerem Kuchen.

Zurück in Mariazell gibt es natürlich auch gut zu Essen.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Winterwanden? Winterwandern!

Winterwanderer scheint hier als Kundschaft nicht sonderlich im Fokus zu stehen. So zumindest mein Eindruck aus der Vorplanung und heute Morgen in der Toursisteninformation bestätigt.

Winterwanderwege? Nur der Wanderweg zum Erlaufsee (parallel zur im Sommer verkehrenden Museumtram) bzw. sowie der Sebastianiweg oberhalb Mariazell sei begehbar.

Nadenn. Dann mal sehen wie weit man kommt und hinter dem Hotel auf den Sebastianiweg eingeschert. In St. Sebastian  (wo der Bahnhof von Mariazell liegt) musste ich runter zur Hauptstraße um nicht die Skipisten zu queren. Danach geht es mal auf geräumten Strassen, als Spurpflug in unbearbeiteten Wegen oder auf der Hauptstraße nach Mitterbach. Vor Mitterbach ergibt sich eine brauchbare Fotostelle.

Sorry Leute. Also das mit Winterwandern hat eurer westlicher Nachbar 200% besser drauf. 

Hinter Mitterbach biege ich auf den Weg entlang des Erlaufstausee ein. Die Hoffnung quer über den See (winterbedingt fast leer) die Bahntrasse zu Fotografieren erwies dich als Trugschluss. Über den Erlaufstausee führt eine Hängebrücke zum Eseltal. Leider wuree dort der Zug knapp verpasst. Fast ohne Weg quer durch den Schnee ging rs hoch auf dieÖtscherstrasse zum Bf. Erlaufklause. Dieser stellt sich als recht unfotogen aber mit Videoüberwachung (Monitor am ehm. EG) heraus. 
Weiter über die Staumauer mit ihrem "Glory Hole" als Überlauf  (wie mag sich ein Fisch fühlen der darin 40m abstürzt? ) und im den Erlaufstausee herum zurück zur Hängebrücke und an dem Fußgänger-Bü mit Zug Foto zu erwischen.

Über die Brücke ging es wieder zurück entlang des See und über Berg nach Mitterbach. Dort legte ich eine kleine Kaffeerast ein. 

Im Bf. Mitterbach gibt es einrn gut ausgestatteten Wartersum der aber mangels Heizung kälter wie auf dem Bahnsteig  (ca. 2°C) war. Interessant für mich war dass auch die ÖBB bzw. die für die NÖVOG arbeitende Arge Instandhaltung Dreibartschlüssel wie z. B. der DB Rot verwendet. Da letzterer zu Hause blieb konnte nicht getestet werden ;')

Mit dem Zug ging es  16:55 zurück nach Mariazell.
Abendessen im Brauhaus gegenüber des Hotel. Das dort gebaute  Dunkle und Helle ist sehr süffig und angenehm.