Das gestrigen Schlechtwetter hat sich verkrümelt und die Sonne strahlt kräftig.
Jetzt erstmal Energie mit regionalem Schinken und Käse sowie diversen Kuchensorten bunkern und dann gehts um 9 Uhr herum in den Anstieg zum Sella di Rioda welcher gut 400 Höhenmeter über dem Dorf Sauris di Sopra liegt.
Die "deutschprachige" Ausschilderung erinnert mich weniger an Tiroler Dialekte woher dieser wohl stammen soll sondern irgedwie an Moselfränkisch wie in Luxembourg gesprochen.
Das Hinweisschild verheißt gutes, der folgende Pass ist auch offen. Die Schneeketten kann ich im Gepäck lassen :-D
Auch hier hat es, wie gestern nach Sauris di Sopra hinauf, wieder 8 angekündigte Kehren. Wobei die untere Nr. 8 eher eine Schleife denn Kehre ist.
Und so wird heftig am Akku gesaugt. Oben am Pass auf 1800m.ü.M. sind dann die ersten 29% Kapazität verbraten.
Aber jetzt geht es eh erstmal talwärts wobei es zwischen den drei Pässen Sella di Rioda, Razzo und Ciampigotti immer mal kurze Anstiege oder ebene Abschtte hat.
Aber ab dem Sella di Ciampigotti geht es dann richtig gut hinab.mit vielen Kehrschleifen die sich nicht vor bekannteren Alpenpässen verstecken müssen. Regrläsdig kommen Renault R4 entgegen die hier wohl eine Route über die Pässe abfahren. Auch eine Art von sportlich mit den spartanisch Kisten.
Etliche Höhenmeter später und mit vermutlich leicht verschlissener Bremsen wurd auf ca. 1.000m.ü.M Laggio di Cadore erreicht.
Durch das hübsche Ort geht es weiter runter ins Tal und erstmal auf die relativ stark befahrene SS52 und SS51bis nach Lozzo di Cadore
Hier ist erstmal weniger Verkehr aber hinter Lozzo geht's bis kurz vor Domegge di Cadore wieder auf die gut genutzte SS51bis. Nicht toll, aber ist auch so. Die Ausschilderung des Radwegs bzw. der Radroute ist eher als rudimentär zu benennen.
Aber allen Widrigkeiten zum Trotz wird auch der Abschnitt überlebt und abseits der Hauptstraße geht es nun durchs Ort.
Aber in Calalzo di Cadora biege ich gleich mal zum Bahnhof ab.
Dort warten sm top sauberen Endbahnhof zwei Dieseltriebwagen der FS auf Gleis 2 und3 auf ihren nächsten Einsatz. Wobei der auf Gleis 3 mit dem Rost an der Seitenfläche schon recht armselig aussieht.
Einst fuhren hier wohl lautdrm Schild sogar Autoreusezüge hierher. Die Rampe existiert noch, aber das Gleis ist abgebaut.
Zum Abschuss wie gewohnt der Link zur Aufzeichnung bei Komoot der heutigen Etappe auf der letztendlich doch 69 km mit 1.010 Höhenmeter auf- und 1.410 Höhenmeter abwärts zusammen kamen.
Am Ende der Einkaufsfahrt hatte der Akku noch 18%. Ein gutes Zeichen für die nächsten Etappen.
Morgeb geht's über Cortina d'Ampezzo nach Bruneck.
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