Eigentlich hatte ich darauf gehofft, aber nicht daran geglaubt, aber unverhofft kommt oft.
Aber erstmal der Reihe nach.
Nach einer geruhsamem Nacht und gewohnt gutem Frühstück im Löwen geht es gegen 9:30 entlang der Wutach runter Richtung Rhein.
Da die Oberrheinstrecke zwischen Rheinfelden (Baden) und Erzingen (Baden) derzeit für die Elektrifizierung und anderer Anpassungen gesperrt ist (ich möchte es nicht Generalsanierung nennen) ohne Abstecher an die Bahnstrecke.
Vor Waldshut wird dann über den Rhein ins Schweizer Koblenz gewechselt.
An der Rheinbrücke der Bahnstrecke zwischen Waldshut und Koblenz wird immernoch saniert, bereits seit 2025 ist diese in Überarbeitung. Alte Bauwerke bergen bei Sanierungen oftmals Überraschungen.
Danach geht ws rüber nach Felsenau wo diverses Rollmaterial oder eher Standmaterial des DSF auf den Nebengleisen parkt.
In Full hatte ich gehofft einen Zug mit dem AKW Leibstadt im Hintergrund auf der nurnoch von Güterzügen befahrenen Strecke Laufenburg - Koblenz zu fotografieren. Aber leider kommt keiner vorbei. So müssen dafür ein paar Re6/6 und Re4/4 die hier abgestellt sind herhalten.
In den Anschlussgleisen des ehemaligen Bf. Full ist auch ein Klassiker der Schlauchverlegung zu sehen.
Hinter der "gut gesicherten" Schlauchquerung, wobei es hier eher starre Kunststoffrohrstücke sind, stehen Wagen im Werksbereich. Wird interessant die abzuholen.
Vor der Querung wird irgedwas mit 90 auf der Gefahrguttafel verladen.
Nach einiger Wartezeit fahre ich vorbei an einem der zahlreichen Bunker hier am Rhein weiter Richtung Basel.
Auch im ehemaligen Bahnhof von Leibstadt parkt ein ausgemusterter Triebwagen. Hier ist es die NPZ Privatbahnversion die zuvor bei der Südostbahn im Einsatz war.
Auch im ehemaligen Bahnhof von Leibstadt parkt ein ausgemusterter Triebwagen. Hier ist es die NPZ Privatbahnversion die zuvor bei der Südostbahn im Einsatz war.
Nicht so toll ist dass der Radweg teils im Schutzstreifen einer gut befahrenen Hauptstraße vetläuft, aber das wird heute gefühlt die Hälfte der Strecke so sein.
Auf der (erfolglosen) Suche nach alternativen Wegstrecken lande ich auch wiedermal unten am Rhein.
Ein paar Kilomter vor Laufenburg entdecke ich einen Fotostandort bei dem passender weise ein Baum Schatten spendet. Praktisch da es heute knapp 30°C hat.
Und dann kommt sogar der Kerosinzug für den Flughafen Zürich vorbei.
Das im Hintergrund erkennbare Viadukt liegt bereits auf der anderen Rheinseite und gehört zur derzeit im Umbau befindlichen und daher teilweise gesperrten Oberrheinstrecke.
Ich fahre dabach auch wieder hoch zur Hauptstrasse von der der Radweg bei Etzgen ab aber wieder separat geführt wird.
In Laufenburg hat es diverse abgeklemmte Gleisanschlüsse, aber dafpr hat es ab hier nach Basel wieder SPNV.
Ubd wieder auf der Hauptstraße geht's bis nach Stein und dort dann über die historische Brücke nach Bad Säckingen und damit nach Deutschland zu wechseln. Interessanter weise nennt sich der im Schweizer Stein gelegene Bahnhof "Stein-Säckingen".
Etwas Altstadt von Bad Säckingen und dann geht's kreuz ubd quer überland weiter Richtung Rheinfelden.
In Veuggen geht's wieder stramm hinab und der Radweg führt durch die Anlage des Schloss Beuggen hindurch.
Danach klettert der Weg wieder etwas hoch und gibt von der Badischen Seite ein schönes Panorama auf die Altstadt von Rheinfelden auf der Schweizer Seite frei. Die Badische Seite des Ufers ist eher industriell geprägt. Im Rücken liegt ein ausgedehntes Werk der Chemieindustrie.
Sodann über die Brücke wieder rüber in due Schweiz und was entdecke ich am Bahnhof? Eine Diesellok beim Rangieren. Hmmm, ist das die Bedienfahrt zur oberhalb des Bahnhofs gelegenen Feldschlösschen Brauerei und wenn ja, fährt sie noch hoch oder kommt sie schon von dort?
Zwischendurch kommt ein Güterzug am "Gästebahnhof" vorbei. Heute hat es hier weniger Trubel wie am Brauereitag.
Als die Lok sich dann allein fahrend in Richtung Brauerei aufmacht ist ein kurzer Sprint angesagt, aber da die Fahrt sehr nahe an der Strasse stattfindet föhrt die Lok ohnehin nur ca. 10km/h womit auch noch kurz Zeit zum Auswählen des Fotostandorts bleibt.
Dann ist Warten angesagt, gut eine Stunde verbringt die Lok im Werksgelände bevor sie bei eher ungünstigen Sonnenstand mit Wagen im Schlepp gegen viertel vor Fünf das steile Anschlussgleis herunter kommt.
Es gäbe bessere Standorte, aber die Brauerei soll ja schließlich mit drauf.
Nochvein Schlenker übers Gelände und nun geht's mit kürzester Fahrtzeit nach Basel, immerhin stehen nich ca. 25km an.
Bei der Fa. Thommen in Kaiseraugst werden derweil zwei der durch Triebwagen ersetzte EW IV Reisezugwagen zerlegt und am Schloss Pratteln geht es euligt weiter nach Basel.
An der Wendeschleife Wartenberg bei Muttenz steht einer der seltenen "Anforderungs Bü". Die Lichtzeichen blinken dort nur während die Schranke schließt. Um die Gleise zu Überqueren muss man die Öffnung wie vei einer Fussgängerampel per Taster anfordern. Nähert sich keine Fahrt öffent er sich und die deckenden Signale bleiben auf Halt. Achja, wie in der Schweiz üblich mit Vollabschluss ohne Gefahrenraumfreimeldung zwischen den Schranken.
Ab durch Pratteln und an der Birs entlang geht es flott wieder zum Rhein der unter der Verbindungsbahn zwischen Basel SBB und Basel Bad Bf überquert wird.
An der Rheinpromenade gehts dann weiter und ab hier sind auch viele Schwimner im rechten Fahrwasser des Rheins, während im linken Fahrwasser ganz normaler Schiffsverkehr herrscht. Noch in den 80er Jahren wäre niemand freiwillig in den bereits hier industriell stark verschmutzen Rhein gestiegen. Aber Kläranlagen und Umweltschutz sind doch für was gut.
Über die Mittlere Brücke geht's nun aufs linke Ufer, wegen Bauarbeiten am Marktplatz kommt hier auch nsl die BLT vorbei die eine Umleitung via Mittlere und Wettsteinbrücke fährt. Danach wird mit Frankreich das siebte Land der Sommerradtour 2026 erreicht (Österreich, Slowenien, Italien, Lichtenstein, Schweiz, Deutschland und Frankreich) bevor es über die Dreiländerbrücke, die primär aber nur die Rheinufer von D und F verbindet, zum Hotel.
Das wiederum liegt nur wenig weiter weg von der Brücke und fast direkt an der Grenze zur Schweiz. Also im Dreiländereck.
Zimmer, wie auch schon die letzten Male mit Grenzblick auf die dusselige Dobrindsche Kontrolle primär der nach Weil fahrenden Tram.
Auf die Frage nach einem Abstellraum fürs Fahrrad wurde gesagt, nehmen sie es mit aufs Zimmer, da ist Platz. Was auch stimmt.
Mit der Tram geht's nach Weil zum Bahnhof ubd ich kehre in der "Alten Zunft" ein die bereits fürs debx2025 Treffen als Vortreff diente.
Essen und trinken zu vernünftigen Preisen.
Die Sonne geht unter als ich ins Hotel zurückfahre.
Preisfrage. Sollte ich mal barfuss Radfahren und die Uhr am anderen Handgelenk tragen?
Zum Abschluss der übliche Link zu Komoot zur heutigen Etappe.
Mit der heutigen Etappe bin ich nun 14 Tage unterwegs (den Anreisetag mal nicht mitgerechnet da primär nur per Bahn unterwegs) und es kamen bisher 1.270km und 12.960 Höhenmeter aufwärts zusammen.
Morgen geht's vsl. an den Hauenstein für Fotos der Umleiterzüge und abends natürlich zum Basel Tattoo.
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